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Migrationspolitik: Syriens Außenminister: Auslandssyrer sind „strategisches Gut“

Migrationspolitik: Syriens Außenminister: Auslandssyrer sind „strategisches Gut“

Migrationspolitik: Syriens Außenminister: Auslandssyrer sind „strategisches Gut“

Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa (rechts), begleitet vom syrischen Außenminister Asaad al-Shaibani (links), verläßt die Downing Street 10 nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Zeynep Demir Aslim
Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa (rechts), begleitet vom syrischen Außenminister Asaad al-Shaibani (links), verläßt die Downing Street 10 nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Zeynep Demir Aslim
Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa (rechts), begleitet vom syrischen Außenminister Asaad al-Shaibani (links), verläßt die Downing Street 10 nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Zeynep Demir Aslim
Migrationspolitik
 

Syriens Außenminister: Auslandssyrer sind „strategisches Gut“

Während in Deutschland Verwirrung herrscht, nutzt Damaskus die Reise nach Berlin für klare Botschaften: wirtschaftliche Öffnung ja – Zwangsrückführungen nach Syrien nein. Und die „Diaspora“ der Syrer will man schon gar nicht aufgeben.
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DAMASKUS/BERLIN. Die syrische Regierung hat die Reise von Präsident Ahmed al-Sharaa nach Berlin und London (die JF berichtete) als „historischen Durchbruch“ gefeiert. Damaskus spricht von einem Ende der internationalen Isolation und einer neuen Phase enger Zusammenarbeit mit Europa. Im Zentrum der Reise stand vor allem ein Thema: die Zukunft der in Europa lebenden Syrer.

Außenminister Asaad al-Shaibani beteuerte in einem Posting auf X, dass Damaskus hier eine harte Linie verfolge.

„Die Situation unserer Landsleute im Ausland war ein zentrales Thema all unserer Gespräche. Wir bekräftigen: Syrer in der Diaspora sind ein strategisches nationales Gut, keine Belastung. Wir lehnen jegliche Versuche der Zwangsumsiedlung entschieden ab“, schrieb er. Rückkehr könne nur freiwillig erfolgen und müsse an den Wiederaufbau sowie stabile Lebensbedingungen geknüpft werden. Damit widerspricht Damaskus offen Erwartungen in europäischen Hauptstädten, wonach ein politischer Neuanfang in Syrien auch eine beschleunigte Rückführung von Migranten ermöglichen könnte.

Syrien will gegen Terror kämpfen

Parallel dazu wirbt Syrien um wirtschaftliche Zusammenarbeit. In Berlin fand ein deutsch-syrisches Wirtschaftsforum statt, bei dem Absichtserklärungen in den Bereichen Energie und Transport unterzeichnet wurden. In London kam es zu Gesprächen mit König Charles III sowie Regierungsvertretern über Investitionen in Infrastrukturprojekte.

Auch sicherheitspolitisch positioniert sich Damaskus neu. Syrien präsentiert sich als Stabilitätsfaktor und bietet Kooperation bei der Bekämpfung von Terrorismus, Drogenhandel und organisierter Kriminalität an. (rr)

Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa (rechts), begleitet vom syrischen Außenminister Asaad al-Shaibani (links), verläßt die Downing Street 10 nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Zeynep Demir Aslim
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