Polens Präsident Andrzej Duda nimmt eine Parade ab: Mehr Panzer als Deutschland, England, Frankreich und Italien zusammen, Quelle: picture alliance/dpa, Jakub Porzycki, Anadolu Agency
Während Deutschland weiter wehrunfähig ist, soll Polen zur europäischen Großmacht werden. Aus Angst vor Rußland will Warschau das nach diesem stärkste Heer des Kontinents schaffen – mit Geld das man gar nicht hat.
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Ich habe die Forderung der Polen, von 1,3 Billionen Euro, irgendwie, als bedrohlich empfunden. Auch deshalb vielleicht, weil diesen Menschen offenbar das Verhältnis zu ihren Nachbarn und angeblichen Partnern, in der EU, vollkommen egal ist.
Vielleicht wirkt deshalb, auf mich, die polnische Aufrüstung so als wollen man den Forderungen etwas Nachdruck verleihen. Die 1,3 Billionen haben auf jeden Fall das Potenzial die alte Feindschaft zwischen Deutschen und Polen wieder aufleben zu lassen.
Wenn man bedenkt, dass bereits alles geregelt ist, ist die Forderung eine unfassbar dreiste Provokation. So als wolle man einen Streit anfangen.
Das Einzige, was mich bei der Forderung der Polen nach 1,3 Billionen Euro beunruhigt, ist die Asymmetrie in der Geschichtspolitik:
Hier die dröhnend vorgetragene freche Forderung nach Geld, dort als Reaktion darauf dann nur das kleinlaute Gewinsel und das Aal-artige Herumwinden der Bundesregierung.
Bzw. das schmallippige „Wir betrachten die Sache als abgeschlossen“.
Anstatt einfach nur ein einziges Mal in gleicher Tonart zu antworten und an das an Deutschen durch Polen begangene Unrecht (auch bereits in der Zwischenkriegszeit) zu erinnern.
Dann dürfte ein für allemal klar sein, daß Aufrechnung zu nichts führt, zumindest zu nichts Gutem, und dann ist die Sache vom Tisch.
So aber werden es die Polen immer wieder probieren, und die Deutschen werden sich immer wieder winden, auch aus innenpolitisch-volkspädagogischen Gründen, denn der „Kampf gegen Rechts“ geht der Bundesregierung ja über alles, und im Prinzip sind SPD, Grüne und CDU ja mit ihrem Geschichtsbild der allumfassenden, alleinigen deutschen Schuld und der blütenweißen polnischen Unschuld und dem Vergessen-Wollen der Vertreibungen 1945/46 voll auf Linie der PiS-Regierung.
Erstaunlich, wie unsachlich die Kommentare werden, sobald es um Polen geht. Da geht es offenbar den Polen wie den Deutschen… wenn jene von Deutschland oder Rußland sprechen. Innenpolitisch ist die Aufrüstung kaum umstritten, die Luftstreitkräfte bleiben aber das Stiefkind, weshalb die Landmacht auf fremde angewiesen bleiben wird. Polen sollte aufpassen, dass es die Aufrüstung nicht übertreibt. Es gibt in Polen ähnlich wie in Dtl. kaum bezahlbaren Wohnraum für junge Familien. Das ist auch Wahlkampfthema.
…“kaum bezahlbaren Wohnraum …“, und dabei hat Polen keine „Asylanten“ oder wie immer sie sich je nach dem genannt werden!
Polen hat sehr viele Ukrainer aufgenommen. Das sollte man nicht vergessen.
Richtig – rund eine Millionen (Stand 06/2023). Also fast so viele wie das erheblich größere Deutschland.
Statt in Ausrüstung „investiert“ Deutschland dafür lieber in Migrantenaufnahme.
Die ist ja die eigentliche Ursache dafür, daß es hierzulande kaum bezahlbaren Wohnraum für junge Familien gibt, das darf aber niemand so offen sagen, obwohl es wahrlich keine Raketenwissenschaft ist, das so festzustellen.
Aber die Lösung naht:
Deutsche (insbesondere Rentner) sollen aus ihren „zu großen“ Wohnungen vertrieben waren, um Platz zu machen für die „Neuen Deutschen“.
Das ist das Rezept der rorgrünen Rgierungsversager gegen den Wohnungsmangel: die Renter, die sich ein Häuschen durch Fleiß, Sparsamkeit und Entbehrung gebaut haben – oder Rentner, die seit langer Zeit eine öffentliche Wohnung bewohnen, sollen per Gesetz aus ihren Häusern bzw. ihren Wohnungen vertrieben werden, damit Familien, die als Schutzsuchende nach Deutschland kamen, Wohnungen mit ihren vielen Kindern beziehen können. Das sind die Maßnahmen der Regierung gegen die exorbitant hohe Wohnungsnot.
Auch Polen wird untergehen, das große Russland wird siegen! In Mitteleuropa wird der Westen, auch bei Unterstützung durch USA verlieren. Liebe Polen: Macht Schulden, das ist in unserer Zeit besser!
Teil 2.
Deshalb frage ich Sie. Finden Sie es in Ordnung das die Allierten das dt. Volk pauschal bestraft haben? Ich denke das war eines demokratischen Staates unwürdig. Die Westallierten haben sich damit auf das Niveau der Faschisten begeben.
Regen Sie sich nicht über WKA auf. Dessen Beiträge haben doch
Schiffschaukelbremser – Niveau.
Sehr gut analysiert.
Dland hat damals nicht alleine gekämpft. „Auszüge“ (pol. Hitler Zuarbeitende, weil seine Politik vertraten) haben kräftig geholfen: Polen, Ukraine, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Baltenländer! Dabei ganz besonders „scharfe“ Judenhasser, -denunzianten u. -Mörder!
Keines dieser Länder wurde vom Westen m. W. nach irgendwie dafür bestraft, geschweige denn in Form von „bis ins letzte Glied“, also bis zum St. Nimmerleinstag. Man hat sich den vorgenommen, von dem damals aus die größte Konkurrenz zu erwarten war. Jetzt ist man auf der letzten Maile angelangt. DLand dürfte kein Wirtschafts-Konkurrent mehr sein. Wird nur noch als einzige „Welt-, Klima-Retter- u. Sozialhilfenation akzeptiert. Ich nehme an, sobald dieser Ofen aus ist, wird Dland in der Vergessenheit landen. Irgendein Armutsland unter vielen anderen. Die Milliarden Steuern, die wir für Fremde abdrücken müssen, versickern im Nichts. Nichts davon wird zum Nutzen der Länder eingesetzt, alles nur für den globalen Konsum! So ist meine Meinung dazu.
PS: Die Türkei hatte ich zu erwähnen vergessen …
„Dland hat damals nicht alleine gekämpft. „Auszüge“ (pol. Hitler Zuarbeitende, weil seine Politik vertraten) haben kräftig geholfen: Polen, Ukraine, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Baltenländer!“
Nicht zu vergessen Italien, Japan, Finnland, und in Neutralität „passiv-wohlgesonnen“ auch Spanien und Schweden, dazu die Kollaboration nicht weniger Faschisten in Frankreich, Belgien und den Niederlanden oder Norwegen.
Aber da es hinterher ja niemand gewesen sein will, bot sich Deutschland als „Müllhalde“ für die Schuldanteile der anderen faschistischen Länder an.
Sie haben Recht, danke Herr E. Wieder; ich hatte den „Westen“ vergessen. Das liegt wohl auch daran, daß ich meine Kriegskindheit im Osten verbracht hatte.
Was meine Kinderlauscher damals in der Familie u. bei anderen Erwachsenen hörten, war: Polen und Ukrainer sind die Schlimmsten, Hitlers beste Zuarbeiter! Ich habe als 7jährige (Juden-)Erschießungen selbst gesehen! Polen haben geschossen, deutsche Soldaten haben zugeschaut. (Ich war mit einer jungen Tante „unterwegs“).
Das war übrigens in der Ukraine.
Herr WKA, Sie schreiben: „Die Polen haben kein Land von Nazi-Deutschland okkupiert, sondern dieses nach dem verlorenen Angriffskrieg der Nazi-Deutschen als Reparation erhalten.“ Zu Punkt Eins, floss die Oder 1945 entlang der heutigen Grenze und mündete westlich von Swinemünde in die Ostsee? Die Siegermächte hatten die Oder-Neisse Linie als Westgrenze Polens festgelegt. Ein einfacher Blick in den Atlas genügt um festzustellen das die Aneignung des Landes westlich der Oder durch Polen eine Annexion war, also okkupiert wurde. Zu Punkt Zwei, Sie schreiben richtig, das die ehemaligen dt. Gebiete Polen als Reparation zugesprochen wurden. Mit welchem Recht verlangt die heutige poln. Regierung 78 Jahre nach Kriegsende neue Reparationszahlungen von Deutschland? Das ist in meinen Augen schüren von Völkerhass und sollte von jedem Deutschen entschieden zurückgewiesen werden. Auf die Bundesregierung würde ich mich da allerdings nicht verlassen. Sie werden sehen bei zunehmenden polnischen Druck knicken diese vaterlandslosen Gesellen ein und zahlen. Und noch eine Frage an Sie. Ich habe hier noch nie auch nur den Hauch einer Kritik an den USA und den anderen westlichen Demokratien gespürt.
Der Grund, warum Polen deutsche Ostgebiete erhalten hat, lag ganz woanders. Polen hat in den 20ern, als die UdSSR aufgrund Bürgerkrieg schwach war, militärisch sich Gebiete im Osten angeeignet, die Jahrunderte lang zwischen Polen und Russen gewandert sind. Stalin wollte diese zurück haben, und hat mit Truman gegen den heftigen Widerstand von Churchill einen Deal ausgehandelt, ich nenne ihn den Truman Stalin Pakt: die Rote Armee hilft bei der Niederwerfung Japans, dafür stimmt die USA der Übergabe Ostpolens an die UdSSR zu, dafür wird Polen im Osten entschädigt.
Weder Polen und schon gar nicht Deutschland wurde gefragt, es war die Entscheidung der 2 Sieger. In diesem Fall kann man Polen keinen Vorwurf machen. Es ändert nichts an der Tatsache, dass Polen aggressiv, zur Zeit mit Amihilfe sehr aggressiv gen Osten und Westen agieren.
Das stimmt auf jeden Fall, daß weder Polen noch Deutsche mitzureden hatten bei der Neuorganisation Europas durch die außereuropäischen Supermächte.
Dennoch gab es bereits im Vorkriegspolen noch sehr viel weitergehende Gebietsansprüche gegen Deutschland, wenngleich nicht ganz so weitgehend wie die Oder-Neiße-Linie.
Generell gab es in der Zwischenkriegszeit zwei „Schulen“ polnischer Außenpolitik: Entweder mit der Sowjetunion gegen Deutschland, oder mit Deutschland gegen die Sowjetunion.
Durch die relativ erfolgreiche Ausdehnung nach Osten 1920 einerseits (mit Lemberg, Wilna und Brest als polnische Städte) und andererseits den polnischen „Rüssel“ durch deutsches Siedlungs- und Staatsgebiet hindurch bis an die Ostsee (dem sogenannten „Korridor“ mit Danzig als „Freier Stadt“) hatte es sich Polen jedoch mit beiden Mächten verscherzt.
Man muß nicht gleich Schulze-Rhonhofs Thesen uneingeschränkt unterschreiben, aber interessant ist die Frage durchaus, wie die Geschichte wohl verlaufen wäre, hätte man im Versailler Vertrag Ostpreußen nicht vom Mutterland abgetrennt, nur um Polen diesen Rüssel an die Ostsee zu schenken, und stattdessen die Integrität des deutschen Staatsgebiets bewahrt.
Dennoch gab es bereits im Vorkriegspolen noch sehr viel weitergehende Gebietsansprüche gegen Deutschland, wenngleich nicht ganz so weitgehend wie die Oder-Neiße-Linie.
??
Es gibt polnische Karten aus der Zwischenkriegszeit, auf denen ganz Pommern zu Polen geschlagen wurde. Grund bzw. Vorwand: slawische Ortsnamen, also „polnisch“. Da mögen nicht viele dahintergestanden haben, aber diese Ansprüche gab es.
Wenn es nach slawischen Ortsnamen geht, hätte Polen auch Gebietsansprüche bis an die Elbe stellen können…
Und dann auch dort die leiblichen Nachfahren jener „slawischen Brüder“, auf die man sich berief, vertreiben können, weil sie in den Jahrhunderten zuvor irgendwann vollständig die deutsche Sprache angenommen hatten.
Wenn, dann hatte Schlesien ganz zum Anfang der neuzeitlichen Geschichte Europas eine kurze polnische Vergangenheit gehabt.
Pommern war dagegen von Pomoranen (Kaschuben) besiedelt, aber nicht von Polen.
Zwar waren die Pomoranen auch Slawen, aber eben keine Polen.
Tschechen und Slowaken sind schließlich auch keine Polen.
Und Dänen sind keine Deutschen – germanische Sprache hin oder her.
Versailles ist einer der Hauptgründe für den 2.WK, sehe ich genauso.
Ihre Darstellung erinnert an ein Geschichtsbild wie es in unseren Bildungsstätten vermittelt wird: die armen Polen sind Opfer, die bösen Deutschen Täter.
“ … es war die Entscheidung der 2 Sieger. In diesem Fall kann man Polen keinen Vorwurf machen“
Ist es nicht wahrscheinlicher, dass die Polen, zur Annektion unserer Ostgebiete, die Entscheidung der 2 Sieger benötigten?
Wenn man früh genug ein bestimmtes Geschichtsbild, in jungen Gehirnen, verankert wollen diese ihr ganzes Leben lang an nichts anderes mehr glauben (außer sie wachen auf). Sie verwehren sich, später, gegen jegliche Information mit der sie sich selber verraten könnten.
So auch dagegen, dass die polnischen Begehrlichkeiten überhaupt nichts mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun haben.
Dass die von Ihnen dargestellten Zusammenhänge, in der Konsequenz, eher zweifelhaft zu bewerten sind, darauf weist doch schon die Tatsache hin, dass, nach Ende des Krieges, die wissenschaftliche Forschung, hinsichtlich der deutschen Geschichte, besonders der jüngeren, durch Verbote, GELENKT wurde.
Insofern kann man wohl behaupten, dass eine ‚wissenschaftlich bestätigte‘ Geschichte vorliegt.
Ein fröhliches dran glauben!
Wen meinen Sie denn mit ihrer Antwort Thomas B. ? Ich nehme an Peter G. Meist stimme ich mit ihm überein. Diesmal allerdings verstehe ich ihn nicht. Es ist mir völlig neu das Churchill gegen die Abgabe der Ostgebiete gewesen sein soll. Was die Gebiete westlich der Oder, die ich beschrieben habe betrifft kann ich aus Familienberichten bestätigen das die Polen sehr aggresiv vorgingen. Sie haben sich sogar mit den Sowjets angelegt, die sie zweimal zurückgedrängt haben. Erst 1946 war es endgültig die neue Grenze. Wer sich ein bisschen mit der deutsch-polnischen Geschichte beschäftigt hat, wird mir zustimmen, das es mit dem Aufkommen der Nationalstaaten über 2 jahrhunderte lang keine Kompromisse mehr gab. Wie im Mittelalter als Fürsten, Kaufleute und die Kirche viele Konflikte vermittelt hat. Es war damals kein Problem das dt. Fürsten polnische Könige wurden. Seit 1918 haben die polnischen Regierungen leider alles getan um die Deutschen kleinzuhalten. Der Einmarsch am 1. Sep. 39 war die Folge.
Nazi-Deutschland ist als Aggressor für Millionen Tote verantwortlich – dafür ist es noch erstaunlich gut weggekommen. Ein bisschen Glück war auch dabei – ohne den beginnenden kalten Krieg wäre die Geschichte vermutlich deutlich schlechter ausgegangen.
Die heutigen Reparationsforderungen der aktuellen polnischen Regierung sind klar innenpolitisch motiviert. Bisher hat noch jede deutsche Regierung bekräftigt, dass dieses Thema für Deutschland endgültig abgeschlossen ist.
„Nazi-Deutschland ist als Aggressor für Millionen Tote verantwortlich – dafür ist es noch erstaunlich gut weggekommen.“
Kommt drauf an, mit wem man sich vergleicht.
Italien ist z.B. erheblich besser davongekommen.
Und erst recht Frankreich, nachdem es unter Napoleon halb Europa verheert hatte.
Sogar Japan war trotz der beiden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki unterm Strich besser davongekommen als Deutschland, was Gebietsverluste, Ethnische Säuberungen und Massenvergewaltigungen nach der Kapitulation anging.
Vergleichsweise schlecht davongekommen war dagegen Großbritannien, obwohl es auf der Siegerseite stand; es hat sein Empire verloren und geriet in vollständige Abhängigkeit von den USA.
P.S.:
NAZI-Deutschland war gar nicht davongekommen; es hörte 1945 auf zu existieren. Den Kopf hinhalten mußten dagegen die Deutschen und ihr Land, egal ob es sich um Sozialdemokraten, Christdemokraten, Liberale, Mitläufer, Unpolitische oder Nazi-Anhänger handelte.
Wobei Schlesier. Pommern und Ostpreußen noch einmal anders bestraft wurden als Rheinländer, Bayern oder Schleswig-Holsteiner (letzteres eine NS-Hochburg, wenn man sich die Wahlergebnisse von 1933 anschaut).
Ist es nicht sogar staatlich vorgeschrieben, nichts anderes behaupten zu dürfen als dass Nazi-Deutschland als Aggressor für Millionen Tote verantwortlich ist?
„Dafür ist (Deutschland) noch erstaunlich gut weggekommen“
– Die Bombardierung der Zivilbevölkerung. 1,4 Millionen Tonnen Bomben auf
auf unschuldige deutsche Zivilisten. Je nach Schätzung starben dadurch zwischen
zwischen 400 000 und 570 000 Zivilisten
– die Wilde Vertreibung mit bestialisch ermordeten Kindern, Jugendlichen, Frauen und
Greisen. Was bis Ende des Jahres 1945 (!) folgte, war eine Phase blinder Gewalt,
deren schlimmste Exzesse aber nicht von einem ungezügelten Mob, sondern von
tschechischen und polnischen Soldaten, Polizisten oder Milizen verübt wurden
– die Rheinwiesenlager in denen man unschuldige Zivilisten verhungern ließ (und
kommen Sie mir hier nicht mit Entschuldigungen)
– das Massaker von Nemmersdorf, bei dem von unseren slawischen Nachbarn, sogar
Kleinkinder vergewaltigt wurden. Es wird auch berichtet, dass die Mädchen und
Frauen, nach ihrer extrem brutalen Vergewaltigung, an Scheunentore genagelt
wurden.
Erstaunlich gut weggekommen? Stimmt, die hatten ja alle selber Schuld.
Die Polen sind immer ein aggressives Volk gewesen – hauptsächlich gegen Deutschland und Rußland, aber auch gegen die baltischen Staaten (besonders Littauen). Gerne wird verschwiegen, daß sie im 17. Jahhundert sogar das geschafft haben, was uns Deutschen versagt blieb- sie haben Moskau erobert und dort einige Zeit gehaust.
Aus der Geschichte ergibt sich, das Deutsche und Russen natürliche Verbündete und die Polen unser gemeinsamer Feind sind – bis heute.
Im US-amerikanischen Ukrainekrieg gegen Rußland verfolgen die Polen wiederum äußerst aggressiv Gebietsansprüche gegen die Ukraine und gegen Weißrußland. Das wird von unseren Medien natürlich verschwiegen – wie so Vieles.
Das verführt dann auch Pseudo-Akademiker zu manchen deutschfeindlichen Ergüssen.
Sehe ich auch ganz genauso. Und was den Pseudo–Akademiker anbetrifft, kann man nur feststellen, dass er mal wieder außer Rand und Band ist. Es ist beachtenswert, dass es jemand schafft, soviel Müll und Unwahrheiten auf einmal im Forum zu verbreiten. Unglaublich………………………..
„Aus der Geschichte ergibt sich, das Deutsche und Russen natürliche Verbündete … sind“
Für einige Gestalten am linken und rechten Rand mag das zutreffen. Die große Mehrheit der Deutschen sieht die Russen aber ganz sicher nicht als „natürliche Verbündete“ an.
„Im US-amerikanischen Ukrainekrieg gegen Rußland“
Geschichtsrevisionismus ist in ultrarechten Kreisen ein bekanntes Leiden.
Sowohl Russen Deutschen und allen anderen scheint nicht bewusst zu sein, daß die Welt zwischen zwei Polen liegt.
„Wunder an der Weichsel“ und alle weiteren Ereignisse in diesem Umfeld müssen von den Polnischen Teilungen her verstanden werden.
Die Polnischen Teilungen machten das Polnische Volk zu Untertanen der Zaren zu Moskau. Der historische „Boden“ des Polnischen Volkes „gehörte“ fortan anteilig den Teilungsmächten. Alles was danach geschah, bis der Kalte Krieg weitere „Bewegungen“ stoppte, ergab sich aus dem Bemühen der Polen um Revision und dem Bemühen von Deutschen und Russen, die Teilungen aufrecht zu erhalten.
Napoleons Krieg sorgte zunächst für einen Teilerfolg der Polen. Sie bekamen einen Staat, aber dieser Staat (Kongresspolen) gehörte de facto dem Zaren.
Der erste Weltkrieg sah Deutsche und Russen auf der Verliererseite. Die siegreichen Franzosen und Briten waren bestrebt, ihren Sieg zu festigen. Nicht aus Liebe zu Polen, sondern um Deutsche und Russen klein zu halten, wurde die Staatenbildung der osteuropäischen Völker gefördert, wodurch das Polnische Volk erneut (eigentlich kampflos) wieder zu einem soveränen Staat kam
Nach Wiedererlangung der Staatlichkeit ging natürlich sofort das Gezerre um „Boden“ los.
Und der Hitler/Stalin-Pakt hätte fast den beabsichtigten Zweck erfüllt
Das Gezerre führte zu mehreren militärischen Auseinandersetzungen, mit wechselndem Glück und Grenzenhinundherschiebungen. Viele Tote, aber das muß wohl so sein. „Boden“ ist ja sehr wichtig. Sieht man gerade mal wieder am Donbas.
Der Hitler/Stalin-Pakt, langfristig wollte jeder den andere eliminieren und den „Raum“ zwischen Gibraltar und Kamtschatka (bzw. umgekehrt) vereinigen, aber in der Polen-Frage waren beide sich einig. Brüderlich (einstweilen) teilte man sich Polen.
„Die Zeiten das Kalten Kriegs sind vorbei.“
Der kalte Krieg war nie vorbei. Es gab lediglich – besonders in Deutschland – hoffnungslos naive Menschen, welche der Illusion erlagen, dass die Russen sich ändern könnten.
Inzwischen wissen aber auch diese Traumtänzer, dass Russland nach wie vor das barbarische Land ist, welches es schon immer war. Ein Feind, der nie zum europäischen Haus gehören wird.
Diese verrutschte Antwort gehört zum ersten Kommentar von @Ernuwieder.
Macht nichts. Vertuschen und täuschen gehört doch zu Ihrer Methode hier im Forum, um Ihre nicht nachvollziehbaren Kommentare zu veröffentlichen. Sie sprechen von Traumtänzern, merken aber nicht, dass Sie der größte Traumtänzer sind. Unglaublich, wie naiv Sie hier agieren.
tatsächlich wird in unseren Medien Vieles vertuscht. Mit Polen und Juden wurde von deutscher Seite verbrecherisch umgegangen. Das ist inzwischen sattsam bekannt. Wenig bekannt ist ist dagegen die barbarische Politik Polens gegen Deutsche, meine Familie mußte zweimal fliehen, einal 1921 aus dem Korridor, nach dem I.WK, also vor Hitler. Die Flucht 1945 aus der Neumark, Ostbrandenburg gelang ihnen nicht. Sie wurden von polnischen Milizen massakriert.
Verbrechen bleibt Verbrechen, egal ob von Deutschen oder Polen. Alles muß aber auf den Tisch! Sonst kann es keinen friedlichen Ausgleich geben.
„Alles muss auf den Tisch“
Finde ich genauso. Es kann nicht sein, dass immer nur selektiv gegen deutsche Verbrechen vorgegangen wird, aber Verbrechen anderer verschwiegen oder relativiert werden. Verbrechen bleibt Verbrechen……sehe ich auch so, egal von wem sie begangen wurden.
Auf den Tisch muss überhaupt nichts mehr – das ist ein Thema für Historiker und Geschichtsbücher.
Ein Land, dass zu 90% nicht einmal sein Vaterland im Angriffsfalle verteidigen will, hat erstens kein Recht Verteidigungsanstrengungen zu kritisieren und sollte bedenken, jedes Land kann Euch besetzen und ein Drittel will mit dem Feind zusammenarbeiten. Mich wundert auch, dass in den Kommentarspalten so viele defätistische , Fahnenflucht und russische Greueltaten bejahende Artikel, den 8. Mai als Befreiung durch die Russen bejubelnde Leser hat. Oder die Putinisten , schrieb doch einer, hoffentlich stellt uns wegen der UA freundlichen Artikel nicht das Gas ab. Schlimmer sind die Kommentare bei RT oder im Neuen Deutschland auch nicht. Kein Wunder, dass die Polen finanzielle Forderungen stellen oder sich bis zur Elbe ausdehnen wollen. Wird sich doch keiner mit der Waffe entgegenstellen. Es bewahrheitet sich, Länder ohne eigene Wehrmacht haben dafür eine Fremde im Haus. Ich zolle den Polen meinen Respekt für ihren Wehrwillen.
So ist das nun einmal, wenn sich den Feinden mit einer bedingungslosen Kapitulation ergeben mußte: die Befreier kamen und befreiten Deutschland von seiner Freiheit. Nun ist das Land abhängig geworden, muß nach fremder Pfeife tanzen und ein Ende dieser Abhängigkeit ist auch nicht in Sicht …. vielleicht 2044 (die Engländer hielten die Insel HongKong 99 Jahre!) oder noch später.
Polen träumt mal wieder und scheint sich ja noch immer nicht aus dem nationalistischen Denken des vorvorigen Jahrhunderts zu lösen.Traumatisiert von den polnischen Teilungen, als weit über 100 Jahre bis 1920 kein polnischer Staat mehr bestand, will Kaszinski und seine PiS scheinbar aus diesem polnischen Komplex heraus polnische Größe aus dem ausgehenden Mittelalter wieder neu beleben. Für Polens Bestand gefährlich. Da reichte das polnische Großreich zusammen mit Litauen kurzzeitig über ein Riesengebiet mit größtenteils nichtpolnischer Bevölkerung, mal von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer, bis kurzvor Moskau. Das scheint den USA, „unseren amerikanischen Freunden“ ja durchaus zu gefallen.
Die neue geostrategische Achse Washington-London-Warschau-Kiew scheint dem jawohl Nahrung zu geben.
Nach der „Übernahme“ deutscher Ostgebiete, mit derbrutalen Vertreibung von ca. 12 Millionen Deutschen, sind die polnischen Forderungen nach 1,3 Billionen Euro eine geradezu astronomische Unverschämtheit.
Polens Regierung hat die Zeichen der Zeit verstanden, die deutsche Regierung und auch die Opposition in Gestalt der AfD ist davon weit entfernt. Gegen den imperialen Impuls Russlands mag Polens Handeln helfen, gegen den Angriff des Islam auf Westeuropa leider nicht, den können wir diesmal, anders als 1683, nur selber stoppen.
Bei der AfD als fünfte Kolonne der Russen kann man nichts anderes erwarten. Aber leider ist die deutsche Politik immer noch nicht richtig aufgewacht – da sind die Polen uns deutlich voraus.
Bezüglich des Islams sind wir so dumm, uns die Feinde selbst ins Haus zu holen. Die brauchen uns gar nicht anzugreifen – wir ergeben uns ohne Kampf freiwillig.
„Drei Prozent – geplant sind künftig fünf – seines Bruttoinlandsprodukts verwendet Polen bereits für das Militär“
5% kann Polen locker stemmen, in Deutschland versickern diese benötigen Milliarden in Politik-, Beamten-, Bürokraten-, NGO- und Lobbyistentaschen flankiert von Ausgaben für Herreinstürmende aus aller Welt, welche die von Merkel mit CDU/CSU herruntergelassene Zugbrücke und den dadurch hürdenlosen Zugang zum deutschen Sozialsystem dankbar annehmen!
“ mit Geld, das man gar nicht hat.“ Darin kann ich kein Problem erkennen, weil das Geld aus der BRD kommen dürfte.
Haben die Polen vergessen, dass sie 1945/1946 30% des Deutschen Reiches okupiert haben und 10 Millionen Deutschte aus deren Heimat vertrieben haben ? Wo bleibt der Anstand? Wo bleibt die Reaktion der deutsche Medien auf diesen Tatbestand?
Die Polen haben kein Land von Nazi-Deutschland okkupiert, sondern dieses nach dem verlorenen Angriffskrieg der Nazi-Deutschen als Reparation erhalten.
Warum sollten sich die „deutschen Medien“ mit einer homöopathischen Minderheit von Geschichtsrevisionisten beschäftigen, welche immer noch von den damaligen Ostgebieten träumen?
Der gute Mann – auch wenn er sich so stolz als Akademiker betitelt hat von konservativen Werten kein Ahnung. Er passt gut zu den Berliner Ampel- Idioten.
Sie verwechseln anscheinend konservative, d.h. rechte, Werte mit rechtsextremen Werten.
Nö, Herr Hausdörfer erkennt nur Kommentare völlig ohne Wert.
Als wären Ethnische Säuberungen das Normalste der Welt…
Meines Wissens gibt es keine Ethnische Säuberung in der europäischen Geschichte, die an Größenordnung derjenigen der deutschen Ostgebiete gleichkäme.
Meines Wissens haben noch nicht einmal die Nazis irgendwelche Sprach- und Dialektgrenzen in Europa so nachhaltig verschoben.
Welche Umsiedlungsaktionen für zig Millionen Menschen haben Sie denn für den Fall eines Sieges über Rußland im Sinn?
Wenn das doch nach einem verlorenen Angriffskrieg so legitim ist?
Natürlich haben die Polen die deutschen Ostgebiete okkupiert und die Menschen von dort auf brutalste Art und Weise vertrieben. Dieses Unrechrt können auch Sie nicht mit dummen Sprüchen vom Tisch wichen.
Stettin und das Gebiet westlich davon, haben sich diese Landräuber auch noch widerrechtlich unter den Nagel gerissen. Obwohl nach Vereinbarung der Siegermächte
NUR das Gebiet östlich der Oder abgetreten sollte. Vermutlich vertreten sie die Interessen der Polen – oder sind sie gar Pole?! Über Ihre kruden Beiträge kann man sich nur wundern und fremdschämen.
Was die 1,3 Billionen betrifft könnten polnische Begehrlichkeiten, nach der Aufrüstung, neuen ‚Schwung‘ erhalten.
„Besser verschuldet als okkupiert“, sagte PiS-Chef Jaroslaw Kaczyński in einem Interview“
Ob dem Polen bewusst ist, dass Verschuldung oft die erste Stufe einer Okkupation ist?
Es fällt schon auf, dass weder die deutschen Medien und schon gar nicht die deutsche Regierung das Thema ‚Ostgebiete‘ anspricht, selbst dann nicht, wenn Polen plötzlich wahnwitzige Reparationsforderungen stellt.
Wie kommen Sie darauf? Alle deutschen Regierungen haben deutlich gemacht, dass für Deutschland die Reparationsfrage endgültig abgeschlossen ist – u.a. mit dem Hinweis auf die abgetretenen Ostgebiete.
„Endgültig“ ist die Reparationsfrage erst abgeschlossen wenn Deutschland militärisch stark genug geworden ist um einem eventuellen polnischen Angriffskrieg nach dem Vorbild der tapferen Ukrainer Widerstand zu leisten.
Und abgeschlossen b l e i b e n tut die Reparationsfrage nur solange diese militärische Stärke aufrecht erhalten bleibt.
Aber wir haben ja Deutschland-Abschaffung. Wir sind von Freunden umzingelt (jeglicher Angriffskrieg ist natürlich undenkbar, wäre völkerrechtswidrig), da brauchen wir keine Soldaten, wir haben doch die Gis. Und jetzt verteidigen uns auch noch die nationalistischen Ukrainer. Nur, Waffen bauen und liefern, das muß natürlich jederzeit erfüllt sein. Nichts ist für lau.
Und wenn Deutschland zu Ende abgeschafft ist, dann ist ja Ruhe in Europa.
Ach übrigens, Deutschland war ja schon einmal in der Reparationsfrage nicht kooperativ. Das Ruhrgebiet wurde besetzt. Was sagte das Völkerrecht dazu? Jedenfalls entsprach die Ruhrgebiet-Besetzung den militärischen Kräfteverhältnissen. Die Kraft, dem Ruf-wie-Donnerhall Folge zu leisten, war nicht gegeben.
Wie kann ein auch nur halbwegs gebildeter Mensch im Jahr 2023 von einem „eventuellen polnischen Angriffskrieg“ auf Deutschland fabulieren?
Hallo Wertkonservativer Akademiker, ich antworte mal hier:
Das hat leider mit Bildung gar nichts zu tun, sondern ausschließlich damit ob man in der Lage ist über seinen Tellerrand hinauszuschauen oder nicht.
Die polnische Aufrüstung darf man getrost als Bedrohung betrachten.
Das wäre mir völlig entgangen. Bitte zitieren Sie!
Genau den Hinweis habe ich nirgendwo gefunden. Stattdessen nur den Hinweis auf die 2+4 Verhandlungen.
Eisenhower warnte vor dem „militärisch-industriellen-Komplex“, ein Staat im Staate der das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben (damals noch innerhalb der USA) nur als Ressource für seine größenwahnsinnigen Eroberungspläne missbraucht.
In Russland war das aber seit jeher so. Man gräbt Rohstoffe aus dem Boden und pumpt Öl und Gas aus Lagerstätten, um den unersättlichen militärisch-industriellen Komplex zu füttern und zu versorgen. Der ist, anders als im Westen, oftmals glücklicherweise restlos inkompetent doch ist der russische Filz ist in der Lage sich hinter brutaler Gewalt zu verstecken. Das hat von Geheimdiensten bis zu Ministerien ein Prigoschin auch öffentlich beklagt. Weltwirtschaft? Wozu? Es gibt nur das Militär inkl. der Geheimdienste. Radioaktive Vergiftungen, Menschen die aus Hochhäusern fallen, Novitschok, Flugzeugabstürze (auch ein Lebed kam dabei ums Leben).
So wie es aussieht orientiert sich das polnische System zunehmend an Russland aber es fehlen die Rohstoffe, um das zu finanzieren. Das haben dann wohl die Deutschen zu übernehmen?
Dann sollte man neben tausend Milliarden für „Wärmewende“ noch einige tausend drauf legen. Der Habeck macht das!
Sie kennen aber schon den Unterschied zwischen der russischen Angriffsarmee und den Verteidigungsarmeen der NATO-Staaten inklusive Polen? Ohne den russischen Imperialismus müssten die restlichen europäischen Länder nicht aufrüsten.
Ja, Angriff und Verteidigung kann ich auseinander halten.
Unklar bin ich mir worin der Unterschied besteht wenn jemand ein Land plündert (weil er glaubt er ist stark genug dafür) und jemanden der es plündert (weil er glaubt er hat ein Recht darauf)?
„Konkret geht es um die sogenannte Suwalki-Lücke, einen 100 Kilometer breiten Landkorridor, der als Achillesferse der Nato gilt. Denn er ist die einzige Verbindung zwischen den Nato-Staaten Polen und Litauen. Morawieckis fixe Idee ist, daß die Söldner die Eroberung dieses Korridors planen, um die baltischen Nato-Länder vom Rest Europas abzuschneiden.“
Ja nun, aber Ostpreußen mußte ja unbedingt von Deutschland abgetrennt, ethnisch gesäubert und als „Gebiet Kaliningrad“ an Rußland übertragen werden.
Das war keineswegs durch Stalin im Alleingang so entschieden worden, sondern ausdrücklich mit Billigung der Briten, Amerikaner und Franzosen in ihrem antideutschen Wahn.
Nun tragen wir heute die Folgen.
So etwas passiert halt, wenn man wie Nazi-Deutschland einen brutalen Angriffskrieg verliert. Was das mit „antideutschen Wahn“ zu tun hat, bleibt Ihr Geheimnis.
Wer hat eigentlich im April 1939 Generalmomilmachung gemacht und 750.000 Soldaten an der Deutsch-polnischen Grenze aufgestellt? War das der Adolf öder waren es die ach so friedliebenden Polen ? ( Ist alles historisch belegt.)
Ihr Geschichtsrevisionismus verfängt bei mir nicht. Der Krieg wurde von Nazi-Deutschland begonnen und von niemandem sonst.
Wahrscheinlich hat sich der Geschichtsrevisionismus längst bei Ihnen verfangen.
Ansonsten würden sie nicht so angestrengt dagegen anstrampeln. Das immer fortwährende Festhalten an der alten, längst widerlegten, angeblichen Geschichtswissenschaft, mit ihren primitiven Aussagen und Feststellungen, denen man nicht widersprechen darf, sonst landet man im Knast, ist natürlich ein solides, glaubhaftes, Fundament von dem ausgehend ein neues aber leider falsches Deutschland entstehen sollte.
Das kann nun zum Glück nicht mehr geschehen (man versucht es jetzt nochmal mit der Brechstange). Zwar verdreht sich die linke Seele, in ihrer Inkompetenz und Inkompatibilität, bis zum Gehtnichtmehr. Doch irgendwann gehen ihr alle Argumente aus.
Dann wird nur noch das bekannte Narrativ wiederholt.
@Thomas B.
Der Geschichtsrevisionismus hat außerhalb einer kleinen ultrarechten Blase glücklicherweise keinen Bestand.
Schon in Versailles wurde der Grundstein gelegt für die Beantwortung der oberschlesischen Frage mit m i l i t ä r i s c h e n Mitteln. Wie auch die Korridor-Frage, die Sudeten-Frage, die Lothringen-Frage …, das Reich in den Grenzen von 1914.
Bei der Sudeten-Frage hatte es funktioniert, aber bei der Oberschlesien-Frage schon nicht mehr. D.h. im Osten wurden in 1939 alle Fragen auf einmal beantwortet … jedoch nicht endgültig. Sechs Jahre später …
Jedenfalls, auf b e i d e n Seiten standen die (potentiellen) Soldaten zur Fragenbeantwortung bereit. Daß die heißblütigen Polen schon im April vom Leder zogen … ist so, aber m.E. von sekundärer Bedeutung.
Fakt ist nun mal:
Hätten die Westalliierten darauf verzichtet, in grenzenloser Naivität Ostpreußen Stalin in den Rachen zu werfen, dann müßte Putin seine gen Westen gerichteten Raketen heute 1000 Kilometer weiter östlich stationieren.
Als wären Ethnische Säuberungen das Normalste der Welt…
Meines Wissens gibt es keine Ethnische Säuberung in der europäischen Geschichte, die an Größenordnung derjenigen der deutschen Ostgebiete gleichkäme.
Meines Wissens haben noch nicht einmal die Nazis irgendwelche Sprach- und Dialektgrenzen in Europa so nachhaltig verschoben.
Welche Umsiedlungsaktionen für zig Millionen Menschen haben Sie denn für den Fall eines Sieges über Rußland im Sinn?
Wenn das doch nach einem verlorenen Angriffskrieg so legitim ist?
Rückschauend frage ich mich, wozu das überhaupt gut sein sollte, den Polen nicht das ungeteilte Ostpreußen als Beute rüberzuschieben.
Aus damaliger Sicht sah das doch so aus als würde ganz Osteuropa östlich von Oder/Neiße auf ewig „in der Familie“ bleiben. Die Brüderliche Hilfe von 1968 hat ja einducksvoll die Realität der Familie bestätigt.
Wer hätte sich in 1968 vorstellen können, daß dieser Strich durch Ostpreußen jemals eine praktische Bedeutung bekommen könnte.
In 1989 hätte man Ostpreußen sicherlich gerne wiedervereinigt, nun da die Gelegenheit eingetreten war. Aber das ging ja nicht. Das Völkerrecht …
Ja, und jetzt ist es wie es ist. Wenn man das schon in 1945 gewußt hätte …
Rußland bzw. die Sowjetunion konnte noch einen eisfreien Ostsee-Hafen gebrauchen.
Riga und St. Petersburg liegen schon zu nördlich und östlich.
So wurde dann aus Königsberg Kaliningrad.
Polen erhielt dafür neben Danzig auch noch Stettin als eisfreien Ostseehafen.
Das Ganze folgte einem größeren geopolitischen Trend:
Die rückständigeren, aber ohnehin schon riesigen Länder Osteuropas, aus denen Menschen eher auswandern und fliehen, weil es dort so schrecklich ist, durften sich mit dem Segen der Westmächte auf Kosten der ohnehin schon kleinen, aber dafür fortschrittlicheren und ziviliserteren Länder Mitteleuropas, in die wegen der relativ höheren Lebensqualität gerne eingewandert wird, territorial ausdehnen.
Sodaß die häßlichen, aber großen Länder noch größer und die angenehmen kleinen entsprechend kleiner und „verdichtet“ wurden:
Die Türkei vergrößerte sich auf Kosten Griechenlands, Armeniens und Zyperns.
Rußland auf Kosten Finnlands.
Die Ukraine auf Kosten Polens und Polen dafür auf Kosten Deutschlands.
Die Ukraine auf Kosten der Slowakei, und Tschechien dafür auf Kosten des Sudetenlands.
Rumänien auf Kosten Ungarns.
Es war eine Vergrößerung Osteuropas zulasten Mitteleuropas.
… Irgendwie war man in Washington und London damals so von der Wahnvorstellung benebelt, daß geradezu ein neues Zeitalter der Harmonie und des ewigen Weltfriedens anbrechen würde, wenn es nur endlich gelänge, die notorisch störenden Monstervölker wie Deutsche und Japaner ein für allemal auszulöschen.
Die Folgen davon tragen wir heute, indem Rußland nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa, insbesondere Polen, mit dem „Gebiet Kaliningrad“ im Nacken sitzt.
Polen hat derzeit den Segen der US-amerikanischen Europa-Ordnungs-Politik.
So wie es bereits in den 1920er und 30er Jahren ein nützliches Werkzeug für Franzosen und Briten war bei der Bekämpfung Deutschlands.
Westdeutschland als Gunst-Empfänger der USA, das war mal!
Die Zeiten das Kalten Kriegs sind vorbei.
Heute hat sich die Front weiter nach Osten verschoben.
Dementsprechend ist Deutschland keine militärische Stärke mehr zugedacht.
Polen ist dagegen das neue Pferd, auf das die Amerikaner setzen.
Deutschlands Rolle ist die des Zahlmeisters für Polens Aufrüstung.
Oder glaubt jemand, der wegen Cum-Ex erpreßbare Kanzler Olaf Scholz würde sich amerikanischen Vorgaben widersetzen?
Und Sie meinen die Amerikaner wären so dumm und würden uns wegen polnischem Größenwahn unter Druck setzen? Scholz hat doch gerade öffentlich erklärt, dass es keine Verbindlichkeiten, zwischen Polen und Deutschland, gibt. Ich halte ihn ja nur für den Darsteller eines Kanzlers. Trotzdem muss seine Glaubwürdigkeit geschützt werden.
„Die Zeiten das Kalten Kriegs sind vorbei“
Tatsächlich? Und was ist mit all den aufgehetzten und woken jungen Menschen? Und dazu all die Kampagnen die unseren Erdball umkreisen.
Ein deutscher Bundeskanzler ist nicht erpressbar, auch nicht mit Cum-Ex.
Wenn ein deutscher Bundeskanzler sich „Vorgaben“ widersetzen w i l l (d a r a u f kommt es an), dann widersetzt er sich.
Und dann wird man sehen: Erfolgt dann Brüderliche Hilfe? Wenn nicht, dann kann an der oft bestrittenen deutschen Souveränität kein Zweifel mehr bestehen.
Es kann sich dann jedoch auch erweisen, daß die Bundesrepublik Deutschland nur scheinbar ein Staat, und in Wirklichkeit ein „Spielball“ zwischen USA und Rußland/China (BRICS) ist.
Wie einst Marokko zwischen dem Reich und Frankreich. Panthersprung-Affäre.
„À qui le Maroc?“ hieß es damals.
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Polens Präsident Andrzej Duda nimmt eine Parade ab: Mehr Panzer als Deutschland, England, Frankreich und Italien zusammen, Quelle: picture alliance/dpa, Jakub Porzycki, Anadolu Agency
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