Anzeige
Anzeige
Bürobedarf

Insa-Umfrage: Auch beim Wählerpotential zieht die AfD jetzt an der Union vorbei

Insa-Umfrage: Auch beim Wählerpotential zieht die AfD jetzt an der Union vorbei

Insa-Umfrage: Auch beim Wählerpotential zieht die AfD jetzt an der Union vorbei

AfD-Vorsitzende Alice Weidel und Tino Chrupalla: Vor allem FDP-Wähler sind für die Abschaffung des §188 StGB, gefolgt von den Anhängern der AfD. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
AfD-Vorsitzende Alice Weidel und Tino Chrupalla: Vor allem FDP-Wähler sind für die Abschaffung des §188 StGB, gefolgt von den Anhängern der AfD. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
AfD-Vorsitzende Alice Weidel und Tino Chrupalla: Vor allem FDP-Wähler sind für die Abschaffung des §188 StGB, gefolgt von den Anhängern der AfD. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Insa-Umfrage
 

Auch beim Wählerpotential zieht die AfD jetzt an der Union vorbei

Zum ersten Mal liegt das Wählerpotential der AfD über dem der Union. Zudem widerspricht Insa der Erhebung von Forsa, wonach die Deutschen den scharf kritisierten Paragraphen 188 behalten wollen.
Anzeige

BERLIN. Zum ersten Mal können sich mehr Wähler vorstellen, die AfD als die Union zu wählen. Insgesamt liegt das maximale Wählerpotential der Partei von Alice Weidel und Tino Chrupalla bei 35 Prozent, teilte das Meinungsforschungsinstitut Insa am Dienstag mit. Dagegen erreichen die CDU und CSU ebenso wie die SPD ein Wählerpotential in Höhe von jeweils 33 Prozent.

Weitere 28,5 Prozent schließen eine Wahl der Grünen nicht aus. Die Linkspartei könnte höchstens auf 22,5 Prozent kommen. Die FDP erreicht ein Wählerpotential von 16,5 Prozent, das BSW eines von 15,5 Prozent.

Die AfD hat das höchste Wählerpotenzial. Grafik: JF

Relative Mehrheit möchte Paragraph 188 des Strafgesetzbuchs abschaffen

Während sich bei einer Forsa-Erhebung für RTL und den Stern mit 58 Prozent eine absolute Mehrheit der Deutschen dafür aussprach, dass Paragraph 188 des Strafgesetzbuchs erhalten bleibt (JF berichtete), kommt Insa zu einem anderen Ergebnis.

Der Paragraph stellt Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens verschärft unter Strafe, wenn die Tat geeignet ist, deren öffentliches Wirken erheblich zu erschweren.

Laut dem Institut sind 43 Prozent der Bürger dafür, dass dieser Paragraph abgeschafft wird. Hingegen sind 32 Prozent der Meinung, dass er bestehen bleiben soll. Vor allem FDP-Wähler sind mit 67 Prozent am stärksten für die Abschaffung, gefolgt von den Anhängern der AfD mit 64 Prozent. Am seltensten wollen Unionswähler, dass das Gesetz gestrichen wird. Gleichzeitig sind sie mit 55 Prozent am stärksten dafür, dass es erhalten bleibt.

Fast die Hälfte der Bürger ist für die Abschaffung des §188 StGB. Grafik: JF

AfD hat am meisten Wähler gewonnen

37 Prozent der Wähler gaben in der Vergangenheit mindestens einmal ihre Stimme der Union. Die SPD wurde bisher von 36 Prozent der Deutschen gewählt, die Grünen von 23 Prozent, die AfD von 20 Prozent und die FDP sowie die Linkspartei von jeweils 14 Prozent.

Jetzt unabhängigen Journalismus unterstützen: 40 Jahre Kampf für die Pressefreiheit.

Während 47 Prozent der Deutschen der Meinung sind, dass die Fünf-Prozent-Hürde weder bei der Bundestags- noch bei Landtagswahlen abgeschafft werden sollte, sprechen sich sieben Prozent dafür aus, dass sie auf Bundesebene entfällt. Zehn Prozent finden, dass es sie auf Landesebene nicht mehr geben soll. Dass sie bei der Bundestagswahl und bei Landtagswahlen abgeschafft wird, wollen 18 Prozent.

Vor allem BSW-Wähler sind mit 32 Prozent dafür, dass die Grenze auf beiden Ebenen entfällt. Nur 35 Prozent wollen, dass sie bestehen bleibt. Gegen die Abschaffung sind mit 61 Prozent die Wähler der Grünen, zudem sind sie mit nur 15 Prozent am seltensten gegen den Erhalt auf Bundes- und Landesebene. (mas)

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

AfD-Vorsitzende Alice Weidel und Tino Chrupalla: Vor allem FDP-Wähler sind für die Abschaffung des §188 StGB, gefolgt von den Anhängern der AfD. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles