STUTTGART. Im vergangenen Jahr haben auch in Baden-Württemberg Ausländer eine erhebliche Rolle in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) gespielt. Bei rund 550.000 Straftaten registrierte das Landesinnenministerium, dass 48 Prozent der Tatverdächtigen keine deutsche Staatsbürgerschaft hatten, heißt es in der Antwort der Behörde auf die Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Lindenschmid, die der JUNGEN FREIHEIT exklusiv vorliegt.
Dabei lebten in Baden-Württemberg im Jahr 2025 lediglich 2,06 Millionen ausländische Staatsangehörige. Bei einer Gesamtbevölkerung von 11,25 Millionen lag somit der nichtdeutsche Anteil der Bevölkerung bei 18,3 Prozent. In Relation waren Ausländer bei Straftaten somit um den Faktor 2,6 überrepräsentiert.
Ausländer begehen relativ gesehen häufiger Straftaten als Deutsche
Aufgedröselt nach den Deliktsbereichen stieg diese Zahl teilweise. Bei Verbrechen gegen das Leben wie etwa Mord oder Totschlag waren Ausländer mit einem Anteil von 51 Prozent unter den Tatverdächtigen 2,8fach überrepräsentiert, bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, worunter unter anderem Vergewaltigungen und Belästigungen fallen, mit einem Anteil von 32,8 Prozent 1,8fach.
Bei Diebstahldelikten unter erschwerenden Umständen waren 64,3 Prozent der Verdächtigen ausländische Staatsangehörige (3,5fach überrepräsentiert). Dabei handelte es sich etwa um Diebstähle aus Kirchen, umschlossenen Räumen oder das Aufbrechen von Behältnissen. Unter den Tatverdächtigen des einfachen Diebstahls – also beispielsweise des üblichen Ladendiebstahls – machen Ausländer 53 Prozent aus (2,9fach überrepräsentiert).
Bei Körperverletzung oder Raub, sogenannten Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit, sind 42,5 Prozent der mutmaßlichen Täter Ausländer (2,4fach überrepräsentiert). Und 51,3 Prozent der Verdächtigen bei Vermögens- und Fälschungsdelikten sind Nichtdeutsche (2,8fach überrepräsentiert).
Afghanen am stärksten überrepräsentiert
Mit am stärksten sind unter den ausländischen Tatverdächtigen Afghanen überrepräsentiert. Während sie lediglich 0,4 Prozent der Bevölkerung in Baden-Württemberg ausmachten, stellten sie rund 2,2 Prozent der Tatverdächtigen im vergangenen Jahr und waren damit 5,5fach überrepräsentiert.
Ihnen folgten Syrer (4,6fach überrepräsentiert), Iraker (4fach überrepräsentiert) und Albaner (3,3fach überrepräsentiert). Rumänen waren 2,6fach überrepräsentiert, Türken 2,4fach und Ukrainer 1,9fach. Unterrepräsentiert hingegen waren unter anderem Österreicher (0,8fach unterrepräsentiert).
Vor allem Asylbewerber und Flüchtlinge kriminell
Allein Asylbewerber und Flüchtlinge machten von den Tatverdächtigen 16,7 Prozent aus, während lediglich etwa 310.000 (2,7 Prozent) von ihnen in Baden-Württemberg lebten (6,2fach). Bei Straftaten gegen das Leben stellen sie 16,5 Prozent der mutmaßlichen Täter (6,1fach), bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 7,9 Prozent (2,9fach) und bei Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit 9,2 Prozent (3,4fach).

Mit 19,9 Prozent war der Anteil besonders hoch bei schweren Diebstählen (7,3fach), während er bei einfachen Diebstählen bei 13,2 Prozent lag (4,9fach). Bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten stellten Asylbewerber und Flüchtlinge 13,1 Prozent der Tatverdächtigen (4,9fach).
Mehrheit der Opfer ist Deutsch
Auch das Verhältnis bei den Opfern ist gegenüber den Bevölkerungsanteilen verschoben. „Im Jahr 2025 besitzen 68,7 Prozent der registrierten Opfer die deutsche Staatsangehörigkeit“, schreibt das Landesinnenministerium in der Antwort. Insgesamt gab es 91.936 deutsche und 41.847 ausländische Opfer von Straftaten im vergangenen Jahr.
„Sowohl bei den deutschen als auch bei den nichtdeutschen Staatsangehörigen liegt die Zahl der in der PKS registrierten Opfer im Jahr 2025 nur knapp unter dem Fünfjahreshoch des Vorjahres.“
AfD-Abgeordneter fordert Remigration als Lösung
Der AfD-Landtagsabgeordnete Lindenschmid zeigte sich alarmiert. „Innerhalb weniger Jahre ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger auf 48 Prozent gestiegen – nahezu jeder zweite Tatverdächtige ist heute Ausländer“, sagte er gegenüber der JF. „Gleichzeitig wurden 2025 fast 92.000 deutsche Opfer von Straftaten registriert. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, dessen Sicherheit und Lebensqualität beeinträchtigt wurde.“
Diese Entwicklung sei „das Ergebnis einer seit Jahren verfehlten Migrationspolitik“ und für unser Land nicht länger hinnehmbar. „Wer unser Gastrecht missbraucht und Straftaten begeht, muss konsequent abgeschoben werden.“ Die Landesregierung müsse den Schutz der Bevölkerung zu ihrer obersten Priorität machen, weil die Bürger darauf Anspruch hätten. „Wir brauchen endlich Remigration!“ (mas)





