Möbel auf Wanderschaft

Eine Neueinrichtung von Büros, Umräumarbeiten, Renovierungen oder Umzüge werfen manchmal ein Problem auf: Wohin mit den alten Sachen bzw. Möbeln? Obwohl man in eine größere Wohnung zieht, ist es manchmal wie verhext. Immer bleiben Möbel übrig, die man zwar nirgendwo platzieren, aber um Gottes Willen auch nicht wegwerfen möchte. Irgendwie hängt man ja doch an den guten, teuren Stücken. Vielleicht auch deshalb hat Moritz Schwarz seine eigene Bestuhlung mitgebracht. Wer sich ganz bequem während der Arbeit in sein Sitzmöbel lehnen möchte, der sorgt halt für seinen eigenen Untersatz. Der aufmerksame Kollege Schwarz hat auch mitbekommen, daß es für Gäste manchmal an einer Sitzgelegenheit mangelt, und brachte sogar noch einen Designerstuhl aus Metall mit. Aber wir erinnern uns noch an ein anderes Möbelstück: die JF-Couch. Einst von JF-Redakteur Kristof Berking gespendet, hat sie nach ihrer Aufteilung (JF 38/01) eine weite Reise hinter sich. Das eine Teil stand noch eine Weile in Berlin, bei Alexander Barti, bevor es seine Reise nach Ungarn antrat. Die andere Hälfte stand drei Jahre in Potsdam, beim Autor dieser Zeilen. Nun geht es weit in den Norden, nach Estland, um dort Adrian Gerloff und seinen Gästen als Sitzmöbel zu dienen. Steffen Königer

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