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Erfolgsserie: Kriminelle sind Menschen wie du und ich

Erfolgsserie: Kriminelle sind Menschen wie du und ich

Erfolgsserie: Kriminelle sind Menschen wie du und ich

Poster von „Better Call Saul“: Letzte Staffel geht ins Finale Foto: picture alliance / dpa | Georg Wendt
Poster von „Better Call Saul“: Letzte Staffel geht ins Finale Foto: picture alliance / dpa | Georg Wendt
Poster von „Better Call Saul“: Letzte Staffel geht ins Finale Foto: picture alliance / dpa | Georg Wendt
Erfolgsserie
 

Kriminelle sind Menschen wie du und ich

Welcher Seriengucker kennt eigentlich die Figur Jimmy McGill? Wohl kaum jemand. Und Saul Goodmann? Da dürfte es bei einigen schon eher klingeln. Die nach letzterem benannte Serie „Better Call Saul“ schildert die Vorgeschichte einer der erfolgreichsten Serien des vergangenen Jahrzehnts: Breaking Bad.

Im Mittelpunkt des Prequels steht der erfolglose, eher trottelige, dennoch liebevolle Freund und ehrgeizigen Jura-Studenten Jimmy McGill, der eine Wandlung zum abgebrühten „Saul Goodman“ durchmacht und ein Leben voller Kriminalität und Korruption führt. Die Drama-Serie von Peter Gould und Vince Gilligan ging 2015 auf Netflix an den Start. Wer die Serie „Breaking Bad“ bereits gesehen hat, wird viele der Figuren wieder erkennen.

Die sechste und letzte Staffel ließ zwei Jahre auf sich warten. Grund war neben Corona auch ein Herzinfarkt des Hauptdarstellers Odenkirk am Set. In „Breaking Bad“ geht es, kurz gesagt, um folgendes: Die Serie zählt vom Aufstieg und Fall vom Walter White, einem unheilbar an Krebs erkrankten Chemielehrer, der sein Wissen einsetzt, um zusammen mit Jesse Pinkman (Aaron Paul) ein Crystal-Meth-Imperium aufzubauen, um das verdiente Drogengeld seiner Familie zu hinterlassen.

Moral bringt keinen Erfolg

Das nun laufende Prequel um Anwalt McGill/Goodmann hatte anfangs bei eingefleischten „Breaking Bad“-Fans einen schweren Stand, weil die Lieblings- und Hauptfiguren Walter White und Jesse Pinkman nicht auftauchten. Doch mit jeder neuen Folge schlossen Kritiker und Zuschauer die Serie mehr und mehr ins Herz.

Fans wissen auch über das teilweise grausame, spätere Ableben einiger Figuren Bescheid. Da ist zum Beispiel Auftragskiller Mike Ehrmantraut (Jonathan Banks), der hier nicht nur symphytisch, sondern fast unverwundbar erscheint. Trotz dieses Vorwissens schafft es „Better Call Saul“ dem Zuschauer die Unterhaltung nicht zu vermiesen. Jede Folge ist mit düsteren Anspielungen gepflastert, von denen einige erst in „Breaking Bad“ aufgelöst werden.

Während Saul Goodman in „Breaking Bad“ nur eine Art Handlanger war, der seine Arbeit dem meistbietend anbot, ist er im Prequel die Hauptfigur. Die Serie versucht aufzuzeigen, daß Saul nicht immer ein gewissenloser Bösewicht war, sondern in seinen Anfangsjahren von seinen Idealen getrieben war, was ihm weder finanziellen noch beruflichen Erfolg einbrachte.

Am 12. Juli geht es weiter

Auch die Liebesgeschichte mit seiner früheren Kollegin und späteren Ehefrau Kim Wexler (Rhea Seehorn) wird noch aufgelöst werden müssen, denn schließlich taucht diese in „Breaking bad“ nicht mehr auf. Sie war es, die zum Ende der fünften Staffel den Anwalt auf die dunkle Seite des Gesetzes ziehen wollte, während er noch an einer Rest-Moral festhielt.

Die letzte Staffel wird, wenn auch in zwei Blöcken, endlich das Geheimnis lüften, wie sich die Wandlung vom Saulus zum Paulus vollzieht und auch endlich Jesse Pinkman und Walter White auftreten zu lassen. Das Comeback der beiden wurde bereits auf Twitter angekündigt.

Bis zur endgültigen Auflösung müssen sich Fans noch etwas gedulden, denn die Serie ging kürzlich mit der achten Folge in die Sendepause. Am 12. Juli 2022 geht es wöchentlich auf Netflix weiter.

Poster von „Better Call Saul“: Letzte Staffel geht ins Finale Foto: picture alliance / dpa | Georg Wendt
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