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Energiewende
 

Kommunen verärgert über Energiepolitik

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Subventionierter Ökostrom: Den Kommunen ein Ärgernis Foto: Wikipedia/Wagner Christian mit CC-Lizenz https://tinyurl.com/hkztc

FRANKFURT. Der Verband Kommunaler Unternehmen hat die Energiepolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Eigentümer von modernen, konventionellen Kraftwerken könnten am Strommarkt kaum noch Gewinne erzielen, beklagte Verbandsvorsitzender Ivo Gönner gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Durch die einseitige Subventionierung von erneuerbaren Energiequellen verdienten derzeit nur die Besitzer von abgeschriebenen Braunkohlekraftwerken Geld.

Ginge diese Entwicklung weiter, würden „am Ende nur noch abgeschriebene ‚Drecksschleudern’ und übersubventionierte Erneuerbare ins Netz kommen“, schimpfte der Verbandspräsident. Dadurch sei aber gerade in Süddeutschland künftig die Versorgungssicherheit gefährdet. „Da läuft einiges schief.“ Als dringlichste Maßnahme forderte Gönner, der zugleich Oberbürgermeister von Ulm ist, eine Begrenzung der Förderung von Ökostrom.

Ausgewogene Förderpolitik auch für Kohle und Gas

Der ungebrochene Ausbau von Kraftwerken aus erneuerbaren Energiequellen, mit bevorzugter Einspeisung ins Stromnetz und einer über zwanzig Jahren staatlich garantierten Kapitalverzinsung stelle für die Energiewirtschaft ein Problem dar. „Das können wir so nicht belassen, das muß runtergefahren, abgeschmolzen werden.“ Statt dessen empfahl Gönner eine ausgewogene Förderpolitik auch für moderne Kohle- und Gaskraftwerke. (FA)

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