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Panmunjom
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un und sein südkoreanischer Amtskollege Moon Jae-in bei ihrem Gipfeltreffen im Grenzort Panmunjom Foto: picture alliance / AP Photo

Gipfeltreffen in Panmunjom
 

Präsidenten Nord- und Südkoreas reichen sich die Hand

PANMUNJOM. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un hat bei einem Treffen mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in im Grenzort Panmunjom seine Bereitschaft zu nuklearer Abrüstung bekräftigt. Moon sprach laut übereinstimmenden Medienberichten von einer „neuen Ära des Friedens“.

In einer gemeinsamen Erklärung hielten sie die „vollständige nukleare Abrüstung“ der seit 1953 entlang des 38. Breitengrads geteilten Halbinsel fest. Beide Länder verpflichteten sich, Provokationen zu Land, zu Wasser und in der Luft gegen die andere Seite einzustellen.

Erstes Gipfeltreffen seit 2007

Vor wenigen Tagen hatte Kim Jong-un das Ende nordkoreanischer Raketentests angekündigt, die der Süden als Bedrohung empfand. Die demilitarisierte Zone entlang der Grenze soll zu einer „Friedenszone“ werden.

Zudem versprachen beide Seiten die Wiederaufnahme gemeinsamer humanitärer Projekte wie Treffen zwischen Familien, die durch den Korea-Krieg getrennt worden waren. „Nord- und Südkorea sind Brüder, die nicht getrennt voneinander leben sollten“, sagte Kim.

Die Präsidenten beider Länder waren an der Demarkationslinie zwischen beiden Staaten aufeinandergetroffen und reichten sich die Hand. Danach überschritt Kim als erster nordkoreanischer Präsident seit Bestehen der Teilung die Grenze nach Südkorea. Es war das erste Gipfeltreffen von Staatschefs beider Länder seit 2007. (tb)

Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un und sein südkoreanischer Amtskollege Moon Jae-in bei ihrem Gipfeltreffen im Grenzort Panmunjom Foto: picture alliance / AP Photo
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