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Trendwende: „Veggie“-Produkte erstmals auf dem Rückzug

Trendwende: „Veggie“-Produkte erstmals auf dem Rückzug

Trendwende: „Veggie“-Produkte erstmals auf dem Rückzug

Vegane „Bratwürste“ (Symbolbild): Fleischersatzprodukte werden unbeliebter. IMAGO / W2Art
Vegane „Bratwürste“ (Symbolbild): Fleischersatzprodukte werden unbeliebter. IMAGO / W2Art
Vegane „Bratwürste“ (Symbolbild): Immer weniger Deutsche möchten sie noch essen. IMAGO / W2Art
Trendwende
 

„Veggie“-Produkte erstmals auf dem Rückzug

Der Veggie- und Vegan-Boom verliert an Fahrt. Erstmals seit langem sinkt die Herstellung pflanzlicher Fleischersatzprodukte in Deutschland. Die Fleischwirtschaft hingegen legt zu und dominiert mit einem 70fachen Wertvorsprung.
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WIESBADEN. Die Herstellung vegetarischer und veganer Fleischersatzprodukte in Deutschland hat 2025 erstmals seit Jahren einen Rückgang erlebt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im vergangenen Jahr hierzulande insgesamt 124.900 Tonnen dieser Erzeugnisse produziert – ein Minus von 1,2 Prozent gegenüber den 126.500 Tonnen des Vorjahres. Auch der Produktionswert ging zurück: Er belief sich auf 632,6 Millionen Euro und lag damit 2,2 Prozent unter dem Ergebnis von 2024 (647,1 Millionen Euro).

„Veggie“-Produkte 2025 erstmals rückläufig. Quelle/Grafik: Destatis

Deutlich größer fällt dagegen weiterhin die klassische Fleischproduktion aus. Im vergangenen Jahr erreichte der Wert von Fleisch und Fleischerzeugnissen 45,2 Milliarden Euro – ein Plus von 2,0 Prozent gegenüber den 44,3 Milliarden Euro des Vorjahres.

Auch der Pro-Kopf-Verzehr von Fleischprodukten steigt wieder

Wertmäßig übertraf die Fleischherstellung die der Alternativprodukte damit um gut das 70fache. Zum Vergleich: 2019 hatte das Verhältnis noch bei etwa 150 zu 1 gelegen (Fleisch: 40,1 Milliarden Euro; Ersatzprodukte: rund 0,3 Milliarden Euro).

Parallel dazu ist der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch nach vorläufigen Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung 2025 leicht gestiegen. Er lag bei durchschnittlich 54,9 Kilogramm pro Person und damit über den Werten der beiden Vorjahre (2024: 53,5 Kilogramm; 2023: 52,9 Kilogramm).

Der Fleischersatz-Trend bekommt damit erstmals einen Dämpfer. Seit 2019 hatte sich die Menge zunächst mehr als verdoppelt (plus 107 Prozent). Damals lagen die Produktionszahlen noch bei 60.400 Tonnen. (rsz)

Vegane „Bratwürste“ (Symbolbild): Immer weniger Deutsche möchten sie noch essen. IMAGO / W2Art
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