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„Es ist traurig, sich das anzuschauen“: Jetzt schließt Trump auch Bomben auf Mexiko nicht aus

„Es ist traurig, sich das anzuschauen“: Jetzt schließt Trump auch Bomben auf Mexiko nicht aus

„Es ist traurig, sich das anzuschauen“: Jetzt schließt Trump auch Bomben auf Mexiko nicht aus

US-Präsident Donald Trump: „Wir haben bereits 97 Prozent des Drogenschmuggels über Wasser unterbunden.“ (Themenbild)
US-Präsident Donald Trump: „Wir haben bereits 97 Prozent des Drogenschmuggels über Wasser unterbunden.“ (Themenbild)
US-Präsident Donald Trump: „Wir haben bereits 97 Prozent des Drogenschmuggels über Wasser unterbunden.“ Foto: picture alliance / Photoshot
„Es ist traurig, sich das anzuschauen“
 

Jetzt schließt Trump auch Bomben auf Mexiko nicht aus

Nach der Festnahme von Venezuelas Machthaber Maduro kündigt US-Präsident Trump an, den Kampf gegen Drogenkartelle auch im südlichen Nachbarland zu intensivieren. Ein anderes lateinamerikanisches Land nimmt er ebenfalls ins Visier.
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WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, im Kampf gegen Drogenkartelle erstmals auch Bodenziele in Mexiko anzugreifen. „Die Kartelle regieren das Land – es ist traurig, sich anzuschauen, was daraus geworden ist“, sagte er am Donnerstagabend in einem Interview mit dem Nachrichtensender Fox News. „Wir haben bereits 97 Prozent des Drogenschmuggels über Wasser unterbunden, jetzt wollen wir auch Landwege treffen.“

Auch verteidigte Trump unter anderem die offensivere Haltung Washingtons in Lateinamerika. „Es ist ganz einfach: Wir wollen nicht, daß Drogen in unser Land fließen. Wir wollen auch nicht, daß schlechte Menschen in unser Land kommen, wie vier Jahre lang unter Biden“, warf er seinem Amtsvorgänger Joe Biden vor. „Nun kommt niemand mehr, außer sie kommen legal an.“ Trump sagte, Drogenkartelle seien für bis zu 300.000 Tote in den USA verantwortlich.

Trump rechtfertigte den Venezuela-Einsatz

Zudem lobte Trump die an der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro beteiligten Militärs (die JF berichtete). „Sie haben es wunderschön geplant, General Dan ‘Razin’ Caine und Pete Hegseth waren fantastisch.“ Daß die USA künftig Zugang zum Erdöl aus Venezuela haben, bezeichnete er als Gewinn. Auch betonte er, indirekt Kuba treffen zu wollen. „Das Land hängt komplett von Venezuela ab und gibt ihm im Gegenzug Schutz.“

In der Nacht zu Samstag hatte das US-Militär mehrere Ziele in Venezuela bombardiert und Maduro sowie seine Frau festgenommen. Seine Nachfolgerin im Amt wurde die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodriguez, die sich am Donnerstag bereit erklärte, mit den USA zu kooperieren. „Wir sind offen für energiepolitische Zusammenarbeitsformen, von denen alle Seiten profitieren“, betonte sie. Zuvor hatte Trump den Einsatz mit den Vorwürfen gerechtfertigt, Venezuela sei ein Hauptlieferant für Drogen in die Vereinigten Staaten. (kuk)

US-Präsident Donald Trump: „Wir haben bereits 97 Prozent des Drogenschmuggels über Wasser unterbunden.“ Foto: picture alliance / Photoshot
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