TEHERAN. Sicherheitskräfte haben im Iran seit Beginn der Proteste gegen das dort herrschende Mullah-Regime mindestens 27 Menschen getötet. Unter den Opfern befinden sich laut der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights Watch (IHR) auch fünf Kinder, berichtete die Nachrichtenagentur dpa.
Tag 10 – „Das ist die letzte Schlacht. Pahlavi wird zurückkehren.“
Sicherheitskräfte und Schlägertrupps schießen gezielt auf die Bevölkerung.
Seit vorgestern haben die Repressionen landesweit ein neues, brutales Ausmaß erreicht. #Iran pic.twitter.com/3HaGbZw2Nx— Iman Sefati (@ISefati) January 6, 2026
Die Unruhen dauern bereits zehn Tage an. Anlaß ist der Zorn in der Bevölkerung über hohe Lebensmittelpreise und die schlechte Wirtschaftslage des Landes. Ihren Anfang nahmen die Proteste Ende Dezember in der Hauptstadt Teheran, wo Händler und Ladenbesitzer ihren Unmut kundtaten. Bald schlossen sich ihnen Studenten an. Von dort breiteten sie sich laut IHR über fast das gesamte Staatsgebiet aus.
Irans Führung bereitet Flucht vor
In Videos in den sozialen Medien, die die Demonstrationen zeigen sollen, sind demnach Parolen gegen das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Chamenei, zu hören. In Anspielung an den 1979 aus dem Land getriebenen Herrscher seien auch Slogans skandiert worden, welche die Rückkehr seines Sohnes Reza Pahlavi ankündigten. Pahlavi lebt derzeit im Exil in den USA (JF berichtete).
Unterdessen berichtete die britische Times unter Berufung auf Geheimdienstkreise, daß Chamenei bereits einen Fluchtplan nach Moskau vorbereitet habe. Der 86jährige sei durch den kurzzeitigen Krieg gegen Israel im Sommer 2025 (JF berichtete) geschwächt und agiere mittlerweile sehr nervös und paranoid. Der Iran und Rußland arbeiten international zusammen. So nutzt Moskau iranische Drohnen im Ukraine-Krieg. Auch andere hochrangige Vertreter des islamistischen Mullah-Regimes sollen bereits ihre Flucht planen und schon Familienmitglieder außer Landes geschickt haben. (ag)





