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Irankrieg: Trump droht nach Verhandlungsstop mit eigener Hormus-Blockade

Irankrieg: Trump droht nach Verhandlungsstop mit eigener Hormus-Blockade

Irankrieg: Trump droht nach Verhandlungsstop mit eigener Hormus-Blockade

US-Präsident Donald Trump: War nicht bei den Gesprächen in Islamabad anwesend. (Themenbild)
US-Präsident Donald Trump: War nicht bei den Gesprächen in Islamabad anwesend. (Themenbild)
US-Präsident Donald Trump: War nicht bei den Gesprächen in Islamabad anwesend. Foto: picture alliance / NurPhoto | Kyle Mazza
Irankrieg
 

Trump droht nach Verhandlungsstop mit eigener Hormus-Blockade

Nach 21 Stunden ergebnisloser Friedensgespräche droht US-Präsident Trump damit, Kontrolle über die Straße von Hormus zu übernehmen. Teheran hingegen beklagt eine Atmosphäre von Misstrauen während der Einigungsrunde.
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WASHINGTON. Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA (JF berichtete) hat US-Präsident Donald Trump eine eigene Blockade auf der Straße von Hormus angedroht. Am Sonntagmorgen teilte er einen Artikel des konservativen Portals Just The News mit dem Titel „Die Trump-Karte, die der Präsident hält, falls Iran nicht nachgibt“ auf Truth Social.

Der Autor betont darin, eine solche Maßnahme habe bereits die venezolanische Wirtschaft kurz vor der Verhaftung von Nicolas Maduro zum Erliegen gebracht. Zudem zitiert Just The News Politikwissenschaftlerin Rebecca Grant, wonach es „sehr leicht“ wäre, Kontrolle über den Schiffahrtverkehr auf der Straße von Hormus zu erlangen. „Dann müsste man die US-Marine um Erlaubnis bitten, damit man an der Charg-Insel oder der Engstelle bei Oman vorbeifahren will“, sagte sie der Seite.

Pakistan mahnt beide Seiten zur Einhaltung der Waffenruhe

Zuvor hatten Vertreter der Vereinigten Staaten und des Irans den Verhandlungstisch ohne eine Einigung verlassen. „Wir haben klargemacht, wo die roten Linien liegen“, betonte Trumps Vize J. D. Vance vor seiner Abreise aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. „Sie haben sich dafür entschieden, unsere Bedingungen nicht zu akzeptieren.“ Zugleich betonte er, man habe während der 21stündigen Runden „zahlreiche bedeutende Gespräche“ mit Teheran geführt.

Das iranische Außenministerium erklärte hingegen, die Verhandlungen fänden in einer Atmosphäre von „Misstrauen und Verdacht“ nach 40 Tagen eines „erzwungenen“ Krieges statt. „Es ist nur natürlich, dass wir nicht von vornherein davon ausgehen konnten, innerhalb einer Sitzung zu einer Einigung zu gelangen. Das hat auch niemand erwartet“, sagte der Pressesprecher des Ressorts dem Staatssender IRIB.

Pakistans stellvertretender Ministerpräsident Ishaq Dar mahnte beide Seiten zur Aufrechterhaltung der seit Mittwoch anhaltenden Waffenruhe. „Wir hoffen, dass beide Seiten diesen positiven Geist beibehalten, um dauerhaften Frieden und Wohlstand für die gesamte Region und darüber hinaus zu erreichen.“

Trump fordert ein Ende des iranischen Atomprogramms

Iran hatte die Straße von Hormus wenige Tage nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei durch die USA und Israel geschlossen (JF berichtete). Durch diese Meerenge passiert rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte. Während sie für den westlichen Schiffahrtverkehr weitgehend gesperrt bleibt, dürfen Russland, China, Indien, Pakistan und Irak ihre Transporte fortsetzen. Vereinzelt durften unter anderem auch Schiffe aus Thailand, Oman, Japan und Frankreich die Straße passieren.

Das erklärte Ziel Trumps war nach seinen Angaben, „unmittelbare Bedrohungen“ durch Iran auszuschalten, um „das amerikanische Volk zu verteidigen“. Zuvor hatten Washington und Teheran über ein Ende des iranischen Atomprogramms verhandelt. (kuk)

US-Präsident Donald Trump: War nicht bei den Gesprächen in Islamabad anwesend. Foto: picture alliance / NurPhoto | Kyle Mazza
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