WASHINGTON/TEHERAN/ISLAMABAD. Eine neue Initiative aus Pakistan könnte den von US-Präsident Donald Trump angedrohten gewaltigen Militärschlag gegen den Iran doch noch verhindern. Beide Kriegsparteien lehnten den Vorschlag zumindest nicht sofort ab.
Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif hat Trump dazu aufgerufen, seine Frist an den Kriegsgegner um zwei Wochen zu verlängern. Im Gegenzug sollen die „iranischen Brüder“ die Straße von Hormus für den entsprechenden Zeitraum öffnen.
Das Ultimatum der Vereinigten Staaten läuft um 2 Uhr deutscher Zeit ab. Sollten die Mullahs bis dahin die Straße von Hormus nicht für den internationalen Schiffsverkehr freigeben, drohte Trump: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und nie wiederkehren.“ Auf Truth Social schrieb er: „Ich will das nicht, aber es wird wohl so kommen.“ (Die JF berichtete)
Iran zeigt Gesprächsbereitschaft
Nun reagierte Washington sehr schnell auf den pakistanischen Vorschlag. Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte dem Portal Axios, der US-Präsident sei auf den Vorschlag Pakistans hingewiesen worden. Gegenüber dem Sender „Fox News“ sagte Trump: „Wir sind in heißen Verhandlungen.“

Auch das Regime in Teheran zeigte Gesprächsbereitschaft. Ein ranghoher Vertreter der Islamischen Republik sagte der Nachrichtenagentur Reuters, sein Land prüfe wohlwollend den Vorschlag Pakistans für eine zweiwöchige Waffenruhe. (fh)





