WIEN. Vier Jugendliche mit Migrationshintergrund haben in Wien einen 57 Jahre alten Mann verletzt, nachdem dieser sie wegen eines Vorfalls in einem Wildtiergehege zur Rede gestellt hatte. Zuvor waren die Migranten über den Zaun eines Tiergeheges im Kurpark Oberlaa im Wiener Bezirk Favoriten geklettert und hatten dort Tiere durch die Anlage gejagt.
Der Wiener war demnach mit seinem Hund unterwegs, als er auf die Jugendlichen aufmerksam wurde. Er forderte sie auf, das Gehege zu verlassen. Daraufhin soll die Gruppe auf ihn losgegangen sein.
Nach Angaben der Polizei wurde der Mann mit einem Messer bedroht und mit einem Schlagstock attackiert. Als Beamte am Tatort eintrafen, fanden sie den Mann mit einer blutenden Kopfwunde vor. Rettungskräfte versorgten ihn noch vor Ort. Die Täter flüchteten nach der Attacke mit Fahrrädern. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb nach Polizeiangaben ohne Erfolg.
Täter im Netz als Araber beschrieben
Eine Zeugin beschrieb die Verdächtigen laut Medienberichten als etwa 13 bis 16 Jahre alt. Sie sollen dunkle kurze Haare gehabt und helle Jeans sowie kleine Rucksäcke getragen haben. In einem privaten Zeugenaufruf in sozialen Netzwerken hieß es zudem, die Jugendlichen hätten Arabisch gesprochen und seien arabischer Herkunft.
In dem Gehege halten sich nach Berichten unter anderem Alpakas, Schafe und Ziegen auf. Die Wiener Stadtgärten bestätigten demnach den Vorfall. Bereits zuvor war um die Anlage ein zusätzlicher Zaun errichtet worden. Nach dem Angriff prüfen die Behörden nun weitere Maßnahmen. Auch die Polizei will ihre Kontrollen in dem Bereich verstärken. (rr)







