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Anja Arndt, AfD

Freunde des Opfers: Anschlag auf Antisemitismusbeauftragten: Geschäftspartner unter Verdacht

Freunde des Opfers: Anschlag auf Antisemitismusbeauftragten: Geschäftspartner unter Verdacht

Freunde des Opfers: Anschlag auf Antisemitismusbeauftragten: Geschäftspartner unter Verdacht

Anschlag. Kehrt seiner Linken den Rücken: Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner. Foto: IMAGO / Christian Spicker
Anschlag. Kehrt seiner Linken den Rücken: Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner. Foto: IMAGO / Christian Spicker
Wurde Opfer eines Brandanschlags. Waren es seine vermeintlichen Freunde? Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner. Foto: IMAGO / Christian Spicker
Freunde des Opfers
 

Anschlag auf Antisemitismusbeauftragten: Geschäftspartner unter Verdacht

Der Anschlag auf Andreas Büttner bekommt eine überraschende Wendung: Ermittler konzentrieren sich auf zwei Bekannte des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten. Bei den mutmaßlichen Verdächtigen handelt es sich um Akteure des linken Spektrums.
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POTSDAM. Nach dem Brandanschlag auf das Privatgrundstück des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner im Januar ermitteln die Behörden gegen zwei Verdächtige aus seinem persönlichen Umfeld. „Es sind zwei gute Bekannte von mir“, bestätigte Büttner gegenüber dem Tagesspiegel.

Er kenne die beiden Männer seit 2019 aus dem von der EU geförderten Format „Eine Minute Politik“, in dem politische Themen in Kurzvideos erklärt wurden. Später gründete er mit ihnen sogar eine Firma. „Ich habe mir vieles vorstellen können, aber nicht, dass so etwas aus dem eigenen Bekanntenkreis kommt.“ Nach Angaben der Ermittler fanden in mehreren Bundesländern Durchsuchungen und weitere exekutive Maßnahmen statt. Einzelheiten nennen die Behörden nicht.

Spur nach Anschlag führt zur Linken

Der Fall hatte Anfang Januar bundesweit Aufsehen erregt, nachdem ein Nebengebäude auf Büttners Grundstück in Templin in Brand gesetzt worden war. An Büttners Haustür wurde zudem ein rotes Dreieck angebracht, das als Hamas-Symbol gewertet wurde: Die palästinensische Terrororganisation markiert damit ihre Terrorziele. Auch ein Drohbrief ging ein.

Sollte sich der jetzige Verdacht bestätigen, bekäme der Fall eine überraschende Wendung: Der Anschlag war medial weithin mit einer antisemitischen Motivation in Verbindung gebracht worden. Büttner stellte jetzt klar, wenn die beiden tatsächlich Täter seien, habe das „aus seiner Sicht nichts mit Antisemitismus zu tun“.

Besonders brisant ist das Umfeld der mutmaßlichen Verdächtigen. Die Spur über das EU-geförderte Politikprojekt führt in ein linkes Umfeld. T. ist kommunalpolitisch bei der Linken aktiv, der glühende Europäer R. wurde laut eigenen Angaben sogar für demokratiepolitisches Engagement ausgezeichnet. (rr)

Wurde Opfer eines Brandanschlags. Waren es seine vermeintlichen Freunde? Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner. Foto: IMAGO / Christian Spicker
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