Markus Krall Freiheit oder Untergang

Euro-Kritik
 

„Wahlalternative 2013“ berät Parteigründung

98464fd709
Logo der neuen Wahlalternative: Parteigründung in Planung? Foto: https://www.wa2013.de

BERLIN. Die eurokritische „Wahlalternative 2013“ denkt offenbar über die Gründung einer eigenen Partei nach. Bei einer Mitgliederbefragung hätten 77,4 Prozent der knapp 2.700 Teilnehmer angegeben, einer entsprechenden Partei beitreten zu wollen. Mit „Nein“ stimmten 22,6 Prozent, teilte der Verein auf seiner Facebook-Seite mit. Derzeit unterstützt die Wahlalternative noch die Freien Wähler.

Trotz des deutlichen Ergebnisses warnte Sprecher Bernd Lucke vor Euphorie. „Ich möchte deshalb nochmals darauf hinweisen, daß eine Parteigründung keinesfalls notwendigerweise einen eigenständigen Wahlantritt bei der Bundestagswahl bedeutet.“ Sollte die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern erfolgreich sein, sei eine neue Partei überflüssig, betonte Lucke. In Umfragen liegen diese sowohl bundesweit als auch bei der kommenden Landtagswahl in Niedersachsen unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Eine endgültige Entscheidung will die Initiative in der kommenden Woche treffen. „Das Ergebnis der Mitgliederbefragung ist dabei eines unter mehreren Entscheidungskriterien. Andere wichtige Gesichtspunkte betreffen die finanziellen Voraussetzungen, die personellen und organisatorischen Kapazitäten, die Gewinnung angesehener Gründungsmitglieder und das politische Umfeld“, unterstrich Lucke. (ho)

Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
Hierfür wurden keine ähnlichen Themen gefunden.
aktuelles