Anzeige
Anzeige

Gasumlage kommt noch oben drauf: Teurer Habeck-Winter: Gaspreise vervierfachen sich

Gasumlage kommt noch oben drauf: Teurer Habeck-Winter: Gaspreise vervierfachen sich

Gasumlage kommt noch oben drauf: Teurer Habeck-Winter: Gaspreise vervierfachen sich

Steigende Gaspreise: Beim Heizen wird auch viel Geld verbrannt. Wirtschaftsminiser Robert Habeck (Grüne) will noch eine Gasumlage obendrauf.
Steigende Gaspreise: Beim Heizen wird auch viel Geld verbrannt. Wirtschaftsminiser Robert Habeck (Grüne) will noch eine Gasumlage obendrauf.
Steigende Gaspreise: Beim Heizen wird auch viel Geld verbrannt. Wirtschaftsminiser Robert Habeck (Grüne) will noch eine Gasumlage obendrauf. Fotos: picture alliance/dpa | Soeren Stache & picture alliance/CHROMORANGE | Christian Ohde
Gasumlage kommt noch oben drauf
 

Teurer Habeck-Winter: Gaspreise vervierfachen sich

BERLIN. Auf die Deutschen kommt ein teurer Winter zu, sofern sie mit Gas heizen. Und das tut jeder zweite der 40 Millionen Haushalte. Verglichen mit den Werten vom 31. Dezember 2022 werden sich die Gaspreise nach nun erfolgten weiteren Erhöhungen für Verbraucher vervierfachen. Derzeit flattern weitere Briefe mit erneuten Steigerungen von bis zu 152 Prozent in die Briefkästen. Dabei ist die von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) angekündigte Gasumlage noch nicht eingerechnet. Sie soll zwischen 1,5 und 5 Cent je Kilowattstunde (kWh) plus Mehrwertsteuer liegen.

Hat die kWh zum Ende des vergangenen Jahrs durchschnittlich noch rund 5 Cent gekostet, verlangen Anbieter nun ab Herbst zum Teil bereits 30 Cent – was einer Steigerung um 600 Prozent entspricht. Moderater, aber trotzdem heftig erhöht der Energieversorger RheinEnergie derzeit die Preise. Ab dem 1. Oktober wird die Kilowattstunde dort nun 18,30 Cent kosten. Das sind weitere 120 Prozent mehr als die ohnehin jetzt schon deutlich erhöhten Preise.

Gasumlage kostet Familien bis zu 1190 Euro

Für die Konstanzer wird es sogar noch einmal um 152 Prozent teurer, hat das Vergleichsportal „Verivox“ nach der aktuellen Preiserhöhung der Stadtwerke ausgerechnet. Laut dessen Erhebung haben die örtlichen Gasgrundversorger für August, September und Oktober insgesamt bereits 136 Preiserhöhungen angekündigt. Im Schnitt steigen die Preise im Vergleich zur vorigen Erhöhung um weitere 50 Prozent.

Doch damit nicht genug: „Die Gaskosten werden noch weiter steigen“, betont Thorsten Storck von Verivox gegenüber der Welt. Denn zum 1. Oktober wird Wirtschaftsminister Habeck zur Rettung der Energie-Importeure eine Gas-Umlage von bis zu 5 Cent netto pro kWh einführen. Wer 20.000 Kilowattstunden verbraucht, was eine durchschnittliche Familie tut, wird dann allein dafür 1190 Euro mehr bezahlen. (fh)

Steigende Gaspreise: Beim Heizen wird auch viel Geld verbrannt. Wirtschaftsminiser Robert Habeck (Grüne) will noch eine Gasumlage obendrauf. Fotos: picture alliance/dpa | Soeren Stache & picture alliance/CHROMORANGE | Christian Ohde
AnzeigeGEZ-Zwangsgebühren sofort abschaffen!
Anzeige
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen