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Studenten der Universität von Florida protestieren gegen Donald Trump (Symbolbild) Foto: picture alliance / newscom
Unerlaubter Schußwaffengebrauch

Uni-Professor schießt sich aus Protest gegen Trump in den Arm

HENDERSON. Ein eremitierter Soziologieprofessor ist in den USA wegen unerlaubten Schußwaffengebrauchs auf dem Campus der Universität von Southern Nevada angeklagt worden. Der 69jährige Mark J. Bird hatte sich Ende August aus Protest gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump selber in den Arm geschossen, berichtete der Fernsehsender Fox News.

Studenten hätten ihn gegen 8:15 Uhr blutend vor einer Toilette auf dem Campusgelände in der Stadt Henderson gefunden. Er sei anschließend medizinisch versorgt und von Sicherheitskräften verhaftet worden. Laut Polizeibericht erklärte der Wissenschaftler dabei seine Tat mit einer Protestaktion gegen Trump. Auf der Toilette habe er eine 100-Dollar-Note mit dem Hinweis „Für den Hausmeister“ hinterlassen.

Anhörung findet am Montag statt

Bird wird beschuldigt, eine versteckte Waffe ohne Erlaubnis getragen zu haben und sie illegalerweise auf dem Campus benutzt zu haben, wie es in der Anklage heißt. In den USA gelten auf den Universitäten strenge Waffenverbote. Die erste Anhörung vor Gericht soll am 17. September in Las Vegas stattfinden.

Der Emeritus lehrte seit August 1993 an der Universität und ist noch immer Mitglied der soziologischen Fakultät, teilte ein Sprecher der Universität mit. Abgesehen von einer kurzen Erwähnung im monatlichen Newsletter des Universitäts-Präsidenten, der den Mitarbeitern per E-Mail geschickt wird, gab das College jedoch keine weiteren Einzelheiten über die Selbstverletzung bekannt. (ha)

Studenten der Universität von Florida protestieren gegen Donald Trump (Symbolbild) Foto: picture alliance / newscom

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