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Für die Afrikaner

Blatter ist in Afrika und spricht für die Afrikaner“, reagierte Uefa-Präsident Michel Platini auf die Ankündigung des FIFA-Präsidenten Sepp Blatter, Afrika künftig mehr Startplätze bei den Weltmeisterschaften zu gewähren, um eine angebliche Benachteiligung gegenüber den Europäern zu beenden. Doch das war nicht die einzige abstruse Äußerung Blatters während seines jüngsten Aufenthaltes in Südafrika. So berauschte sich der 72jährige Schweizer, der seine Macht vor allem den Stimmen der afrikanischen Delegierten verdankt, an der Lebensart im Gastgeberland der WM 2010. „Ich bevorzuge den Rhythmus dieses Landes. In Zürich (dem Fifa-Sitz, Anm.d.Red.) sind wir im deutschen Teil der Schweiz. Da ist es langweilig, langweilig.“ Verwunderlich nur, daß der oft als Sonnenkönig bezeichnete Fifa-Präsident den Sitz seiner Institution nicht längst nach Johannesburg verlegt hat. Oder nach Warschau. Da ist es auch alles andere als langweilig, weil dort der polnische Sportminister mal wieder versucht, die korrupte Verbandsführung auszuschalten. Uefa und Fifa erkennen die Absetzung nicht an, woraufhin der frühere polnische Nationaltorhüter Jan Tomaszewski die internationalen Verbände als „Mafia“ bezeichnete.

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