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Flüchtlingswelle: Deutschland zieht Asylbewerber an

Flüchtlingswelle: Deutschland zieht Asylbewerber an

Flüchtlingswelle: Deutschland zieht Asylbewerber an

Asylbewerber in Hamburg
Asylbewerber in Hamburg
Asylbewerber protestieren in Hamburg für ein Bleiberecht Foto: picture alliance/dpa
Flüchtlingswelle
 

Deutschland zieht Asylbewerber an

GENF. Deutschland ist für Asylbewerber das begehrteste Ziel unter allen Industrienationen. Laut dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) stellten im vergangenen Jahr 173.000 Ausländer einen Asylantrag in der Bundesrepublik. Damit wurden in Deutschland zum zweiten Mal in Folge weltweit die meisten Asylgesuche registriert.

Insgesamt verzeichnete das UNHCR im vergangenen Jahr 866.000 Asylanträge, was einer Steigerung von 45 Prozent gegenüber 2013 entspricht. Es ist die höchste Zahl seit 1992. Auf Platz zwei lagen mit 121.000 Anträgen die Vereinigten Staaten von Amerika, gefolgt von der Türkei mit 87.000 Anträgen.

Die mit Abstand größte Zahl der Asylbewerber stammte 2014 aus Syrien. Mit fast 150.000 Anträgen wurde fast jedes fünfte Asylgesuch von einem Syrer gestellt. Weitere Hauptherkunftsländer waren der Irak (68.700 Anträge) und Afghanistan (60.000 Anträge). (krk)

Asylbewerber protestieren in Hamburg für ein Bleiberecht Foto: picture alliance/dpa
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