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Berliner Stadtschloß: Amt nicht gewachsen: Kritik an Roths Bibelverachtung reißt nicht ab

Berliner Stadtschloß: Amt nicht gewachsen: Kritik an Roths Bibelverachtung reißt nicht ab

Berliner Stadtschloß: Amt nicht gewachsen: Kritik an Roths Bibelverachtung reißt nicht ab

Claudia Roth (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) als Zuhörerin bei der International Expert Conference on the Recovery, Reconstruction and Modernisation of the Ukraine (Internationale Expertenkonferenz zur Wiederherstellung, Wiederaufbau und Modernisierung der Ukraine) im WECC Westhafen Event & Convention Center (WECC). Berlin, 25.10.2022
Claudia Roth (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) als Zuhörerin bei der International Expert Conference on the Recovery, Reconstruction and Modernisation of the Ukraine (Internationale Expertenkonferenz zur Wiederherstellung, Wiederaufbau und Modernisierung der Ukraine) im WECC Westhafen Event & Convention Center (WECC). Berlin, 25.10.2022
Claudia Roth: Heftige Kritik an ihrer Bibel-Abneigung Foto: picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann
Berliner Stadtschloß
 

Amt nicht gewachsen: Kritik an Roths Bibelverachtung reißt nicht ab

BERLIN. Die Kritik an den Plänen der Kulturbeauftragten der Bundesregierung, Claudia Roth, Bibelworte am rekonstruierten Berliner Stadtschloß zu überblenden, reißt nicht ab. „Den Bibeltext auf dem Humboldt-Forum wegen angeblich fehlender Weltoffenheit überblenden wollen, aber Judenhaß auf der documenta freien Lauf lassen“, empörte sich die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Dorothee Bär (CSU). „Das ist das Gegenteil von weltoffen, das ist engstirnig und spaltet.“

Roth „disqualifiziert sie sich vollends für ihr Amt“, sagte Bär. Aufgabe der Kulturstaatsministerin sei es, „sich um die historische Rekonstruktion zu kümmern, und nicht die Geschichte umzuschreiben und für die aktuelle ideologische Prägung ihrer Partei paßfähig zu machen“.

AfD: Claudia Roth haßt das Christentum

Auch von der AfD kam heftige Kritik. „Claudia Roth haßt die Bibel und das Christentum“, sagte die Vizechefin der AfD im Bundestag, Beatrix von Storch. „Die Verhüllung einer christlichen Inschrift am Berliner Stadtschloß ist nur ein weiterer widerwärtiger Schritt auf dem antichristlichen, antijüdischen und proislamischen Weg der grünen Staatsministerin.“

Hintergrund der Aufregung: Derzeit läßt Roth prüfen, ob sich das Bibelzitat am Schloß mit „alternativen, kommentierenden und reflektierenden Texten“ temporär überblenden lasse, wie es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag heißt.

Bundesregierung will Kreuz nicht einfach so stehen lassen

Das Vorhaben sei „Teil der programmatischen Bemühungen zur Auseinandersetzung mit der Symbolik von Kuppel, Kreuz und Inschrift“, wird in dem Schreiben weiter ausgeführt. „Die Bundesregierung ist sich der Problematik bewußt, die von einer städtebaulich und baukulturell begründeten, gleichwohl politisch und religiös interpretierbaren Wiederherstellung der monarchischen und christlichen Symbolik am Gebäude einer Institution wie des Humboldt Forums ausgeht.“

Die Bundesregierung plädiere dafür, Elemente der Rekonstruktion des Berliner Schlosses zu „kontextualisieren“. Derzeit werde über einen Text auf einer Informationstafel abgestimmt, der über den historischen Hintergrund der Entstehung der Kuppel und „die Haltung der Akteure des Humboldt Forums“ Aufschluß geben soll. (ho)

Claudia Roth: Heftige Kritik an ihrer Bibel-Abneigung Foto: picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann
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