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Insa-Meinungstrend: Mehr Wähler wünschen sich die AfD in der Regierung als Grüne

Insa-Meinungstrend: Mehr Wähler wünschen sich die AfD in der Regierung als Grüne

Insa-Meinungstrend: Mehr Wähler wünschen sich die AfD in der Regierung als Grüne

Zwei Politiker der AfD im Gespräch bei einer Veranstaltung in einem modernen Innenraum. Kontext AfD Bundesvorsitzende Alice Weidel und Fraktionschef Tino Chrupalla im Umfeld einer Insa-Umfrage zu Regierungsbeteiligung, Kanzlerpräferenz und Sonntagsfrage. Alice Weidel und Tino Chrupalla im Gespräch: Die AfD schneidet beim Wunsch nach Regierungsbeteiligung besser ab als Grüne und Linkspartei. Foto: picture alliance / dts-Agentur | -
Zwei Politiker der AfD im Gespräch bei einer Veranstaltung in einem modernen Innenraum. Kontext AfD Bundesvorsitzende Alice Weidel und Fraktionschef Tino Chrupalla im Umfeld einer Insa-Umfrage zu Regierungsbeteiligung, Kanzlerpräferenz und Sonntagsfrage. Alice Weidel und Tino Chrupalla im Gespräch: Die AfD schneidet beim Wunsch nach Regierungsbeteiligung besser ab als Grüne und Linkspartei. Foto: picture alliance / dts-Agentur | -
Alice Weidel und Tino Chrupalla im Gespräch: Die AfD schneidet beim Wunsch nach Regierungsbeteiligung besser ab als Grüne und Linkspartei. Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
Insa-Meinungstrend
 

Mehr Wähler wünschen sich die AfD in der Regierung als Grüne

Bei dem Wunsch nach einer Regierungsbeteiligung liegt die AfD vor Grünen und Linkspartei. Bei der Sonntagsfrage teil sie mit der Union den ersten Platz. Akademische Titel von Spitzenpolitikern spielen dabei kaum eine Rolle.
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BERLIN. Mehr Deutsche wünschen sich eine Beteiligung der AfD an der Bundesregierung als eine Beteiligung der Grünen oder der Linkspartei. Laut einer aktuellen Insa-Umfrage sprechen sich 31 Prozent für eine Regierungsbeteiligung der AfD aus. Für die Grünen votieren 27 Prozent, für die Linkspartei 21 Prozent.

Auch beim Wunsch nach der Führung der Bundesregierung liegt die AfD vor beiden Parteien links der SPD. 18 Prozent der Befragten trauen der AfD zu, die Regierung anzuführen und den Bundeskanzler zu stellen. Grüne und Linkspartei kommen hier jeweils nur auf fünf Prozent.

Die höchsten Zustimmungswerte erreicht weiterhin die Union. 49 Prozent der Befragten wünschen sich eine Beteiligung von CDU/CSU an der Bundesregierung, davon 24 Prozent die wollen, daß die Union den Kanzler stellt. Die SPD kommt auf 41 Prozent Gesamtzustimmung, zehn Prozent sprechen sich für einen sozialdemokratischen Kanzler aus.

Union und AfD weiterhin Kopf an Kopf

Die Sonntagsfrage zeigt ein anderes Bild. Dort liegen Union und AfD mit jeweils 26 Prozent gleichauf. Die SPD folgt mit 15,5 Prozent, die Grünen mit 11,5 Prozent und die Linkspartei mit zehn Prozent. FDP, BSW und sonstige Parteien liegen jeweils im einstelligen Bereich unter der Fünf-Prozent-Hürde für den Bundestag.

Bei einer Frage zu persönlichen Merkmalen von Kandidaten zeigte sich eine breite Gleichgültigkeit gegenüber akademischen Titeln. 66 Prozent der Befragten gaben an, ein Doktortitel habe weder positiven noch negativen Einfluß auf ihre Wahlentscheidung. Nur 14 Prozent bewerteten ihn eher positiv, acht Prozent eher negativ. Am positivsten wird ein Doktortitel von Anhängern der FDP bewertet, am ehesten negativ von Anhängern der Linkspartei, der Grünen und der SPD. In allen Parteien überwiegt jedoch klar die Haltung, daß akademische Titel keine Rolle spielen.

Auch über die Altersgruppen hinweg überwog die Einschätzung, daß ein Doktortitel für die Wahlentscheidung keine Rolle spielt. Am meisten Wert darauf legten jedoch jüngere Befragte zwischen 18 und 39 Jahren mit jeweils 20 Prozent positiver Bewertung, während der Anteil der Gleichgültigen mit zunehmendem Alter bis auf 82 Prozent bei den über 70jährigen anstieg.

Thüringens Ministerpräsident verlor Doktortitel

Aktuelle Aufmerksamkeit erhielt das Thema durch Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt. Die Technische Universität Chemnitz entzog dem Christdemokraten den Doktortitel wegen formaler Mängel in seiner Dissertation. Gegen die Entscheidung geht Voigt juristisch vor und weist die Vorwürfe zurück (JF berichtete).

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(sv)

Alice Weidel und Tino Chrupalla im Gespräch: Die AfD schneidet beim Wunsch nach Regierungsbeteiligung besser ab als Grüne und Linkspartei. Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
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