Kommentar

Von flüchtenden Männern und ihren Familien

Die „Refugee-Welcome-Familie“, millionenfach auf Facebook geteilt, entspricht nicht den Tatsachen. Fast nur junge Männer sind es, die als „Flüchtlinge“ nach Deutschland einströmen. Aus dem syrischen Kriegsgebiet. Aus dem afghanischen Kriegsgebiet. Aus dem irakischen Kriegsgebiet. Von überall her, wo junge Männer gegen andere junge Männer kämpfen.

Selbst in den offiziellen Medien wird eingeräumt, die Deutschen mit falschen Bildern zu versorgen. „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus“, gestand der Tagesschau-Chefredakteur Kai Gniffke. In Wirklichkeit seien „achtzig Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute, alleinstehende Männer“.

Eine offenkundige Mogelverpackung

Wie den Deutschen jetzt diese offenkundige Mogelpackung verkaufen? Die neueste Strategie: Nicht leugnen, sondern zugeben. „Viele junge Männer aus Syrien und dem Irak fliehen, weil sie sonst als Kanonenfutter dienen müssten“, belehrt uns der Spiegel. Wehrpflicht als Asylgrund? Das mag Männern einfallen, die ihren Zivildienst in Redaktionsstuben ableisten.

Leider verrät der Spiegel nicht, wann jemals in der Geschichte ein Krieg gewonnen worden sein soll, in dem nicht verschwenderisch mit dem Leben von jungen, kräftig gebauten Männer umgegangen wurde. Tatsache ist jedoch, was uns unter dem ideologische Etikett des „Flüchtlings“ präsentiert wird, besitzt einen viel präziseren Begriff, der genau beschreibt, was diese Männer sind: Deserteure.

Frauen und Kinder zurückgelassen

In ihrer Heimat wütet der Krieg, sie haben Frauen und Kinder zurückgelassen, um in Deutschland ein angenehmes Leben in Wohlstand und in Sicherheit zu führen. Das ist auch gut so, denn die Deutschen sind das einzige Volk auf der Welt, welches Denkmäler für Deserteure errichtet. Alle anderen Völker dieser Erde, und vor allem die islamische Welt, besitzen da andere Vorstellungen.

Jede islamisch geprägte Gesellschaft, ausnahmslos, erwartet von einem Mann die bedingungslose Bereitschaft, seine Familie zu beschützen und die Gemeinschaft, der er angehört, mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Wer sich diesem verweigert, wer sein eigenes Leben für wertvoller hält als das der Gemeinschaft, für den gibt es dort schlechterdings keinen Platz mehr, sei er auch noch so fromm und rechtschaffend.

Nur in einem Fall ist es einem gläubigen Moslem gestattet, Frauen und Kinder in der Not zurückzulassen. Dann nämlich, wenn er sich aufmacht, den Islam zu verbreiten. Dann wird das, was zuvor das Ehrloseste ist, wozu ein Mann in der islamischen Gemeinschaft überhaupt fähig ist, zum Ehrenvollsten. Die Deutschen dürfen sich aussuchen, was sie in diesen Deserteuren sehen wollen.

Außer „schutzbedürften Opfern“ natürlich, die hier ihren Antrag auf Zivildienst stellen möchten.

Asylbewerber bei der Registrierung in Berlin: In der Heimat wohl eher Deserteur statt Flüchtling Foto: picture alliance / dpa

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