Flagge vor dem Landesfunkhaus des NDR in Niedersachsen Foto: dpa
Thüringer verprügeln

AfD: NDR muß sich von „Haßpredigerin“ distanzieren

BERLIN. Der AfD-Chef von Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, hat den NDR aufgefordert, sich von Äußerungen einer Journalistin zu distanzieren. Die Autorin und Journalistin Jenny Kallenbrunnen, die auch für den NDR tätig ist, hatte am Sonntag abend nach Bekanntgabe der 18-Uhr-Prognose zur Thüringer Landtagswahl auf Twitter geschrieben: „In Thüringen würde ich ab morgen bedenkenlos jedem fünften Menschen, der mir begegnet, einfach eine reinhauen.“

Nach einem Shitstorm löschte sie den Tweet allerdings wieder, da ihr Gesicht ihrer Ansicht nach „zu schön für Nazi-Timelines“ sei, wie sie die Twitter-Gemeinde wissen ließ.

„Zwangsfinanzierte Schreibstubenhengste“

Für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Holm, ist die Angelegenheit damit jedoch nicht erledigt. „Bei einigen Journalisten sind wegen der AfD-Wahlerfolge nun wohl die Sicherungen durchgebrannt. Weil das störrische Volk einfach nicht so will, wie es die Schreibstubenhengste und -stuten zwangsfinanzierter Sendeanstalten für richtig befinden“, sagte er der JUNGEN FREIHEIT.

Mit ihrem Tweet habe Kallenbrunnen offen zur Gewalt gegen AfD-Wähler aufgerufen, kritisierte Holm. Bezeichnenderweise seien es genau solche Journalisten wie die NDR-Autorin, die der AfD vorhielten, die Gesellschaft zu spalten. „Der NDR wäre gut beraten, sich von dieser Haßpredigerin zügig und eindeutig zu distanzieren. Anderenfalls muß man wohl davon ausgehen, daß die NDR-Leitung die Meinung dieser Dame teilt.“ (krk)

Flagge vor dem Landesfunkhaus des NDR in Niedersachsen Foto: dpa

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