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Räumung der Protestcamps geht weiter: Hambacher Forst: Linksextremisten greifen Polizei mit Molotow-Cocktails an

Räumung der Protestcamps geht weiter: Hambacher Forst: Linksextremisten greifen Polizei mit Molotow-Cocktails an

Räumung der Protestcamps geht weiter: Hambacher Forst: Linksextremisten greifen Polizei mit Molotow-Cocktails an

Hambacher Forst
Hambacher Forst
Polizisten rücken zum zweiten Tag der Räumung des Hambacher Forstes an Foto: picture alliance/Oliver Berg/dpa
Räumung der Protestcamps geht weiter
 

Hambacher Forst: Linksextremisten greifen Polizei mit Molotow-Cocktails an

HAMBACH. Linksextremisten haben am Donnerstag nachmittag einen Polizeiwagen nahe des Hambacher Forstes mit zwei Molotow-Cocktails angegriffen. Die Insassen, Polizeibeamte und Mitarbeiter der Kommunen Düren und Kerpen, blieben unverletzt. Das Fahrzeug wurde beschädigt, teilte die Aachener Polizei mit.

Vermummte Braunkohle-Gegner attackierten ebenfalls am Donnerstag einen Journalisten und bedrohten ihn.

Polizei räumt weiteres Protestcamp

Am Freitag morgen setzte die Polizei die Räumung des Hambacher Forstes fort. Sechs militante Braunkohle-Gegner wurden zuvor wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch festgenommen. Um mit schwerem Gerät an weitere Protestcamps zu kommen, fällten Forstarbeiter vereinzelt Bäume.

Dabei behinderten Personengruppen die Räumarbeiten durch Sitzblockaden. Sie ließen sich widerstandslos wegtragen.

Einzelne Linksextremisten, die noch in Baumhäusern ausharren, verrichteten laut Polizei ihre Notdurft auf die eingesetzten Beamten.

Linke Gruppen mobilisieren und blockieren

Derweil protestieren Umweltschutzorganisationen im ganzen Land. Unterstützer der Forst-Besetzer blockierten die Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen in Berlin. Sie fordern den Abbruch der Räumungsmaßnahmen und einen Rodungsstopp.

Für das Wochenende sind weitere Protestaktionen angekündigt.


(ag)

 

 

 

Polizisten rücken zum zweiten Tag der Räumung des Hambacher Forstes an Foto: picture alliance/Oliver Berg/dpa
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