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Islamistischer Tatverdächtiger flüchtig: Terroranschlag auf CSD: Polizei sucht Abdul Ballout

Islamistischer Tatverdächtiger flüchtig: Terroranschlag auf CSD: Polizei sucht Abdul Ballout

Islamistischer Tatverdächtiger flüchtig: Terroranschlag auf CSD: Polizei sucht Abdul Ballout

Polizeihubschrauber vor dem Reichstag nach Terror bei CSD: Der Tatverdächtige heißt Abdul B. und ist arabischer Herkunft.
Polizeihubschrauber vor dem Reichstag nach Terror bei CSD: Der Tatverdächtige heißt Abdul B. und ist arabischer Herkunft.
Polizeihubschrauber vor dem Reichstag nach Terror bei CSD: Der Tatverdächtige heißt Abdul B. und ist arabischer Herkunft. Foto: JF / Polizei Berlin
Islamistischer Tatverdächtiger flüchtig
 

Terroranschlag auf CSD: Polizei sucht Abdul Ballout

Beim Christopher Street Day in Berlin kommt es zum Terrorangriff mit Lieferwagen, Machete und Messern. Mindestens eine Frau stirbt, weitere Teilnehmer werden lebensgefährlich verletzt. Der Täter flüchtet. Er stammt aus der islamistischen Szene.
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BERLIN. Bei dem Tatverdächtigen, der am Samstagabend beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin in eine Menschenmenge raste, handelt es sich laut Ermittlern um den polizeibekannten Abdul Ballout. Er ist 21 Jahre alt, arabischer Herkunft und gehört laut Polizei zur islamistischen Szene in Berlin. Der Terrorist ist flüchtig und vermutlich bewaffnet. Gegen 22 Uhr soll er einen weißen Transporter am Tiergarten, in Höhe der Lennéstraße, in eine Menschenmenge gesteuert haben.


Ein oder mehrere Täter sollen sich laut aktueller Polizeimeldung anschließend aus dem Fahrzeug entfernt haben. Bei dem Angriff sollen auch mehrere Personen durch „Stichwerkzeuge“, wie sich die Polizei ausdrückt, verletzt worden sein. Darunter soll eine Machete sein. Mindestens eine Frau wurde bei dem Terrorangriff getötet und mindestens 16 weitere verletzt – drei davon lebensgefährlich, acht schwer. Polizei und Rettungskräfte waren am Abend mit einem Großaufgebot vor Ort.

Krankenwagen am Reichstag. Foto: JF

Schwerbewaffnete Spezialkräfte der Polizei stürmten noch in der Nacht eine Wohnung in Berlin-Schöneberg. Der Verdächtige ist allerdings weiter nicht gefasst. Laut Täterbeschreibung ist der Araber 1,90 Meter groß, hat schwarze Haare, eine schlanke Statur und trug zum Tatzeitpunkt einen schwarzen Hoodie und eine weiße Hose. Die Polizei warnt davor, ihn anzusprechen, da sie davon ausgeht, dass er nach wie vor Waffen trägt.

Der Täter hatte das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit, etwa 80 Stundenkilometer, in die Feiernden gefahren. Die Leitstelle registrierte einen Massenanfall von Verletzten. Die Feuerwehr entsandte 155 Einsatzkräfte, Sanitäter und Notärzte zum Unglücksort an der Tunneleinfahrt. Mehrere Hubschrauber waren im Einsatz. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Vor dem Kanzleramt hob ein Rettungshubschrauber ab.

Terrorist soll zunächst zu Fuß geflüchtet sein

Der Verdächtige soll mit dem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt sein und zunächst zu Fuß geflüchtet sein. Laut B.Z. habe der Täter eine Machete dabeigehabt und mehrere Menschen angegriffen. Auch gegenüber der JF sprach ein Augenzeuge von einem Messerangriff im Tiergarten. Der Terrorist soll das Auto gemietet haben und war nach ersten Meldungen erst im Mai 2026 aus dem Jugendarrest entlassen worden.

Die Organisatoren teilten wenig später mit, die Veranstaltung werde abgebrochen. Auf dem Großbildschirm am Brandenburger Tor erschien in Signalfarben der Hinweis „Evakuierung“. Über Instagram forderten die Veranstalter die Teilnehmer auf, das Gelände „ruhig und geordnet“ zu verlassen, die Siegessäule und den Tiergarten zu meiden und sich in Richtung Hauptbahnhof zu bewegen. Ein Pressesprecher des CSD erklärte: „Wir haben eine Polizei-Lage.“

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) meldete sich noch in der Nacht zu Wort, besuchte den Tatort und dankte den Einsatzkräften. „Es ist ein Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft – nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert.“ Bei einem kurzen Pressestatement sagte der 53jährige, er glaube, „dass der CSD sehr, sehr gut geschützt war“. Am Nachmittag sei Wegner selbst beim CSD gewesen. Er bedauerte: „Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.“ (rsz/fh)

Polizeihubschrauber vor dem Reichstag nach Terror bei CSD: Der Tatverdächtige heißt Abdul B. und ist arabischer Herkunft. Foto: JF / Polizei Berlin
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