DÜSSELDORF. Ein 18jähriger Afghane soll als Praktikant an einer Düsseldorfer Grundschule seinen erigierten Penis vor Zweitklässern entblößt haben. Bekanntgeworden war der Vorfall laut der Nachrichtenagentur dpa, weil der Vater einer Schülerin die Sache gemeldet hatte. Bereits zuvor hatte ein Kind, das Zeuge der Straftat wurde, seinen Eltern davon erzählt.
Auch eine Lehrerin war zum Tatzeitpunkt im Klassenraum. Jedoch sah sie die Situation nicht, weil sie gerade den Schülern einen Film zeigte, wie die Rheinische Post berichtet. Mit Blick auf den Vorfall schilderte die Lehrerin laut einer Sprecherin der Schulaufsichtsbehörde, wenige Wochen zuvor von dem Afghanen am Hintern angefasst worden zu sein. Sie habe damals gedacht, es sei keine Absicht gewesen, jedoch sehe sie das nach dem zweiten Vorfall in einem anderen Licht.
Polizei beschlagnahmt Handy des Afghanen
Beide Straftaten wurden nicht von der Schulleitung oder dem Träger angezeigt, sondern durch die Lehrerin. Ein Polizeibeamter sagte gegenüber der Bild-Zeitung, er erlebe es bei solchen Delikten „leider öfter, dass sich die Schulen da lieber zurückhalten“. Die Lehrerin sollte ursprünglich in dieser Woche eine Aussage bei der Polizei machen, jedoch habe sie kurzfristig wegen Krankheit abgesagt.
Bei seiner Vernehmung durch die Polizei räumte der Afghane ein, die Lehrerin gegen ihren Willen am Hintern angefasst zu haben. Die Polizei kontaktierte die Ausländerbehörde, weil der 18jährige Asylbewerber ist.
Die Schule beendete inzwischen das eigentlich für drei Wochen geplante Praktikum des Tatverdächtigen und erteilte ihm Hausverbot. Die Polizei beschlagnahmte sein Mobiltelefon, die Auswertung dauert noch an. (st)






