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Zielmarken krachend verfehlt: Wohnungsbranche rechnet mit Baupolitik ab

Zielmarken krachend verfehlt: Wohnungsbranche rechnet mit Baupolitik ab

Zielmarken krachend verfehlt: Wohnungsbranche rechnet mit Baupolitik ab

Ziele werden verfehlt, Prioritäten falsch gesetzt und zu viele Vorgaben gemacht, kritisiert die Wohnungsbranche an der Baupolitik der Bundesregierung – diese habe zu einem „Förderfiasko“ im Bausektor geführt
Ziele werden verfehlt, Prioritäten falsch gesetzt und zu viele Vorgaben gemacht, kritisiert die Wohnungsbranche an der Baupolitik der Bundesregierung – diese habe zu einem „Förderfiasko“ im Bausektor geführt
Ziele werden verfehlt, Prioritäten falsch gesetzt und zu viele Vorgaben gemacht, kritisiert die Wohnungsbranche an der Baupolitik der Bundesregierung – diese habe zu einem „Förderfiasko“ im Bausektor geführt Foto: picture alliance/dpa | Monika Skolimowska
Zielmarken krachend verfehlt
 

Wohnungsbranche rechnet mit Baupolitik ab

Ziele werden verfehlt, Prioritäten falsch gesetzt und zu viele Vorgaben gemacht, kritisiert die Wohnungsbranche an der Politik der Bundesregierung. Diese habe zu einem „Förderfiasko“ im Bausektor geführt.
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BERLIN. Die Wohnungsbranche hat sich empört über die Baupolitik der Bundesregierung gezeigt. „Statt einer wirksamen Strategie hat die Regierung vor allem ein Förderfiasko beim bezahlbaren Wohnungsbau hingelegt. Die Situation ist dramatisch“, warnte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko, am Dienstag der Rheinischen Post gegenüber. Für Bauwillige gebe es weder Planungssicherheit noch eine „auch nur annähernd“ angemessene Förderung, um die „sehr hoch“ gesteckten Bau- und Klimaziele zu erreichen.

Auch der Präsident des Verbands der Wohneigentümer „Haus und Grund“, Kai Warnecke, störte sich an der Politik der Bundesregierung. „Die Lieferkettenprobleme und den Fachkräftemangel gibt es nicht erst seit dem russischen Angriff auf die Ukraine. In einer sozialen Marktwirtschaft sollte der Staat es ohnehin unterlassen, exakte Produktionsziele zu definieren. Das ist sozialistischen Planwirtschaften vorbehalten“, mahnte er.

Bauministerin Geywitz: „Werden Ziele erst 2024 erreichen“

Wohnungsministerin Klara Geywitz (SPD) hatte zuvor eingestanden, daß die Bundesregierung ihre Bauziele erst im Jahr 2024 erreichen werde. „Ich gehe nicht davon aus, daß die Zahl von 400.000 Wohnungen in den Jahren 2022 und 2023 erreichbar ist. Unser Ziel ist aber, durch Vorfertigung und Digitalisierung 2024 und 2025 an diese Zahl heranzukommen“, sagte sie.

Zu Beginn des Jahres erst hatte der Mieterbund wegen der Lage am Wohnungsmarkt Alarm geschlagen und von einer „neuen und in ihrer Dimension beängstigenden Sozialwohnungsnot“ gesprochen. „Wir haben bereits jetzt einen Rekord-Wohnungsmangel: Mit über 700.000 fehlenden Wohnungen das größte Wohnungsdefizit seit mehr als zwanzig Jahren. Bei den bezahlbaren Wohnungen wird das ohnehin schon massive Versorgungsloch immer größer; bei den Sozialwohnungen ist es längst ein Krater“, teilte er mit. (fw)

Ziele werden verfehlt, Prioritäten falsch gesetzt und zu viele Vorgaben gemacht, kritisiert die Wohnungsbranche an der Baupolitik der Bundesregierung – diese habe zu einem „Förderfiasko“ im Bausektor geführt Foto: picture alliance/dpa | Monika Skolimowska
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