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Bürger sollen selbst eingreifen: Schaffner ermordet: Grüne fordern, „seid nett“ zu „Zugbegleiter*innen“

Bürger sollen selbst eingreifen: Schaffner ermordet: Grüne fordern, „seid nett“ zu „Zugbegleiter*innen“

Bürger sollen selbst eingreifen: Schaffner ermordet: Grüne fordern, „seid nett“ zu „Zugbegleiter*innen“

Katrin Göring-Eckardt: Verlangt von Bürgern, selbst einzugreifen. Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel. Nach Schaffner-Mord.
Katrin Göring-Eckardt: Verlangt von Bürgern, selbst einzugreifen. Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel. Nach Schaffner-Mord.
Katrin Göring-Eckardt: Verlangt von Bürgern, selbst einzugreifen. Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel
Bürger sollen selbst eingreifen
 

Schaffner ermordet: Grüne fordern, „seid nett“ zu „Zugbegleiter*innen“

Kurz nachdem ein Schaffner an den Folgen einer Prügelattacke stirbt, meldet sich Katrin Göring-Eckardt zu Wort. Sie verlangt von den Bürgern, bei Gewalttaten selbst einzugreifen und sich somit einer massiven Gefahr auszusetzen. Als Lösung für das Gewaltproblem schwebt der Politikerin mehr Nettigkeit vor.
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BERLIN. Die Grünen haben die Bürger nach der Ermordung eines Schaffners (JF berichtete) durch einen wohnungslosen Ausländer aufgefordert, bei gewaltsamen Übergriffen selbst einzugreifen. „Ihr da draußen, die ihr Bahn fahrt: Seid nett zu den Menschen, die ihren Dienst tun, und bleibt nicht still, wenn sich jemand danebenbenimmt oder gar gewalttätig wird! Greift ein!“, verlangte die Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt.

„Zugbegleiter*innen sind immer wieder Opfer von Attacken, groben Angriffen, Beleidigungen, sie müssen regelmäßig die Polizei holen“, monierte die Politikerin weiter und will nach eigenen Angaben „wütend“ und „traurig“ über den Vorfall sein.

Apologetin der Masseneinwanderung

Für ihren Beitrag erntete die frühere Bundestagsvizepräsidentin vor allem Kritik. „Ihr schafft die Probleme und wir dürfen dann ‘eingreifen‘. Herzlichen Dank auch, Katrin“, schrieb ein Nutzer etwa.

Göring-Eckardt hatte in der Vergangenheit die Massenmigration nach Deutschland immer wieder gelobt. „Das Land wird sich ändern. Und ich freue mich drauf“, sagte sie etwa 2015 nach der Öffnung der Grenzen für hunderttausende illegale Einwanderer, die Deutschland „geschenkt“ bekomme.

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Scharfe Kritik von der AfD

Andere Töne schlug dagegen die AfD an. „Wir haben ein massives Problem mit Ausländergewalt im öffentlichen Raum. Brokstedt, Hamburg und nun Landstuhl: Der Gewaltexzeß reiht sich ein in eine Vielzahl schockierender Fälle in den letzten Jahren“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Sebastian Münzenmaier. „Auf dieses wachsende Problem gibt es nur eine Antwort: null Toleranz!“

Leider seien „weder die Bundesregierung und Innenminister Dobrindt noch die rheinland-pfälzische Landesregierung willens, hier mit harter Hand durchzugreifen und gegen kriminelle Ausländer vorzugehen“, beklagte der Politiker aus Rheinland-Pfalz.

CDU: Verrohung hat viele Gesichter

Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, bezeichnete die Attacke als „Angriff gegen uns alle“. Er sei „fassungslos“. Schnieder weiter: „Der junge Mann hat seine Arbeitgemacht – Fahrkarten kontrolliert – dabei wurde er brutal angegriffen. Erhatte sein ganzes Leben noch vor sich.“ Die „Verrohung“, so der CDU-Politiker, habe „viele Gesichter“.

AfD-Politiker Münzenmaier forderte Schnieder daraufhin auf, „endlich Klartext“ zu sprechen. Der CDU-Politiker solle sagen, um was für Gesichter es sich konkret handele.

„Bestürzt, erschüttert und tief betroffen“ zeigte sich auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). „Die steigende Gewalt gegenüber Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes und anderen Dienstleistern wie den Mitarbeitern der Bahn braucht entschiedene Konsequenzen. Ich erwarte, daß der Täter mit der vollen Härte des Gesetzes für seine brutale Tat bestraft wird“, forderte Dobrindt. Der CSU-Politiker sprach sich für höhere Mindeststrafen für solche Angriffe aus. (ho)

Katrin Göring-Eckardt: Verlangt von Bürgern, selbst einzugreifen. Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel
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