Anzeige
Anzeige
Anja Arndt, AfD

Migrationspolitik: Nur ein Land nimmt mehr Migranten mit Schutzstatus auf als Deutschland

Migrationspolitik: Nur ein Land nimmt mehr Migranten mit Schutzstatus auf als Deutschland

Migrationspolitik: Nur ein Land nimmt mehr Migranten mit Schutzstatus auf als Deutschland

Die Willkommenskultur hat Deutschland verändert. Der Anteil der Bewohner mit Migrationshintergrund ist erneut angestiegen. FotKein anderes westliches Land nimmt so viele Migranten als Schutzberechtigte auf, wie Deutschland. Foto: picture alliance / SIPA | VAFIADAKIS ARISTIDIS
Die Willkommenskultur hat Deutschland verändert. Der Anteil der Bewohner mit Migrationshintergrund ist erneut angestiegen. FotKein anderes westliches Land nimmt so viele Migranten als Schutzberechtigte auf, wie Deutschland. Foto: picture alliance / SIPA | VAFIADAKIS ARISTIDIS
Die Willkommenskultur hat Deutschland verändert. Der Anteil der Bewohner mit Migrationshintergrund ist erneut angestiegen. FotKein anderes westliches Land nimmt so viele Migranten als Schutzberechtigte auf, wie Deutschland. Foto: picture alliance / SIPA | VAFIADAKIS ARISTIDIS
Migrationspolitik
 

Nur ein Land nimmt mehr Migranten mit Schutzstatus auf als Deutschland

Deutschland steht im neuen UNHCR-Bericht weltweit auf Platz zwei der Aufnahmeländer. Ende 2025 lebten hier 2,7 Millionen Migranten mit Schutzstatus.
Anzeige

GENF. Deutschland hat Ende 2025 weltweit die zweitgrößte Zahl an Migranten mit Schutzstatus aufgenommen. Das geht aus dem neuen Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hervor. Demnach lebten in der Bundesrepublik 2,7 Millionen Schutzberechtigte. Nur Kolumbien lag mit 2,8 Millionen knapp davor.

In Deutschland stammen die größten Gruppen aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan. In Kolumbien handelt es sich dagegen überwiegend um Menschen aus dem Nachbarland Venezuela.

Unter den sechs wichtigsten Aufnahmeländern ist Deutschland laut dem Bericht der einzige westliche Staat. Hinter der Bundesrepublik folgen die Türkei mit 2,4 Millionen aufgenommenen Menschen, Uganda mit 1,9 Millionen, der Iran mit 1,7 Millionen und der Tschad mit 1,5 Millionen. Die größte Gruppe in Deutschland bilden nach UNHCR-Angaben Ukrainer mit 1,2 Millionen Menschen. Das waren drei Prozent weniger als im Vorjahr. Dahinter folgen Syrer mit 668.600 Personen, ein Rückgang um acht Prozent, sowie Afghanen mit 288.300 Menschen. Bei ihnen verzeichnete der Bericht ein Plus von drei Prozent.

Jetzt unabhängigen Journalismus unterstützen: 40 Jahre Kampf für die Pressefreiheit.

Deutschland bleibt wichtiges Ziel für Migranten

Der Rückgang bei den Syrern erklärt sich nach Angaben des Berichts nicht vor allem durch Ausreisen, sondern durch Einbürgerungen. Anders als in vielen anderen Aufnahmeländern wurden in Deutschland zahlreiche eingewanderte Syrer inzwischen eingebürgert. Nach der Definition des UNHCR fallen sie damit nicht mehr in die erfasste Schutzkategorie.

Auch im internationalen Vergleich fällt Deutschland damit aus dem Rahmen. Während die Türkei laut UNHCR Ende 2025 deutlich weniger Syrer aufnahm als im Vorjahr, bleibt Deutschland eines der wichtigsten Zielländer. In der Türkei sank die Zahl der aufgenommenen Menschen demnach um 19 Prozent. Der Bericht verweist dabei auf erhebliche freiwillige Rückkehrbewegungen syrischer Staatsangehöriger. (rr)

Die Willkommenskultur hat Deutschland verändert. Der Anteil der Bewohner mit Migrationshintergrund ist erneut angestiegen. FotKein anderes westliches Land nimmt so viele Migranten als Schutzberechtigte auf, wie Deutschland. Foto: picture alliance / SIPA | VAFIADAKIS ARISTIDIS
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles