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„Wie ein Berserker auf sein Opfer losgegangen“

Der Fall des in einer Münchner U-Bahn von zwei Migranten mit den Worten „Deutsches Arschloch, deutsches Schwein, du Scheiß-Deutscher!“ halb totgeprügelten Pensionärs Hubert N. löste zu Weihnachten die Debatte um die Jugendkriminalität aus. Daß kurz vor Silvester der 20jährige Christoph T. in Verden bei Bremen mit 20 Stichen niedergemetzelt wurde und nur ganz knapp überlebte, ging im medialen Wirbel unter – vielleicht auch, weil die sechs Tatverdächtigen, die vom Opfer als „Breakdancer“ beschrieben wurden, allesamt einen einschlägigen Migrationshintergrund hatten. Daß es in der aus deutscher Sicht immer noch beschaulichen Schweiz nicht viel anders zugeht, zeigt ein aktueller Fall aus Basel, der nun eine ähnliche Diskussion wie in Deutschland ausgelöst hat. „Türke schlägt Rentner halb tot – wegen einer Zigarette!“ titelte am 30. Januar das sonst eher links gestrickte Boulevard-Blatt Blick. Die Gewalttat ereignete sich kurz vor 23 Uhr. Der 76jährige Rentner Heinz P. sitzt mit seinen zwei Radsportfreunden und ihren Gattinnen im Zug nach Basel. Sie kommen von einem geselligen Vereinsabend. Im Nachbarabteil sitzen drei junge Frauen und ein 30jähriger Türke, der raucht. Heinz P. weist ihn höflich auf das auch bei der SBB gültige Rauchverbot hin. Der angetrunkene Migrant beschimpft daraufhin den Rentner als „Scheiß-Schweizer!“ Der 48jährige Radvereinskamerad Heinz W. konnte zunächst mit Mühe den handgreiflich werdenden Türken abwehren. Ein dritter Vereinskamerad hatte inzwischen die Polizei angerufen – doch am Basler Bahnhof waren keine Beamten zu sehen. Das nutzte der rabiate Türke aus: Heinz W. wurde durch einen Schlag weggeschleudert, dann prügelte der Türke auf Heinz P. ein. „Er schlägt ihn nieder und tritt auf sein Opfer ein, als es schon am Boden liegt“, schilderte der Blick den Vorfall. „Heinz W. kann den Brutalo schließlich packen und von seinem wehrlosen Freund wegreißen.“ Schließlich siegte dann doch der Schweizer: „Ich wollte ihn unbedingt halten, bis die Polizei kommt“, sagte Heinz W. dem Blick. Er blutet, seine Sachen sind zerfetzt, aber er ist glücklicherweise nur leicht verletzt. „Doch seinen Freund Heinz P. hat es richtig schlimm erwischt: Er liegt bewußtlos auf dem Boden. Die Sanitäter bringen ihn mit Blaulicht ins Spital. Diagnose: Schädelbruch!“ so das Boulevardblatt. „Der muß wie ein Berserker auf sein Opfer losgegangen sein“, wurde der zuständige Kriminalkommissar zitiert. Gegen den Täter ermittelt die Basler Staatsanwaltschaft wegen schwerer Körperverletzung. Ob ihm aber eine angemessene Strafe zuteil wird, ist zu bezweifeln. Denn laut Polizeisprecher Klaus Mannhart war der Türke bislang nicht aktenkundig. Zudem habe er zur Tatzeit 1,5 Promille Alkohol im Blut gehabt. Die Urteile selbst für schwerste Gewaltverbrechen sind in der Schweiz so lächerlich wie fast symbolisch – ihre abschreckende Wirkung auf die hartgesottenen Gangster ist minimal, denn aus ihren Herkunftsländern sind sie ganz anderes gewohnt. Immerhin brach der Blick jetzt ein multikulturelles Tabu, denn laut Presserat soll die Erwähnung der Ethnie – mit Ausnahme von Schweizer Tätern – unterlassen werden. Ansonsten könnte es nämlich Ärger mit der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) geben.

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