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Nach Wegner-Rückzug: „Manta, Manta“-Star Tina Ruland rechnet mit den „Altparteien“ ab

Nach Wegner-Rückzug: „Manta, Manta“-Star Tina Ruland rechnet mit den „Altparteien“ ab

Nach Wegner-Rückzug: „Manta, Manta“-Star Tina Ruland rechnet mit den „Altparteien“ ab

Schauspielerin Tina Ruland: Bereits vor drei Jahren kritisierte sie die „woke“ Rollenbesetzung. (Themenbild)
Schauspielerin Tina Ruland: Bereits vor drei Jahren kritisierte sie die „woke“ Rollenbesetzung. (Themenbild)
Schauspielerin Tina Ruland: Bereits vor drei Jahren kritisierte sie die „woke“ Rollenbesetzung. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt
Nach Wegner-Rückzug
 

„Manta, Manta“-Star Tina Ruland rechnet mit den „Altparteien“ ab

Schauspielerin Tina Ruland erhebt schwere Vorwürfe gegen die etablierten Parteien – und betont, nur sie und nicht die AfD seien schuld an der Wut der Bürger. Es ist nicht ihr erstes kritisches Statement zu den aktuellen Zuständen.
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BERLIN. Nach dem Wahlkampfrückzug des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) in Berlin hat Schauspielerin Tina Ruland deutliche Kritik an der etablierten Politik geäußert. „Wir alle wissen, was passieren wird“, sagte sie mit Blick auf die kommenden Wahlen dem Boulevardportal „TIKonline“. „Daran sind nicht die Bürger schuld, daran ist auch nicht die AfD schuld, denn darüber reden wir. Daran sind einzig und allein die Altparteien schuld, die schlechte Politik machen.“

Ruland beklagte, dass die Bürger „nur noch angelogen“ würden. Für sie gebe es weder Ehre noch Gewissen in der Politik. „Es geht nur noch darum, wie ich mich selber bereichere.“ Dabei nannte sie unter anderem die Affäre um die Maskenverträge unter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) während der Corona-Krise als Beispiel. „Wenn ich nach Spanien gucke: Der entsprechende Minister geht für 19 Jahre in den Knast, und Herr Spahn wird befördert“, sagte sie über den heutigen Chef der Unionsfraktion im Bundestag. „Das kann nicht sein.“

Ruland kritisierte die Zustände in Deutschland mehrfach

Vergangenen Freitag hatte Kai Wegner angekündigt, sich als CDU-Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl aus dem Rennen zurückzuziehen. Hintergrund waren seine Falschaussagen zum Krisenmanagement nach dem linksextremen Anschlag auf das Berliner Stromnetz. Zuletzt hatte das Kanzleramt nach einer Klage des Tagesspiegels eingeräumt, dass Wegner entgegen seinen Worten nicht unmittelbar nach dem Stromausfall mit dem CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz telefoniert hatte (JF berichtete).

Bereits zuvor hatten journalistische Recherchen ergeben, dass er in den ersten Stunden nach dem Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt Tennis gespielt hatte. Davor behauptete Wegner, sich von Beginn an in seinem Büro „eingeschlossen“ zu haben. „Ja, ich habe kommunikative Fehler gemacht“, sagte er in seiner Rückzugsrede am Freitag dazu. Vom viertägigen Stromausfall waren zehntausende Haushalte sowie Schulen und Krankenhäuser betroffen.

Ruland lebt selbst im Südwesten Berlins. Bereits 2025 hatte sie unter anderem beklagt, sie würde sich auf den Straßen der Bundeshauptstadt nicht mehr sicher fühlen. „Wenn man Angst haben muss, ganz allein nach Hause zu fahren, dann stimmt etwas in diesem Land nicht.“ Zwei Jahre zuvor hatte sie bemängelt, dass Filmrollen heutzutage „woke und politisch korrekt“ besetzt werden. Bekannt wurde die 59jährige durch ihre Rolle als Friseurin Uschi in der Komödie „Manta, Manta“ aus dem Jahr 1991. (kuk)

Schauspielerin Tina Ruland: Bereits vor drei Jahren kritisierte sie die „woke“ Rollenbesetzung. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt
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