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JF-Exklusiv: Die Ausländerkriminalität seit der Jahrtausendwende in Zahlen

JF-Exklusiv: Die Ausländerkriminalität seit der Jahrtausendwende in Zahlen

JF-Exklusiv: Die Ausländerkriminalität seit der Jahrtausendwende in Zahlen

Polizeibeamte der Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE) der Polizei Berlin überprüfen am Kottbusser Tor in Kreuzberg mutmaßliche Drogen-Dealer. Die BPE befasst sich überwiegend mit der polizeilichen Arbeit an den kriminalitätsbelasteten Orten der Direktion 5 (City). Schwerpunkte sind, neben dem Alexanderplatz und der Warschauer Brücke, der Görlitzer Park und das Gebiet rund um das Kottbusser Tor. Ausländer sind bei Straßenkriminalität deutlich überrepräsentiert.
Polizeibeamte der Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE) der Polizei Berlin überprüfen am Kottbusser Tor in Kreuzberg mutmaßliche Drogen-Dealer. Die BPE befasst sich überwiegend mit der polizeilichen Arbeit an den kriminalitätsbelasteten Orten der Direktion 5 (City). Schwerpunkte sind, neben dem Alexanderplatz und der Warschauer Brücke, der Görlitzer Park und das Gebiet rund um das Kottbusser Tor. Ausländer sind bei Straßenkriminalität deutlich überrepräsentiert.
Polizisten durchsuchen Verdächtige in Berlin-Kreuzberg: Ausländeranteil in der Kriminalitätsstatistik in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gestiegen. Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
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Die Ausländerkriminalität seit der Jahrtausendwende in Zahlen

Ausländer sind pro Kopf erheblich krimineller als Deutsche. So weit, so bekannt. Doch wie haben sich die Zahlen seit 2000 entwickelt? Die JUNGE FREIHEIT kennt die Antwort.
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BERLIN. Die Anzahl der Ausländer in Deutschland, die eines Tötungsdelikts verdächtigt werden, ist zwischen den Jahren 2000 und 2025 um 77,1 Prozent gestiegen. Bei Sexualdelikten betrug der Anstieg im selben Zeitraum sogar 148,2 Prozent, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner hervorgeht, die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt.

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Ausländeranteils an Tötungsdelikten in Deutschland.
Quelle: Bundesregierung Grafik: JF

Insgesamt stieg der Anteil der Ausländer an der Gewaltkriminalität zwischen den Jahren 2000 und 2025 um 71,6 Prozent, fährlässige einfache Körperverletzung nahm sogar um 169,3 Prozent zu.

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Ausländeranteils bei einfachen leichten Körperverletzungen in Deutschland.
Quelle: Bundesregierung Grafik: JF

Vergleichsweise gering entwickelte sich der Ausländeranteil bei jenen, die eines Raubdelikts bezichtigt werden: ein Plus von 22,9 Prozent seit dem Jahr 2000. Fast verdoppelt hingegen (plus 97,9 Prozent) hat sich die Zahl der Nichtdeutschen, denen Taschendiebstahl vorgeworfen wird. Um 45,3 Prozent stieg der Ausländeranteil bei Betrug, beim Erschleichen von Leistungen waren es 52 Prozent.

Die Straßenkriminalität, also alle Straftaten, die im öffentlichen Raum begangen werden, etwa Gewalt- Drogen und Vandalismusdelikte, wiesen 2025 einen um 52,6 Prozent höheren Ausländeranteil auf als im Jahr 2000. Bei der Gesamtkriminalität, also der Summe aller in der Polizeilichen Kriminalstatistik registrierten Straftaten, stieg der Anteil der Nichtdeutschen im selben Zeitraum um fast 40 Prozent (39,8).

Zahl der Ausländer und der Einbürgerungen erheblich gestiegen

Der Anteil der Ausländer in Deutschland, die einer Bedrohung verdächtigt werden, hat sich zwischen den Jahren 2000 und 2025 um 231,5 Prozent erhöht. Im selben Zeitraum stieg die Anzahl der Nichtdeutschen, die als Tatverdächtige wegen vorsätzlicher einfacher Körperverletzung von den Behörden geführt werden, um 169,3 Prozent.

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Ausländeranteils bei Bedrohungsdelikten in Deutschland.
Quelle: Bundesregierung Grafik: JF

Der Ausländeranteil in der Bundesrepublik lag im Jahr 2000 bei 8,8 Prozent, im vergangenen Jahr maßen die Behörden einen Anteil von 14,9 Prozent an der Gesamtbevölkerung Deutschlands. In derselben Zeit wurden etwa 3,7 Millionen Ausländer eingebürgert.

AfD-Abgeordneter spricht von „schockierender Nachricht“

Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort auf den ausführlichen Fragenkatalog des AfD-Abgeordneten Brander darauf, dass sich einige der Zahlen nicht vergleichen ließen. Die sogenannte echte Tatverdächtigenzählung sei nämlich erst 2009 eingeführt worden. „Dies bedeutet, dass eine Person, die in mehreren Ländern registriert wurde, in den Tatverdächtigenzahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik nicht mehrfach, sondern nur als eine Tatverdächtige, beziehungsweise ein Tatverdächtiger ausgewiesen wird.“

Diese veränderte Zählweise erlaube „keinen belastbaren Vergleich mit den Tatverdächtigenzahlen mit den Jahren vor 2009“. Außerdem habe das „50. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches − Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung“ vom 4. November 2016 das Sexualstrafrecht deutlich verschärft und neue Straftatbestände geschaffen. Daher sei „der Vergleich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung mit den Vorjahren nicht, beziehungsweise nur eingeschränkt möglich“.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Brandner nannte diese Zahlen gegenüber der JUNGEN FREIHEIT eine „schockierende Nachricht“. Die Bundesrepublik habe „wahrlich genug mit deutschen Straftätern zu tun“. Daher dürfe es keinen Import ausländischer Krimineller geben. „Wer nach Deutschland kommt, um angeblich Schutz zu erhalten und dann zum Straftäter wird, der hat sein Schutzrecht verwirkt“, betonte Brandner. (st)

Polizisten durchsuchen Verdächtige in Berlin-Kreuzberg: Ausländeranteil in der Kriminalitätsstatistik in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gestiegen. Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
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