WIESBADEN. Die Zahl der neuen Industrie-Aufträge ist im August 2024 gegenüber dem Juli um fast sechs Prozent gesunken. Rechnet man Großaufträge aus der Statistik heraus, sinkt die Zahl der Bestellungen weniger stark – um 3,4 Prozent.
Im Bereich der Investitions- und Vorleistungsgüter sank die Zahl der Aufträge im August um 8,6 Prozent und 2,2 Prozent. Bei Konsumgütern sank sie um 0,9 Prozent.

Realer Industrie-Umsatz sinkt seit Dezember fast durchgehend
Vor allem innerhalb der Eurozone kam es im August zu einem rapiden Absturz der Aufträge. Bestellungen aus der Eurozone sanken um 10,5 Prozent besonders stark. Aufträge im Inland sanken um 10,9 Prozent. Lediglich die Zahl der Bestellungen von Ländern außerhalb der Eurozone stieg leicht, und zwar um 3,4 Prozent.

Im Vergleich zum August 2023 sank der reale Umsatz um 3,1 Prozent. Bereits im Juli 2024 war der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3 Prozent gefallen. Zwar stiegen die Aufträge zwischen Juni und Juli 2024, dabei handelte es sich allerdings um den ersten Anstieg seit Dezember 2023. (lb)



![[M] Ein gelbes Schild mit leichtem Riss und der Aufschrift: "Deutsche Wirtschaft" an einer Wand mit aufgeplatzter Farbe und einem grossen Riss sowie einem Portrait von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Schmollmund als Scherenschnitt. Foto mit Composing als Symbolbild fuer die anhaltend schwaechelnde Wirtschaft in Deutschland und die grosse Aufgabe, diese wieder durch angepasste Rahmenbedingungen zum Laufen zu bringen. Hat Friedrich Merz zu viel versprochen? Wenn die wertschöpfung zusammenbricht](https://assets.jungefreiheit.de/2026/03/558470510.jpg)

