Türkischer Staatspräsident kritisiert deutsche Einwanderungspolitik

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Abdullah Gül Foto: Wikipedia/World Economic Forum

PASSAU. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Kritik des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül an der deutschen Einwanderungspolitik zurückgewiesen. „Es ist schon ein ungewöhnlicher Stil, daß ein Staatsoberhaupt unmittelbar vor Beginn eines Staatsbesuchs frontal Kritik an dem Land übt, das er besuchen will“, sagte Herrmann der Passauer Neuen Presse.

Die Kritik Güls sei „völlig unberechtigt“. Einwanderer müßten von Anfang an die deutsche Sprache beherrschen. Mangelnde Sprachkenntnisse seien unbestritten das Grundproblem bei der Integration.

Hintergrund ist ein Interview Güls, in dem er die Verschärfung des Einwanderungsrechts aus dem Jahr 2007 scharf kritisiert hatte. Seit der Änderung müssen Ehegatten in ihrem Heimatland einen Deutschtest bestehen, bevor sie zu ihrem Partner nach Deutschland ziehen dürfen.

Wulff dankt Türken für Beitrag zum Wirtschaftswunder

Dies widerspreche den Menschenrechten, und er empfinde eine solche Politik als ungerecht, sagte Gül dem ZDF. Eine solche Regelung stehe nicht im Einklang mit dem Gedanken einer fortschrittlichen Demokratie.

Gül befindet sich seit Sonntag auf einem viertägigen Staatsbesuch in Deutschland, bei dem er am Montag auch mit Bundespräsident Christian Wulff zusammentrifft. Dieser hatte am Wochenende den Türken in Deutschland dafür gedankt, daß sie zum Wohlstand in der Bundesrepublik beigetragen und in den vergangenen fünfzigJahren das deutsche Wirtschaftswunder mit ermöglicht hätten. „Einwanderer aus der Türkei haben Deutschland vielfältiger, offener und der Welt zugewandter gemacht“, lobt Wulff in der Süddeutschen Zeitung. (krk)

Kommentare

  1. Markus Junge meint

    Vielleicht sollte man Gül mal erklären, daß man Einwanderungspolitik auch so auslegen kann, daß man nur noch brauchbare Leute ins Land läßt, kein Familiennachzug, 10Jahre nach Ankunft erst Zugang zu den Sozialsystemen, Kriminelle fliegen sofort und alles rauswirft, was vorher illegal oder geduldet im Lande weilte? Ich glaube dann würde die Anzahl an türkischen U-Booten massiv sinken und auch keinen Zustrom mehr erleben.
    Aber “glücklicherweise” ist dies hier die Republik auf deutschem Boden, die am freiesten von Deutschen / vom deutschen Wesen ist und daher werden “unsere” Politiker, sicher gerne die weisen Ratschläge aus dem Ausland befolgen, so wie bisher immer geschehen.

  2. Herbert H. meint

    Solche Behauptungen sind einfach eine Unverschämtheit.
    Die Türken fordern und fordern und deutsche Politiker lassen sich dabei immer wieder über den Tisch ziehen. Je mehr sie haben, um so größer werden ihre Wünsche.
    Inzwischen sind eingeborene deutsche Bürger schon zum Freiwild für türkische und arabische Kriminelle geworden. Offenbar ist dies genau das Ziel der Türken.
    Die Türkei als eine Art Besatzungsmacht manipuliert offenbar nach Belieben in diesem Land.

  3. Friedrich August Müller meint

    Wer solche Christdemokraten wie Bundespräsident Christian Wulff hat, braucht keine Kommunisten, um Deutschlansd zu zerstören….

    Ansonsten zeigen die Auslassungen des türkischen Präsidenten, das zwischen “gerecht” und “ungerecht” bezüglich der Menschenrechte zumindest verschiedene Definitionen existieren.

  4. Dagmar Schultze meint

    Ausgerechnet ein Türke will uns also über Demokratie und Menschenrechte belehren!
    Güls Auftreten ist einfach nur eine bodenlose Frechheit. Aber so kennt man die Türken ja: fordernd, unverschämt, selbstgerecht und selbstmitleidig.

    Eigentlich hätte man ihn unter diesen Voraussetzungen gar nicht ins Land lassen dürfen. Aber eine rückgratlose Molluske wie Deutschland lässt sich natürlich alles gefallen.

    Das Tüpfelchen auf dem i sind dann noch die Sprüche unseres Bundespräsidenten, zu denen ich mir lieber jeglichen Kommentar verkneife.

  5. Flo. 1860 meint

    Auf welche Menschenrechte möchte sich Herr Gül denn beziehen? Die Türkei ist Mitunterzeichner der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ welche unsere „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ unter Scharia-Vorbehalt stellt. http://europenews.dk/de/node/2737

    Desweiteren hat Gül in einem Zeit-Interview das Märchen vom dringend benötigten türkischen Gastarbeiter wiederholt. Hierzu ist immer wieder anzumerken, dass das Gastarbeiterabkommen ein Wunsch der Türkei war, und nur durch Druck der USA zustande kam.
    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-Gastarbeiter.html

  6. Hans Holt meint

    Da trifft ein Herrscher auf einen Vasallen. Dieser beugt demütig sein Haupt und versucht seinen Herren in den Hintern zu kriechen.
    Der Eine trotzt vor Frechheit, der Andere vor Dummheit.

  7. Wolf Fechter meint

    Türken-Wulff mal wieder in Hochform. Sein permanenter Kotau vor den Türken mit seinen ewigen Plattitüden von der “Bereicherung” und dem angeblich türkischen Beitrag zum Wohlstand Deutschlands nervt einfach nur noch. Hat der Angst vor dem Tag X, an dem sich die Mehrheitsverhältnisse hier zugunsten der Migranten ändern und winselt deswegen schon mal um Gnade?
    Wulff ist wirklich der schlechteste Bundespräsident seit langem, vielleicht sogar überhaupt. Schade, dass es nicht Gauck geworden ist wie es die Mehrheit der Deutschen sich gewünscht hatte.

  8. Erwin der Querdenker meint

    Dieser Politik-Stil dürfte doch hinreichend aus der Kolonialzeit bekannt sein. Der Herrenmensch, diesmal ein türkischer Staatspräsident, stellt natürlich Forderungen auf, die die kriecherischen deutschen Eingeborenen zu erfüllen haben. Gewiss, die Türken haben von Anfang an klargestellt, wie sehr sie unser Land!, äh, uns lieben. Unsere “Qualitätspolitiker” drängen doch den türkischen Politikern diese Sichtweise auf, dass Deutschland praktisch ein unbewohntes Siedlungsgebiet ist, bei dem sie einfach nur zugreifen brauchen. Ja, sie sehen Deutschland als eine türkische Kolonie an. Warum also soll der Kolonialherr hier nicht seine eigene Sprache einfordern dürfen? Merkwürdig, das Herr Gül dieses noch nicht von den Amerkanern verlangt hat.

  9. Der Klaus meint

    Überraschung des Tages: Ein Berufstürke der jammert, keift und tobt, und Wulff kriecht den Türken noch tiefer in den Hintern. Diese ständige Exklusivbehandlung der Türken mit deren erfundenen “Erungenschaften”, ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Deutschen sondern gleich noch aller anderen (!?) Ausländer die hier leben, nicht rumnerven und sich tatsächlich, nicht erfunden, einbringen.

  10. Berta Schwarz meint

    Daß der Türke mit orientalischer Großsprecherei auftritt, überrascht nicht weiter.
    Aber welches traurige Bild bietet dabei Wulff? Geht’s noch kriecherischer? Deutsche Interessen scheint es überhaupt nicht mehr zu geben.

  11. Meinen Namen darf ich hier nicht mehr nennen meint

    Hab ich im Geschichtsuntericht nicht aufgepasst?!?!? Meines Wissens wurde zu keinem Zeitpunkt nach dem zweiten Weltkrieg ein Türke bzw. irgendein Ausländer gezwungen, nach Deutschland einzureisen und sich hier niederzulassen. Wenn, lieber Herr Gül, unsere Bedingungen so menschenverachtend sind, warum kommen dann immer noch große Mengen Ihrer Landsleute zu uns? Aus Mitleid und weil sie sich selbstlos für unsere Volkswirtschaft einsetzen wollen, oder vielleicht weil in jedem Türken der unbändige Drang besteht, das arme Deutschland zu bereichern, weil die ja nichts haben? Sorry Meister, sorgen sie dafür, dass in der Türkei eine mächtige christliche Kultur entstehen kann, ohne Angst und Verfolgung, und dann melden Sie sich einfach noch mal,ok!?

  12. Hans-Jörg Wernscheid meint

    Wulff, der präsidiale Sprechblasenkünstler. Anstatt dem Mufti die Tür zu weisen, rutscht er auf seinem eigenen Schleim aus. Kein Wunder, daß seine Gesprächspartner das Lachen kaum unterdrücken können (siehe Foto).

  13. Carsten Schulz meint

    Der Türke Gül weiß schon, wie er mit deutsche Weicheiern a la Wulff umzugehen hat: ab und zu gibt’s mal ein Zückerchen (Lob der eingewanderten Türken, die das tumbe Deutschland ja so ungemein bereichern), dann gleich wieder knallharte Forderungen (deutsch Lernen für Nachzügler ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte).

    Der selbstbewusst freche Türke und der schleimig kriecherische Wulff: irgendwie symptomatisch für das heutige Verhältnis zwischen beiden Ländern.

  14. Klaus-D B meint

    Bis zum Rücktritt von Horst Köhler hatte ich noch einen gewissen Grad an Respekt gegenüber einem deutschen Staatsoberhaupt.Seitdem nicht mehr.

  15. Otto Ohnesorge meint

    Der Klassiker.

    Der ungehobelte, sich primitiv gebährdende, großkotzige Vertreter eines gewalttätigen und machthungrigen Staates, der in ein durch das Christentum (noch) kultitviertes Europa kommen will.

    Der sich schon einmal aufführt wie ein Parvenü der weiß, daß ihm die Firma bald gehören wird.
    Der weiß, daß dann nach seiner Pfeife getanzt wird.

    Einfach widerlich zu sehen, wie dieser Bauer mit seinen lehmigen Schuhen auf das Tanzparkett tritt.
    Das große Wort führt.

    Und mit soetwas ist die BRD verbündet. Hofiert es und leckt dessen Speichel.

  16. Wolfgang E. meint

    Hat nicht letztens ein bekannter türkischer Politiker davon gesprochen, dass man die Armenier auch deportieren könnte, da er und seine Parteigenossen keine Lust mehr auf diese haben (Massaker darf man zu deren Pech heutzutage ja nicht mehr einfach so durchführen).
    Aber da ist man ja bereit das ganz dezent zu überhören und dass wir gegenüber Einwanderern, mögen sie noch so untragbar sein, bisher nicht mit Sozialleistungen gegeizt haben widerspricht seiner Behauptung in aller Härte. Ich würde mal eher davon ausgehen, das der nette Herr Gül von den Machenschaften seines Heimatlandes ablenken möchte.

  17. Peter Pan meint

    Meinen Namen darf ich hier nicht mehr nennen aus Das wüsst ich auch gern.

    Vielen dank für diesen Beitrag.

  18. A. Müller meint

    Ein einfacher Deutsch-Test als Verstoß gegen die Menschenrechte; interessante Dialektik! Aber irgendwie auch typisch Türkisch. Lustig, wenn uns gerade ein türkischer Staatspräsident über fortschrittliche Demokratie belehren will. Aber da bricht wohl wieder die orientalisch Fabulierlust durch. Anders kann man sich diese immer gleiche windige Argumentation nicht mehr erklären; da wird abwechselnd gewettert – und wenn man nicht mehr weiterkommt – gejammert.

    Mich würde interessieren, welches Sprachniveau dieser Deutsch-Test überhaupt voraussetzt. So hoch kann die Hürde wohl nicht sein. Und spätestens, wenn sich die importierte Braut bzw. der Bräutigam in Deutschland befindet, kann man´s ja wieder vergessen.

  19. Karl Martell meint

    “Kleinigkeit” am Rande: Der Kleinasiate wurde als 30jähriger mit einem 15jährigen Schulmädchen zwangsverheiratet.
    OBERPEINLICH ist da freundlichst formuliert.

    Was ist mit der Leugnung des Christen-Holocausts? Plötzlich kein Thema mehr?

    „Es ist bereits mitgeteilt worden, daß die Regierung beschlossen hat, alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten.
    Diejenigen, die sich diesem Befehl und diesem Beschluß widersetzen, verlieren ihre Staatsangehörigkeit.
    Ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Kranke, so tragisch die Mittel der Ausrottung auch sein mögen, ist, ohne auf die Gefühle des Gewissens zu hören, ihrem Dasein ein Ende zu machen.“
    - 15. September 1915 Minister des Innern Talât

  20. A. Müller meint

    “Abdullah Gül … 1980 heiratete er kurz vor seinem 30. Geburtstag seine damals 15jährige Cousine Hayrünnisa Özyurt, zusammen haben sie drei Kinder.”

    “Für Kontroverse sorgte Abdullah Gül während seiner Zeit als Außenminister, als er die diplomatischen Vertretungen seines Landes per Rundschreiben dazu aufrief, die (vom deutschen Verfassungsschutz beobachtete) islamische Gemeinschaft Millî Görüş nach Kräften zu unterstützen.”

    (geklaut bei Wikipedia)

    Aber hallo… und aus solch “berufenem Munde” soll sich der Deutsche Kritik über Menschenrechte und Demokratie anhören?

  21. Paul Mannstein meint

    Wenn die frechen Foderungen zuruckgewiesen werden werden die ublichen Menschenrechtsverletzungen aus dem Sack geholt.

    Herr Abdullah Gül:

    (We’ve been there and done that for the last time.) Wir haben es schon einmal gemacht aber furs letzte mal.

    Ubrigens wie stehts mit Turkischen Menschenrechtsverletzungen gegen Christen in der Turkei?

  22. Joachim Reuter meint

    Am Wochenende hat sich der BP der BRD (im Volk genannt: “Türkenwulf”)in der SZ wiedereinmal bei den Türken für den “Wiederaufbau Deutschlands” bedankt.

    Wenn man die Frechheiten des Herrn Gül dazu nimmt, kann man sich eigentlich nur noch erbrechen.

    Meine Verachtung gilt allerdings in erster Linie diesem dummen und ungebildeten “Herrn” in Berlin mit seiner tätowierten Frau.

    Die Motivation der Türken kann ich zumindest nachvollziehen.

  23. Till Eulenspiegel meint

    Von einer anderen Warte aus gesehen, muß man dem Herrn Gül allerdings Anerkennung zollen. Er vertritt die Interessen seiner Landsleute. What’s wrong with that? What’s all the fuzz abiut?? Il défend les intérêt de ses compatriotes??? C’est tout!!!

    Irgendwann in den frühen 90er Jahren stellte ein sehr hoher Bonner Ministerialer — oder war’s gar ein Ministerchen? — bei einem Besuch in Kanada unüberhörbar fest, daß Deutsche im Ausland Schi – Scha – Scheibenkleister seien. Möglicherweise beim Anstoß im Goethe-Institut. Oder eher danach.

    Er bekam Beifall von einigen Anglo-Medien, die ganz seiner Meinung waren.

    Die Deutschkanadier konnten oder wollten sich nicht äußern. Sind sowieso immer sehr ruhig. Haben gelernt, Klappe zu halten. Und einen Özdemir haben sie auch nicht.

    Der geharnischte Anpfiff kam aus Ottawa, la capitale, von einem franko-kanadischen Minister.

    Der Mann aus Bonn entschuldigte sich umgehend, reumütig und wiederholt. Er habe es nicht so gemeint. Eh oui!

    Quelle est la différence entre merde et caca?

  24. Eckard Eckstein meint

    (3) Apropos frecher Türke:

    Als einst der spätrömische Kaiserschwächling Valentinian II., eine Art antiker BRD-Präsidentenkasper, den germanischen Feldmarschall Arbogast entlassen wollte, der jedoch mit seinen Barbarenkontingenten längst das Heft in der Hand hielt, – da zog der im Thronsaal demonstrativ sein Schwert und entgegnete selbstbewußt coram publico:

    “Du kannst mir nicht mehmen, was du mir nicht gegeben hast!”

    Na also, – sic transit gloria mundi

  25. Eckard Eckstein meint

    (2) Allerdings wird es mittelfristig auch fürs Ami-Empire und seine Provinzen enden wie schonmal für den antiken Vorläufer.

    Chinesen z.B. lächeln bereits nur noch mitleidig über die ihrem Untergang entegentaumelnden “westlichen Demokratien”, und hinterm Limes wissen die Häuptlinge orientalischer und afrikanischer Barbaren ebenfalls, daß das “Ende des weißen Mannes” (Scholl-Latour) nicht mehr aufzuhalten sein wird.

    Und die zwei Prozent letzten Römer werden es auch nicht mehr abwenden können.

  26. Eckard Eckstein meint

    (1) # “Der selbstbewusst freche Türke und der schleimig kriecherische Wulff: irgendwie symptomatisch für das heutige Verhältnis zwischen beiden Ländern.”

    Hinter beiden steht das Imperium. Der EU-Beitritt der Türkei ist ein Gebot, das von Senat und Kaiser in Washingtonium ausgeht. America locuta causa finita!

    Daher: der kleine Klientelfürst in Krautländ hat zu kuschen und der andere darf sich vorerst noch eine große Schnauze leisten.

  27. David Lindner meint

    Es ist als ob Gottfried Benn den werten Bundespräsidenten bereits gekannt hat: “Das Abendland geht nicht zu Grunde an den totalitären Systemen, sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten.”
    Es ist schon impertinent als Gast sprechen zu dürfen und im Vorneherein herum zu motzen. Man sollte Herrn Gül vielleicht einmal höflich mitteilen, daß seine Landsleute und er Gäste sind!

  28. Dr Schlawa meint

    Ich glaube, irgend jemand sollte Herrn Abdullah Gül mal dringend zwei ganz grundlegende Dinge beipulen:

    1. Anstand. Es gehört sich nicht – schon gar nicht auf diplomatischer Bühne – das Gastgeberland des eigenen Besuches derart zu kritisieren. Schon gar nicht, wenn man in der gleichen Sache kurz danach dann genau das selbst fordert, was man zuvor noch am Gastgeberland kritisierte: Nämlich dass die eigenen Landsleute die hier leben akzentfrei Deutsch lernen sollen.

    2. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Ich sage nur: Menschenrechte.

  29. Martin Böcker meint

    Lieber Herr Otto Ohnesorge aus Berlin,

    ich bin ganz Ihrer Meinung aber glauben Sie nicht auch, daß jeder unserer Bauern über Ihren Vergleich traurig oder gar zornig sein könnte.

  30. Martin S. meint

    Da gibts in einem gesunden Staat Reaktion drauf:

    1. Staatsbesuch absagen.
    2. Entschuldigung fordern. (ganz auf die türkische art beleidigt spielen).
    3. Wenn keine Entschuldigung kommt gibts auch keinen weiteren Staatsbesuch.
    4. Jemand anders einladen.

    In der BRD gibts nur Geschichtslügen und das Wirtschaftswunder wird mal eben den Türken zuliebe 10-20 Jahre in der Zeit verschoben.

  31. Tatjana Venz meint

    Was glaubt ihr sagt der Gül gerade auf dem Foto ????
    Wenn ihr Deutschen nicht spurt, werde isch euch alle ÜMBRINGEN…. und hebt die Hände zum WÜRGEN……und schon ist er allein auf dem Bild… Wulff schlittert auf seinem Schleim davon und Angie, die EISERNE hat ihn eh nicht eingeladen……

  32. Meinen Namen kann ich hier nicht mehr nennen meint

    Eine solche Regelung stehe nicht im Einklang mit dem Gedanken einer fortschrittlichen Demokratie.

    Das kommt von dem??? Der will uns was von fortschrittlicher Demokratie erklären?!?!?

    Ich würde vorschlagen, wir beauftragen in Zukunft auch verurteilte Kinderschänder zur Resozialisierung jugendlicher Straftäter, wir ziehen mehrfache Mörder als Experten in Sachen Sicherheitsverwahrung hinzu, etc etc.

    Alles klar auf der Andrea Doria??? Oh Mann, wenn Dummheit strafbar wäre, würde der Großteil der politischen Klasse im Knast sitzen. Am besten mit anschließender Sicherheitsverwahrung.

    Ich bin übrigens nicht rechtsradikal, ich mach mir nur geringfügig Sorgen um unser Land.

  33. Ch. Henrich meint

    In der westlichsten Metropole Istanbul, einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt, soll es nur noch einen einzigen Metzger geben, der Schweinefleisch verkauft. Den hat man gezwungen, seine Schaufenster mit schwarzer Farbe zu bemalen.
    Erinnert sei auch an den Besuch des damaligen Außenministers Kinkel, den man auf dem türkischen Flugplatz rund eine Stunde warten ließ, ohne ihn zu empfangen. Wer, außer einem deutschen Politiker, läßt sich einen solchen diplomatischen Affront bieten?

  34. Franz Mann meint

    Abdullah hat auf dem Foto seinen Namen am Hemd kleben, wahrscheinlich damit er ihn nicht vergisst!

  35. Andreas Simon meint

    Der gute Gül(welch ein Name)weiß wohl genau was er tut,wenn er, alles diplomatische gute Benehmen außer Acht lassend so spricht,wie man türkischerseits zu denken pflegt:die Türkei soll Exportnation nr.1 nach/in Europa sein- Analphabeten, Bräute für diese und Tomaten und dies alles ohne Rücksicht auf die Lebensinteressen eines Staates,der,da er sich selbst aufzugeben bereit ist keine Rücksicht und keinen
    Respekt verdient.

    Deutschland braucht einen radikalen politischen Paradigmenwechsel

  36. Klaus Schricker meint

    Als Charles de Gaulle in Quebec sein “vive la Quebec libre” rausließ, flog er am nächsten Tag nach Hause!

  37. Till Eulenspiegel meint

    («verbatim» & “Zitat” & ‘kursiv’)

    «Als Charles de Gaulle in Quebec sein “vive [le] Qu[é]bec libre” rausließ, flog er am [über]nächsten Tag nach Hause!» (ci-dessous)

    Eh oui! C’est vrai!! On se souvient. Mais, heureusement, ce fut un véritable malentendu.

    As recounted by contemporaries, the whole foofaraw was caused by a hapless sesqui-lingual Anglo reporter fresh out from a 3-week French immersion course and forthwith sent to Montréal to cover the visit. Unbeknownst to The ROC,* Le Général had merely uttered “Vive le Québec livre!” Le Général was an ardent reader of the Québec ‘livre.’ Unfortunately, the poor wretch misunderstood it as ‘Québec libre.’ And broad-cast it that way over all Anglo networks!! The ROC* was agog!!!

    For years to come, Anglo media excogitated over the significance of ‘livre libre’ as opposed to ‘libre livre’ — one of the greater enigmas of the time. You could even earn a doctorate on the issue.¹

    Und dort bei Euch gibt es eben diese sesqui-linguellen Reporter und Pressesprecher and TV-Vedetten, die sich sowieso bestens mit den Feinheiten von ‘government, gouvernance; gouvernement, gouvernance…&c’ auskennen und diese je nach dem als ‘Kontrolle’ — wie in ‘Paßkontrolle’ —, oder ‘Steuerung’ — wie in ‘Steuermann’ —, oder ‘Regierung’ — wie die jetzige — dem ehrfürchtig-bewundernd lauschenden Bundesbürger vorbeten, mit einer Stimme noch immer etwas heiser vom zähneklappernden Nachbeten des ‘news of the world.’²
    ————————
    * The Rest of Canada.
    ¹ Still can today. On top of Basket-Weaving, that is.
    ² Mit den zwei häßlichen, häßlich aufeinanderfolgenden Mitlauten. Schockschwerenot.
    ² Immer wieder ein Vergnügen, die köstlichen, kostbaren Tonschnipsel vom Heute-Journal anzuhören.
    ² Oui, oui, oui — on le sait!

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