Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, lobt die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Verdienste Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, lobt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Verdienste Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

CDU vor personellem Umbruch
 

Merz über Merkel: „Wir verdanken ihr sehr viel“

BERLIN. Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Verdienste um Deutschland gelobt. „Ich respektiere ihre Leistung, vor allem jetzt wieder in der Krise. Wir verdanken ihr auch sehr viel“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dank ihr stehe das Land auf einem stabilen Fundament, auf dem man bauen könne.

Der frühere Unions-Fraktionsvorsitzende widersprach bei der Gelegenheit dem Eindruck, als Personifizierung der „Merkel-muß-weg“-Gruppe zu gelten. „Das paßt mir überhaupt nicht“, betonte der Sauerländer.

Mit Blick auf den kommenden Bundestagswahlkampf äußerte Merz seine Hoffnung, daß Merkel auch als scheidende Kanzlerin den CDU-Kandidaten unterstützen werde. „Ich denke, das würden wir uns alle wünschen, ganz gleich, wer Vorsitzender und Kanzlerkandidat wird.“

Merz kritisiert Klimapolitik der Großen Koalition

Die CDU entscheidet auf einem Digital-Parteitag am kommenden Wochenende über ihren Vorsitz. Zur Wahl stehen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, Norbert Röttgen und Friedrich Merz.

Eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union soll es aber erst im Frühjahr geben. Der Wahlgewinner des Parteitages gilt als ein potenzieller Kanzlerkandidat.

In der Vergangenheit hatte Merz die Politik der Kanzlerin wiederholt kritisiert. So hatte er im September 2019 der Großen Koalition vorgeworfen, keine langfristige und strategische Planung in der Klimapolitik entworfen zu haben, sondern nur auf Steuern und Abgaben zu setzen. (ag)

Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, lobt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Verdienste Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
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