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Seenotrettung: Libyen sagt NGOs den Kampf an

Seenotrettung: Libyen sagt NGOs den Kampf an

Seenotrettung: Libyen sagt NGOs den Kampf an

Seenotrettung
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Seenotrettung vor der libyschen Küste Foto: picture alliance/JOKER
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Libyen sagt NGOs den Kampf an

Libyen hat seinen Kurs gegen sogenannte Flüchtlingshelfer verschärft. Ausländische Schiffe dürfen ab sofort die Küste des nordafrikanischen Landes nur noch mit einer speziellen Genehmigung anfahren. Dies gelte auch für eine „Such- und Rettungszone“ rund um die Küste.
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TRIPOLIS. Libyen hat seinen Kurs gegen sogenannte Flüchtlingshelfer verschärft. Ausländische Schiffe dürfen ab sofort die Küste des nordafrikanischen Landes nur noch mit einer speziellen Genehmigung anfahren. Dies gelte auch für eine „Such- und Rettungszone“ rund um die Küste.

Damit sei „eine klare Botschaft an alle“ verbunden, „die die libysche Souveränität mißachten und keinen Respekt für die Küstenwache und Marine haben“, sagte ein Sprecher der libyschen Marine in Tripolis. Die neue Vorschrift gelte ausdrücklich „für Nichtregierungsorganisationen, die vorgeblich illegale Einwanderer retten und humanitäre Aktionen durchführen wollen“, zitiert die Nachrichtenagentur AFP den Mann.

Auch Italien hat zuletzt den Druck auf Nichtregierungsorganisationen verschärft. Die Regierung in Rom hatte das Schiff der deutschen Organisation „Jugend Rettet“ beschlagnahmt und einem spanischen Schiff mit Einwanderern an Bord die Einfahrt in einen sizilianischen Hafen verweigert. (tb)

Seenotrettung vor der libyschen Küste Foto: picture alliance/JOKER
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