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"Verivox"-Berechnung: Strompreis-Erhöhungen: Es kommt knüppeldick

"Verivox"-Berechnung: Strompreis-Erhöhungen: Es kommt knüppeldick

"Verivox"-Berechnung: Strompreis-Erhöhungen: Es kommt knüppeldick

Hilft nur noch Kerzenlicht? Die Strompreise werden weiter deutlich steigen. Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Weingartner-Foto
Hilft nur noch Kerzenlicht? Die Strompreise werden weiter deutlich steigen. Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Weingartner-Foto
Hilft nur noch Kerzenlicht? Die Strompreise werden weiter deutlich steigen. Foto: picture alliance / Chromorange | Weingartner-Foto
"Verivox"-Berechnung
 

Strompreis-Erhöhungen: Es kommt knüppeldick

BERLIN. Ein Ende der Strompreiserhöhungen ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Schon ab Juni müssen deutsche Verbraucher durchschnittlich knapp 20 Prozent mehr bezahlen. Und im zweiten Halbjahr werde die Elektrizität noch einmal deutlich teurer. Das hat eine Berechnung des Vergleichsportals „Verivox“ ergeben, über die die Welt am Sonntag berichtet. Grund seien „explodierende Großhandelspreise“. Auch die Abschaffung der EEG-Umlage zum 1. Juli werde die Entwicklung nicht aufhalten.

Mit der Gebühr wird der Ausbau von Wind- und Solarenergieanlagen finanziert. Sie liegt inklusive der darauf zusätzlich erhobenen Steuer derzeit bei 4,4 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht zwölf Prozent dessen, was die Deutschen derzeit für ihren Verbrauch bezahlen müssen.

Verteuerung um 254 Euro pro Haushalt

„Verivox“ gehe „von weiteren Strompreissteigerungen im zweiten Halbjahr 2022 aus“, sagte dessen Energieexperte Thorsten Storck. „Die Abschaffung der EEG-Umlage wird diese Entwicklung nur abmildern.“ Bereits im ersten Halbjahr 2022 setzten die Grundversorger 740 Preiserhöhungen von durchschnittlich 20 Prozent um oder kündigten sie an. Allein zum Juni dieses Jahres werde es laut des Vergleichsportals 103 Preiserhöhungen von durchschnittlich 19,6 Prozent geben.

Insgesamt werde sich der Strom für einen Durchschnittshaushalt um 254 Euro im Jahr verteuern. Trotz des Wegfalls der EEG-Umlage bleibe am Ende eine Steigerung von 78 Euro. Grund dafür seien laut Verivox vor allem die Beschaffungspreise für Strom, die seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine ungeahnte Höhen erreicht haben. (fh)

Hilft nur noch Kerzenlicht? Die Strompreise werden weiter deutlich steigen. Foto: picture alliance / Chromorange | Weingartner-Foto
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