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Sommer in Deutschland: Gelände geräumt: Männergruppe stürmt Freibad in Kehl

Sommer in Deutschland: Gelände geräumt: Männergruppe stürmt Freibad in Kehl

Sommer in Deutschland: Gelände geräumt: Männergruppe stürmt Freibad in Kehl

Erneut ist ein deutsches Freibad in den Schlagzeilen. In Kehl versucht eine Männergruppe das Bad zu stürmen. Symbolbild: dpa
Erneut ist ein deutsches Freibad in den Schlagzeilen. In Kehl versucht eine Männergruppe das Bad zu stürmen. Symbolbild: dpa
Erneut ist ein deutsches Freibad in den Schlagzeilen. In Kehl versucht eine Männergruppe das Bad zu stürmen. Symbolbild: dpa
Sommer in Deutschland
 

Gelände geräumt: Männergruppe stürmt Freibad in Kehl

Dramatische Szenen in einem Freibad an der Grenze zu Frankreich: Rund 60 Männer klettern über den Zaun und liefern sich eine wilde Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal. Am Ende muss die Polizei das Gelände räumen.
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KEHL. Eine große Männergruppe aus Frankreich hat am Sonntag einen Polizeieinsatz in einem Freibad in Kehl ausgelöst. Nach Angaben der Polizei sollen etwa 50 bis 60 Männer versucht haben, ohne Eintritt in das Bad im Stadtteil Auenheim zu gelangen.

Die Gruppe sei über den Außenzaun geklettert. Anschließend soll es mehrfach zu verbalen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal gekommen sein.

Die Männer hätten zudem Mülleimer geleert und sich nicht an die Baderegeln gehalten. Der Sicherheitsdienst verwies die Gruppe den Angaben zufolge mehrfach des Geländes. Die Männer seien den Aufforderungen jedoch nicht nachgekommen. Als die Polizei eintraf, wurde das Freibad geräumt. Die Störer verließen den Ort unerkannt. Kehl liegt direkt an der Grenze zu Frankreich, östlich von Straßburg. Bereits im vergangenen Jahr hatte es in dem Auenheimer Freibad Vorfälle mit Jugendlichen gegeben. Mehrheitlich beteiligt waren damals junge Männer mit arabischem Migrationshintergrund.

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Schweizer Freibad reagierte mit Ausländerverbot

Die Stadt verschärfte daraufhin die Zugangsregeln. Eintrittskarten müssen in der Regel vorab online gekauft werden. Außerdem gibt es strengere Kontrollen am Eingang. Ein Badeverbot für ausländische Gäste schloss die Stadt ausdrücklich aus.

Auch andere grenznahe Freibäder kämpfen seit längerem mit ähnlichen Problemen. Im Schweizer Pruntrut, französisch Porrentruy, müssen Gäste ohne Wohnsitz in der Schweiz oder ohne Schweizer Staatsbürgerschaft in diesem Sommer doppelt so viel Eintritt zahlen wie Einheimische (die JF berichtete).

Die Gemeinde hatte im vergangenen Jahr zeitweise ein Zutrittsverbot für ausländische Badegäste verhängt. Hintergrund waren wiederholte Vorfälle, nachdem wegen geschlossener Schwimmbäder in benachbarten französischen Regionen vermehrt Jugendliche nach Pruntrut gekommen waren. Die Behörden berichteten damals von sexuellen Belästigungen junger Frauen, aggressivem Auftreten, Verstößen gegen die Badeordnung und Polizeieinsätzen wegen Gewalt. (rr)

Erneut ist ein deutsches Freibad in den Schlagzeilen. In Kehl versucht eine Männergruppe das Bad zu stürmen. Symbolbild: dpa
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