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Katholische Kirche: Bätzing tritt als Chef der Deutschen Bischofskonferenz ab

Katholische Kirche: Bätzing tritt als Chef der Deutschen Bischofskonferenz ab

Katholische Kirche: Bätzing tritt als Chef der Deutschen Bischofskonferenz ab

Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: Rechtsextremistische Parteien wie die AfD in Thüringen sind für Christinnen und Christen nicht wählbar“ (Themenbild)
Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: Rechtsextremistische Parteien wie die AfD in Thüringen sind für Christinnen und Christen nicht wählbar“ (Themenbild)
Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: „Rechtsextremistische Parteien wie die AfD in Thüringen sind für Christinnen und Christen nicht wählbar.“ Foto: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
Katholische Kirche
 

Bätzing tritt als Chef der Deutschen Bischofskonferenz ab

Deutschlands katholischer Oberhirte will nicht mehr: Der Limburger Bischof Georg Bätzing kündigt an, für eine zweite Amtszeit als DBK-Chef nicht mehr zur Verfügung zu stehen.
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LIMBURG. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, hat seinen Verzicht auf die zweite Amtszeit bekanntgegeben. Der Bischof von Limburg habe sich nach „Beratung und reiflicher Überlegung“ dazu entschlossen, heißt es in seinem Brief an die DBK-Mitglieder, aus dem die Tagespost am Montag zitiert. Für das Miteinander im Gremium wünsche er „weiterhin den Mut zum offenen Wort, zu konstruktivem Ringen und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen“.

Die Bischöfe sollen turnusgemäß im Februar den Nachfolger wählen. Die Entscheidung Bätzings, der die DBK seit März 2020 leitet, fiel wenige Tage vor der letzten geplanten Versammlung des Synodalen Weges. Die vom Vatikan kritisierte Initiative fordert unter anderem die Priesterweihe für Frauen und Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare. Der noch amtierende Chef der Bischofskonferenz verteidigte die Bestrebungen mehrfach.

Bätzings Nachfolger muß Austrittswelle bewältigen

Mehrfach kritisierte er auch die AfD. 2024 hatte er die Partei in Thüringen als „rechtsextremistisch“ bezeichnet und warnte, sie sei für Christen nicht wählbar (die JF berichtete). Unter Bätzings Führung stellte die DBK klar, daß Engagement in der AfD je nach Umstand zur Entlassung aus kirchlichen Ämtern sowie Ehrenamt führen kann.

Sein Nachfolger wird unter anderem mit dem Mitgliederschwund in der katholischen Kirche zu kämpfen haben. 2024 hatten rund 320.000 Menschen in Deutschland ihren Austritt erklärt, im Vorjahr waren es 403.000 Mitglieder gewesen. (kuk)

Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: „Rechtsextremistische Parteien wie die AfD in Thüringen sind für Christinnen und Christen nicht wählbar.“ Foto: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
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