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Forsa-Umfrage: AfD liegt im ganzen Osten jetzt bei 43 Prozent

Forsa-Umfrage: AfD liegt im ganzen Osten jetzt bei 43 Prozent

Forsa-Umfrage: AfD liegt im ganzen Osten jetzt bei 43 Prozent

Ein Bild vom September 2024: Die Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen, Jörg Urban, in Brandenburg, Hans-Christoph Berndt und in Thüringen Björn Höcke mit dem AfD-Bundeschef Tino Chrupalla.
Ein Bild vom September 2024: Die Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen, Jörg Urban, in Brandenburg, Hans-Christoph Berndt und in Thüringen Björn Höcke mit dem AfD-Bundeschef Tino Chrupalla.
Ein Bild vom September 2024: Die Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen, Jörg Urban, in Brandenburg, Hans-Christoph Berndt und in Thüringen Björn Höcke mit dem AfD-Bundeschef Tino Chrupalla. Foto: picture alliance / Metodi Popow
Forsa-Umfrage
 

AfD liegt im ganzen Osten jetzt bei 43 Prozent

Eine Umfrage nur für die ostdeutschen Länder zeigt, wie stark die AfD dort nun tatsächlich ist. Hinter ihr folgt eine ganze Weile nichts – und dann eine Überraschung.
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BERLIN. Laut dem aktuellen „Trendbarometer“ von Forsa für die Nachrichtensender ntv und RTL belegt die AfD im Osten Deutschlands (ohne Berlin) mit großem Vorsprung Platz eins. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge würden 43 Prozent die Oppositionspartei wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären.

Dahinter folgen abgeschlagen die Linkspartei mit 16 und die CDU mit 13 Prozent. Grüne und SPD liegen gleichauf mit jeweils neun Prozent. Alle weiteren Parteien bleiben unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde, darunter die FDP mit drei Prozent.

Besonders dramatisch sind die Zahlen für das BSW, das mit Sahra Wagenknecht kurz nach seiner Gründung vor allem im Osten reüssierte. Forsa kann es aktuell nicht ausweisen, „weil es unterhalb der statistischen Fehlertoleranz liegt“ wie es heißt.

Vergleichswerte zu früheren Umfragen nannten die Sender nicht. Interessant sind die Zahlen vor den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September und in Mecklenburg-Vorpommern zwei Wochen später.

Die AfD führt im Osten mit großem Vorsprung. Grafik: JF
Die AfD führt im Osten mit großem Vorsprung. Grafik: JF

AfD auch deutschlandweit vorn

AfD und Linke bekommen im Osten mehr Zuspruch von den Wählern als in der gesamten Bundesrepublik. Deutschlandweit liegt die AfD laut der gleichen Erhebung bei 28, die Linke bei zwölf Prozent.

Umgekehrt verhält es sich mit der einstigen Volkspartei Union. Sie kommt im gesamten Bundesgebiet noch auf 21 Prozent. Die SPD steht mit zwölf Prozent etwas, die Grünen mit 16 Prozent deutlich besser da.


56 Prozent der Befragten trauen demnach deutschlandweit keiner Partei zu, die Probleme in Deutschland am besten zu lösen. Das größte Zutrauen gibt es demnach zur AfD mit 13 Prozent, vor der Union mit elf Prozent und den Grünen mit acht Prozent. Bei SPD und Linken sind es jeweils fünf Prozent.

Weiterhin miserabel ist deutschlandweit die Beurteilung der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Zufrieden äußerten sich wie in der Vorwoche 13 Prozent der Befragten, unzufrieden 85 Prozent. (fh)

Ein Bild vom September 2024: Die Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen, Jörg Urban, in Brandenburg, Hans-Christoph Berndt und in Thüringen Björn Höcke mit dem AfD-Bundeschef Tino Chrupalla. Foto: picture alliance / Metodi Popow
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