Anzeige
Anzeige

„Alle Optionen auf dem Tisch“: Jetzt schicken die Vereinigten Staaten Abraham Lincoln gegen den Iran

„Alle Optionen auf dem Tisch“: Jetzt schicken die Vereinigten Staaten Abraham Lincoln gegen den Iran

„Alle Optionen auf dem Tisch“: Jetzt schicken die Vereinigten Staaten Abraham Lincoln gegen den Iran

US-Präsident Donald Trump droht dem Iran
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran
Schlägt er zu oder läßt er es bleiben? Oberbefehlshaber Donald Trump. Foto: picture alliance / AdMedia | AdMedia
„Alle Optionen auf dem Tisch“
 

Jetzt schicken die Vereinigten Staaten Abraham Lincoln gegen den Iran

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran halten an. Während sich Washington über angeblich abgesagte Hinrichtungen freut, verlegt es zugleich einen Flugzeugträger in den Nahen Osten.
Anzeige

WASHINGTON D.C. Das US-Militär verlegt in Reaktion auf die Proteste im Iran einen Flugzeugträger in den Nahen Osten. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Laut der New York Times handelt es sich um die USS Abraham Lincoln, die demnach aus dem Südchinesischen Meer abgezogen wird. Laut der Zeitung steht zudem zu erwarten, daß in Kürze eine Reihe von Kampfflugzeugen in der Region eintreffen.

Damit gehen die Spannungen zwischen Teheran und Washington in die nächste Runde. Aufgrund der Proteste gegen das Mullah-Regime und des Gegenschlags der iranischen Regierung hatte US-Präsident Donald Trump der islamistischen Führung zuletzt mehrfach offen mit einer Intervention gedroht.

USA verhängen neue Iran-Sanktionen

Mitte der Woche sah es allerdings so aus, als würde sich die Lage eher entspannen. Trump teilte mit, seine Regierung sei „von sehr wichtigen Quellen auf der anderen Seite“ darüber informiert worden, „daß das Töten gestoppt worden sei und Exekutionen nicht stattfinden würden“. Der Iran betonte unter anderem, daß etwa keine Hinrichtung des 26jährigen Erfan Soltani geplant sei, wie die USA gewarnt hatten (JF berichtete).

Trumps Sondergesandter Steve Witkoff unterstrich am Donnerstag, er hoffe wirklich auf eine diplomatische Lösung. Eine solche Lösung müsse unter anderem das Atomprogramm und das Raketenprogramm Teherans adressieren. Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, behauptete, daß insgesamt 800 für Mittwoch geplante Hinrichtungen abgesagt worden seien.

Zugleich stellte sie klar, daß „alle Optionen auf dem Tisch“ blieben. Ebenfalls am Donnerstag belegte das US-Finanzministerium mehrere iranische Sicherheitsverantwortliche mit neuen Sanktionen. Sie richteten sich „gegen die Architekten der brutalen Unterdrückung friedlicher Demonstranten durch das iranische Regime“, hieß es aus dem Ministerium.

Netanjahu soll gebremst haben

Derweil stieß Mohsen Rezaei, ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden, neue Drohgebärden gegen Trump aus. „Trump hat gesagt, daß er seinen Finger am Abzug habe“, führte Rezaei laut dem oppositionellen Sender Iran International aus. „Wir werden seine Hand und seinen Finger abschlagen.“

Mehreren Berichten zufolge hatte in den vergangenen Tagen eine Reihe an Verbündeten auf die Trump-Regierung eingewirkt mit dem Ziel, einen Militärschlag zu unterlassen oder zu verschieben. Darunter sind demnach arabische Staaten, aber auch Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Der habe sich mehr Zeit erbeten, um sein Land auf einen möglichen Gegenschlag der Mullahs gegen Israel vorzubereiten, berichtet etwa Axios. (ser)

Schlägt er zu oder läßt er es bleiben? Oberbefehlshaber Donald Trump. Foto: picture alliance / AdMedia | AdMedia
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles