Klimaprotest im Bundestag

Ergebnis der Infantilisierung

Mit einem sogenannten „die-in“ protestierte eine Gruppe Jugendlicher am Dienstag im Plenarsaal des Bundestags gegen die Klimapolitik der Regierung. Bei der Aktion legten sich etwa 20 junge Menschen auf den Boden des Parlaments und stellten sich tot. Drei der jungen Leute blieben stehen und hielten ein Transparent hoch mit der Aufschrift: „Eure Klimapolitik = Katastrophe.“

Damit haben sie den intellektuellen Gehalt, und vor allem auch die naturwissenschaftliche Substanz der aktuellen Klima-Panik recht gut auf den Punkt gebracht. Die Aktion macht auch deutlich, wohin die mediale Glorifizierung von altklugen Internet-Kindern wie „Rezo“ oder Luisa Neubauer auf die Dauer führt, ja bereits geführt hat. Die linksgrünen Mainstream-Medien haben ein naives, pickliges Monster erschaffen, dessen Hysterie nur noch durch seine maßlose Selbstüberschätzung übertroffen wird.

Der Hype kommt nicht aus dem Nichts

Das war natürlich kein Unfall. Die, die so gerne vor der „Vereinfachung“ komplexer Themen durch die vermeintlichen Rechtspopulisten warnen, setzen ihrerseits alles daran, geistig mittelbegabte YouTuber, Instagram-Influencer und wirklich jeden noch so irrelevanten C-Promi zu einer politischen und wissenschaftlichen Koryphäe hochzustilisieren, wenn dieser ideologisch nur auf ihrer Linie ist.

Die ökomarxistischen Meinungsmacher haben erfolgreich eine Generation nützlicher Idioten kreiert, die zum eigenem Denken weitgehend unfähig geworden ist. Die Greta-Jugend steht und liegt genau da, wo diese Meinungsmacher sie haben wollen. Sie sagt, denkt, und wählt, was ihnen ihre Eltern, Lehrer und natürlich die Mainstream-Medien sagen. Dabei fühlen sie sich auch noch wahnsinnig rebellisch und revolutionär.

Die Manipulatoren kennen die Knöpfe, die sie bei den jungen Menschen drücken müssen, ganz genau. Der Hype um Greta, Rezo und Co. kommt keinesfalls aus dem nichts. Genauso wenig wie der Höhenflug der Grünen. Ohne die totale Infantilisierung der Politik durch YouTuber, Instagramer und Katharina Schulze, wären die Grünen keine 25-Prozent-Partei, sondern bereits ausgestorben. Das wissen offenkundig auch gerade die meisten Journalisten ganz genau. Es sei denn, sie sind geistig selbst bereits auf dem Niveau eines Teenagers. Oder welch andere Gründe für ihre, bisweilen schon bizarr anmutende Verehrung pubertierender Schulschwänzer gibt es noch?

Vorlage für die Identitären

Das „die-in“ der jungen Klimaschützer im Bundestag fand übrigens während eines „Planspiels“ im Rahmen der Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. Hierbei nehmen Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren für ein paar Tage die Plätze der Abgeordneten ein. Wenn also demnächst die AfD-nahe „Junge Alternative“ oder die „Identitäre Bewegung“ eine solche Gelegenheit nutzt, um mit einer kleinen Laienspiel-Einlage auf die von illegalen Einwanderern ermordeten und vergewaltigen ganz realen Opfer der kopflosen deutschen Flüchtlingspolitik aufmerksam zu machen, sollten jene, die diese Geister einst riefen, zumindest nicht allzu laut aufschreien.

Klimaprotest im Bundestag Foto: picture alliance/Christoph Soeder/dpa

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