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„Wie im Feudalismus“: EU-Mitarbeitern Klimaanlage abgedreht – aber von der Leyen bleibt cool

„Wie im Feudalismus“: EU-Mitarbeitern Klimaanlage abgedreht – aber von der Leyen bleibt cool

„Wie im Feudalismus“: EU-Mitarbeitern Klimaanlage abgedreht – aber von der Leyen bleibt cool

Die EU-Kommission stellt eine neue Migrationsstrategie vor. Illegale Einreisen sollen künftig besser verhindert werden und mehr Fachkräfte nach Europa gelockt werden.
Die EU-Kommission stellt eine neue Migrationsstrategie vor. Illegale Einreisen sollen künftig besser verhindert werden und mehr Fachkräfte nach Europa gelockt werden.
hat es gerne kühl: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU): Foto: picture alliance / NurPhoto | Nicolas Economou
„Wie im Feudalismus“
 

EU-Mitarbeitern Klimaanlage abgedreht – aber von der Leyen bleibt cool

Während Mitarbeiter schwitzen müssen, läuft die Klimaanlage bei Ursula von der Leyen und ihren Kommissaren weiter. Auch im EU-Parlament sorgen die hohen Temperaturen für Schwierigkeiten.
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BRÜSSEL. Europas Hitzewelle hat auch die Zentrale der EU-Kommission in Brüssel erreicht. Im Berlaymont-Gebäude musste am Freitag die Klimaanlage in mehreren Etagen abgeschaltet werden. Betroffen waren allerdings nur die unteren Stockwerke.

Mitarbeiter erhielten am Mittag eine SMS mit dem Hinweis, wegen extremer Wetterbedingungen werde das Kühlsystem von Etage eins bis sieben für den Rest des Tages abgeschaltet. In den höheren Etagen lief die Klimaanlage demnach weiter.

In dem 13-stöckigen Gebäude arbeiten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), ihre 26 Kommissare und rund 3.000 Mitarbeiter. Von der Leyen hat ihr Büro in der 13. Etage. Die Büros der meisten Kommissare befinden sich in der achten Etage oder darüber. Bei Mitarbeitern in den unteren Stockwerken sorgte die Regelung für Unmut. „Es ist wie im Feudalismus“, sagte ein Kommissionsbeamter gegenüber Politico. Ein weiterer Mitarbeiter sprach von einer „Schande“. Ein Beschäftigter aus der achten Etage berichtete, selbst mit laufender Klimaanlage seien es in seinem Büro noch 25,7 Grad gewesen.

EU-Parlament kämpft mit Stromausfällen

Belgien und weite Teile Europas leiden derzeit unter einer Hitzewelle. In mehreren Hauptstädten wurden Temperaturen um 40 Grad gemessen. Die EU-Kommission hatte ihren Mitarbeitern bereits zu Wochenbeginn Hinweise für den Umgang mit der Hitze gegeben. Sie sollten unter anderem die heißesten Tagesstunden im Freien meiden, regelmäßig Wasser trinken und früher mit der Arbeit beginnen.

Auch in anderen EU-Gebäuden führte die Hitze zu Problemen. Im Europäischen Parlament kam es wegen des hohen Stromverbrauchs der Kühlsysteme zu Stromausfällen. In Belgien waren zudem zahlreiche Züge ohne Klimaanlage unterwegs. Die nationale Bahngesellschaft strich deshalb mehrere Verbindungen zur Hauptverkehrszeit. (rr)

hat es gerne kühl: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU): Foto: picture alliance / NurPhoto | Nicolas Economou
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