Messer
Die Polizei verzeichnete 2019 knapp 7.000 Messerattacken in Nordrhein-Westfalen (Symbolbild) Foto: (c) dpa – Fotoreport
Migrantengewalt

Nordrhein-Westfalen verzeichnet knapp 7.000 Messerangriffe

DÜSSELDORF. In Nordrhein-Westfalen hat es im vergangenen Jahr 6.827 Messerattacken gegeben. Von den 6.736 Verdächtigen sind 2.645 keine deutschen Staatsbürger, teilte das Innenministerium in einer Antwort auf einen Antrag der AfD-Fraktion mit. Das entspricht einem Ausländeranteil von knapp 40 Prozent.

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Düsseldorfer Landtag, Markus Wagner, sagte der JUNGEN FREIHEIT: „Schon die weit überproportionale Tatbeteiligung von Ausländern allgemein an Messerdelikten offenbart, daß die Zuwanderungspolitik der alten Parteien seit Jahrzehnten defizitär ist. Die grenzenlose Migration der letzten Jahre hat das Problem, wie die Statistik nun beweist, dramatisch verschlimmert.“ Der Ausländeranteil in NRW liegt laut der Partei bei 12,8 Prozent.

Die Auflistung des CDU-geführten Innenministeriums zeigt, daß die meisten ausländischen Tatverdächtigen aus der Türkei kommen. Den 436 türkischen Staatsbürgern folgen auf Rang zwei 364 Syrer vor 132 Polen und jeweils 123 Rumänen und Afghanen. Seit 2019 werden Messerangriffe in NRW gesondert erfaßt.

AfD: Zahlen bestätigen Warnungen

Die AfD-Fraktion kündigte an, nachhaken zu wollen, wie die Vornamen der mutmaßlichen Messerstecher lauten. Laut der Partei liege die Vermutung nahe, wonach jeder zweite Verdächtige einen Migrationshintergrund haben könnte.

Wagner erinnerte daran, seine Partei habe „bereits 2015 vor den Folgen der unkontrollierten Massenzuwanderung gewarnt. Dafür wurden und werden wir als Nazis und Rassisten beschimpft. Aber: Die Zahlen geben uns – leider – recht!“ (ag)

Die Polizei verzeichnete 2019 knapp 7.000 Messerattacken in Nordrhein-Westfalen (Symbolbild) Foto: (c) dpa – Fotoreport

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