Neues System

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat erstmals mit einem neuen System gespielt. Wenn es nun – noch – nicht zum Titel gereicht hat, so ist doch das Vielversprechende und Zukunftsweisende der neuen Offensiv-Ausrichtung unverkennbar. Zeitgleich haben auch wir – und zwar am schicksalträchtigen Abend des Halbfinales gegen Italien – begonnen, diese Arbeitsweise in unseren Redaktionsalltag einzuführen, der unter anderem einen früheren Redaktionsschluß beinhaltet. Das heißt: Wir planen künftig noch strukturierter voraus, gewichten die Zeiten der Redaktionssitzungen differenzierter, räumen dem Layout (der Blattgestaltung und Bildredaktion) eine größere Bedeutung ein. Was zunächst nach einem komplizierten Terminablauf aussieht, wird sich förderlich auf unsere Planungssicherheit und den Produktionsablauf auswirken. Und in der Tat: Derzeit liegen wir gut im neuen Zeitplan. Wenn wir diesen vollständig umgesetzt haben, wird auch jener Zettel relevant, den jemand aus unserer Runde an die Tafeln für die Blattplanung geheftet hat und der eine „Liste der Badestellen“ in und um Berlin enthält. Bis es soweit ist, rauschen die Ventilatoren und leeren sich wie von Geisterhand die Kästen mit dem Mineralwasser. Christian Dorn

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