Anzeige
Anzeige
AfD, 40 Jahre Junge Freiheit

Anti-Migrations-Demo: Starmer verspricht, „diverses“ London vor Rechten zu schützen

Anti-Migrations-Demo: Starmer verspricht, „diverses“ London vor Rechten zu schützen

Anti-Migrations-Demo: Starmer verspricht, „diverses“ London vor Rechten zu schützen

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / empics | Stefan Rousseau
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / empics | Stefan Rousseau
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / empics | Stefan Rousseau
Anti-Migrations-Demo
 

Starmer verspricht, „diverses“ London vor Rechten zu schützen

Trotz Regierungskrise wagt Großbritanniens Premier Keir Starmer seinen letzten Kampf gegen Rechts – und will ausländische Migrationskritiker an der Einreise hindern. Die „vielfältige Hauptstadt“ müsse geschützt werden.
Anzeige

LONDON. Der britische Premierminister Keir Starmer hat angekündigt, die Einreise mehrerer ausländischer Rechter zu der am kommenden Samstag geplanten Demonstration von Tommy Robinson in London zu verhindern. „Wir werden nicht zulassen, dass Menschen nach Großbritannien kommen, unsere Gemeinden bedrohen und Hass auf unseren Straßen verbreiten“, sagte der Labour-Politiker am Montag. Die Veranstaltung unter dem Motto „Unite The Kingdom“ ziele demnach darauf, „unsere vielfältige Hauptstadt zu provozieren und aufzuhetzen“.

Bereits Mitte April hatte das britische Innenministerium der US-Influencerin Valentina Gomez die Einreise verboten. Daraufhin kündigte sie an, wie zahlreiche Asylbewerber auf einem kleinen Boot ins Vereinigte Königreich zu gelangen. „Ich werde das Boot betreten, eine kostenlose Luxusunterkunft bekommen, meine schöne Rede halten – und wenn sie mich zum Schweigen bringen wollen, wird das Weiße Haus garantiert intervenieren“, sagte sie in einem Video auf dem Kurznachrichtendienst X.

Im Januar hatte auch die niederländische Rednerin und Publizistin Eva Vlaardingerbroek ein Einreiseverbot nach Großbritannien erhalten. Das britische Innenministerium teilte mit, ihre Anwesenheit im Land sei „nicht förderlich für das Gemeinwohl“. Noch unter den konservativen Tory-Regierungen verweigerten die britischen Behörden auch dem ehemaligen Chef der Identitären Bewegung Martin Sellner die Einreise.

Dutzende Parteikollegen fordern Starmer zum Rücktritt auf

Nach den verlorenen Kommunalwahlen in England vergangene Woche sowie den Parlamentswahlen in den Regionen Schottland und Wales (JF berichtete) wächst der Druck innerhalb der Labour-Unterhausfraktion auf Starmer. Die Partei hatte mehr als die Hälfte ihrer Gemeinde-, Bezirks- und Kreisräte in den 136 Kommunalparlamenten verloren, in denen abgestimmt wurde. Dagegen ging die migrationskritische Reform UK von Nigel Farage mit 1.453 von 5.066 gewonnenen Wahlkreisen als Sieger hervor. Bis Dienstag früh forderten mehr als 70 Labour-Abgeordnete Starmer zum Rücktritt auf (JF berichtete).

Mit einer Spende unabhängigen Journalismus unterstützen.

Rund 110.000 Personen hatten nach Angaben der Polizei an der vergangenen Demonstration von Robinson im September teilgenommen (JF berichtete). Er ist der ehemalige Chef der aus der Hooligan-Szene stammenden English Defence League. Eine Gegendemonstration unter dem Motto „Marsch gegen Faschismus“ versammelte 5.000 Teilnehmer. (kuk)

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / empics | Stefan Rousseau
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles