Queen

Etwas genervt war ich schon, als ich neulich meine Trainingsrunde mit dem Fahrrad unterbrechen mußte, ausgerechnet weil eine ältere Dame und ihr Ehegatte in ihrem Nobelschlitten eine kleine Stadtrundfahrt veranstalteten. Andererseits hatte ich nicht unbedingt das übersteigerte Bedürfnis, mich mit dem Außendienst von "Grün-Weiß-Berlin" anzulegen, und so wartete ich geduldig und in drei Metern Entfernung das Passieren des britischen Staatsoberhauptes und ihrer Eskorte ab. Um Lichtjahre sympathischer ist mir jedoch die gleichnamige Rockgruppe, die zur Zeit mit der cleveren wie menschlichen Initiative "100 Bootlegs" Raubkopierern das Handwerk legt. Was die Internettauschbörsen seit den 1990ern sind, waren früher illegale Konzertaufnahmen, die meist auf dem Schwarzmarkt versilbert wurden. Dank des Internets stieg auch die Zahl dieser "Bootlegs" exponentiell – ein Umstand, gegen den die Mitglieder der Rockband Queen nun gezielt vorgehen. Aus den insgesamt etwa 700 in Umlauf befindlichen Mitschnitten wurden die 100 besten ausgewählt und können künftig als legaler Download unter QueenOnline.com käuflich erworben werden, wobei man die monatlich veröffentlichten drei Werke jeweils für fünf britische Pfund anbietet. Die Einnahmen fließen dem Mercury Phoenix Trust zu, einem Fonds zur Bekämpfung von Aids, woran Queen-Sänger Freddie Mercury am 24. November 1991 starb. Unter Queen-Tribute.de findet sich übrigens eine Seite mit interessanten Hintergrundinformationen rund um Leben und Werk der Band. "Vergiß das Heute, es ist morgen", zitiert Euer

EROL STERN

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