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Insa-Umfrage: Rekord: AfD zieht der Union immer weiter davon

Insa-Umfrage: Rekord: AfD zieht der Union immer weiter davon

Insa-Umfrage: Rekord: AfD zieht der Union immer weiter davon

Alice Weidel (AfD), Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende, geht im Plenum des Deutschen Bundestages an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorbei. Auf der Tagesordnung der 64. Plenarsitzung der 21. Legislaturperiode steht neben der Regierungserklärung des Bundeskanzlers unter anderem eine Aktuelle Stunde zum Wettbewerb an der Tankstelle.
Alice Weidel (AfD), Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende, geht im Plenum des Deutschen Bundestages an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorbei. Auf der Tagesordnung der 64. Plenarsitzung der 21. Legislaturperiode steht neben der Regierungserklärung des Bundeskanzlers unter anderem eine Aktuelle Stunde zum Wettbewerb an der Tankstelle.
Alice Weidel und Friedrich Merz: AfD zieht Union davon. Foto: picture alliance/dpa | Lilli Förter
Insa-Umfrage
 

Rekord: AfD zieht der Union immer weiter davon

Einst wollte Friedrich Merz die AfD halbieren und die Union auf 40 Prozent bringen. Die AfD hat sich seitdem verdoppelt und zieht CDU und CSU immer weiter davon, wie eine neue Umfrage beweist.
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BERLIN. Die AfD hat ihren Vorsprung auf die Unionsparteien auf einen Rekordwert ausgebaut. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die Partei von Alice Weidel und Tino Chrupalla laut einer Insa-Befragung für die Bild-Zeitung auf 28 Prozent, CDU und CSU dagegen zusammen nur noch auf 23,5 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte).

Die SPD könnte mit 14 Prozent rechnen, die Grünen legen leicht auf 12,5 Prozent zu. Elf Prozent der Bundesbürger würden ihr Kreuz bei der Linkspartei machen. Nicht im Bundestag vertreten wären FDP und BSW mit jeweils 3,5 Prozent.

Sonntagsfrage des Insa-Instituts. Grafik: JF

Bei der sogenannten Potentialbefragung des Insa-Instituts liegt die Union dagegen noch knapp vor der AfD. Diese gibt an, wie viele Wähler sich vorstellen könnten, eine Partei zu wählen. Bei CDU und CSU sind es zusammen 37,5 Prozent, AfD und SPD kommen auf jeweils 35 Prozent, die Grünen erreichen 26 Prozent und die Linkspartei 22 Prozent. Die nicht im Parlament vertretenen Parteien BSW und FDP kommen auf ein maximales Wählerpotential von 14,5 beziehungsweise 15,5 Prozent.

Maximales Wählerptential der Parteien. Grafik: JF
Maximales Wählerptential der Parteien. Grafik: JF

Merz immer unbeliebter

Bereits zuvor war bekanntgeworden, dass die Beliebtheitswerte von Bundeskanzler Friedrich Merz in den Keller stürzen (JF berichtete). Im Insa-Beliebtheitsranking für die 20 wichtigsten Politiker in der Bundesrepublik liegt er auf dem letzten Platz. Mit nur 2,9 Punkten fiel Merz im Ranking von Rang 18 auf Platz 20 und bildet nun das Schlusslicht unter den abgefragten Spitzenpolitikern.

Noch 2018 war Merz im innerparteilichen Wahlkampf um den CDU-Vorsitz mit dem Versprechen angetreten, die AfD zu halbieren und die Union auf bis zu 40 Prozent zu hieven. Die Union stand damals bei rund 28 Prozent, die AfD lag damals bei etwa 13 Prozent.

(ho)

Alice Weidel und Friedrich Merz: AfD zieht Union davon. Foto: picture alliance/dpa | Lilli Förter
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