MÜNCHEN. Fast jeder zweite Selbständige in Deutschland kämpft laut einer Umfrage des Ifo-Instituts mit einer schwachen Auftragslage. 47,9 Prozent der Befragten gaben an, zu wenig Aufträge zu erhalten, bei der vorangegangenen Erhebung im Oktober 2023 waren es noch 45,3 Prozent. Die zuständnige Fachreferentin beim ifo-Institut, Katja Demmelhuber, sagte dazu, die Umsatzrückgänge unter Selbständigen „geben Anlaß zur Sorge“.
Weiter bergab geht es mit dem #ifoGeschäftsklimaindex für #Selbstständige. Die Aufträge bleiben aus: 47,9% sind es zu Jahresbeginn, nach 45,3% im Oktober. #Auftragsmangel #ifoUmfrage @KlausWohlrabe 👉https://t.co/BMFV4x9taU pic.twitter.com/MGHnRw3Kd4
— ifo Institut (@ifo_Institut) February 19, 2024
Auch die Prognosen des ifo-Instituts zur künftigen Entwicklung sind pessimistisch. Lag der Geschäftsklimaindex im Dezember vergangenen Jahres noch bei minus 17,5, waren es im Januar minus 22,6 Punkte. „Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld verunsichert die Selbständigen zunehmend“, sagte Demmelhuber.
Der ifo-Geschäftsklimaindex gilt als wichtiger Gradmesser für die ökonomische Situation in Deutschland. Hierfür befragt ifo regelmäßig Unternehmen nach ihrer Einschätzung der aktuellen Geschäftslage. Die Unternehmer antworten in Prozentangaben. Anschließend gewichtet das ifo-Institut einen Gesamtwert der befragten Unternehmen, wobei größere Unternehmen stärker gewichtet werden. (st)




![[M] Ein gelbes Schild mit leichtem Riss und der Aufschrift: "Deutsche Wirtschaft" an einer Wand mit aufgeplatzter Farbe und einem grossen Riss sowie einem Portrait von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Schmollmund als Scherenschnitt. Foto mit Composing als Symbolbild fuer die anhaltend schwaechelnde Wirtschaft in Deutschland und die grosse Aufgabe, diese wieder durch angepasste Rahmenbedingungen zum Laufen zu bringen. Hat Friedrich Merz zu viel versprochen? Wenn die wertschöpfung zusammenbricht](https://assets.jungefreiheit.de/2026/03/558470510.jpg)
